Tel Aviv

Nach Terroranschlag: Israel riegelt Judäa und Samaria zur Wahl ab

Nach Terroranschlag: Israel riegelt Judäa und Samaria zur Wahl ab

Zwei ermordete israelische Soldaten, Dutzende Festnahmen und eine großangelegte Anti-Terror-Operation in Hebron: Israel verschärft unmittelbar vor der Knessetwahl die Sicherheitsmaßnahmen. Die Einschränkungen treffen auch Tausende palästinensische Arbeitnehmer.

Jetzt nennen auch die Emirate den Flydubai-Angriff einen Terrorakt

Jetzt nennen auch die Emirate den Flydubai-Angriff einen Terrorakt

Zwei Tage lang wurde über Motiv und Hintermänner des Angriffs auf Flug FZ1073 vorsichtig formuliert. Nun spricht erstmals ein hochrangiger Vertreter der Vereinigten Arabischen Emirate selbst von einem „gefährlichen Terrorakt“. Die Ermittlungen laufen inzwischen in Abu Dhabi. Offen bleibt weiterhin, ob der omanische Co-Pilot allein handelte oder Unterstützung hatte.

Schwer verletzt am Boden: Flydubai-Kapitän erzählt Modi, wie er die Cockpittür öffnete

Schwer verletzt am Boden: Flydubai-Kapitän erzählt Modi, wie er die Cockpittür öffnete

Kapitän Smit Machchhar wurde im Cockpit von FZ1073 angegriffen und schwer verletzt. Jetzt schilderte er Indiens Premier Narendra Modi einen entscheidenden Moment der dramatischen Minuten: Noch während der Attacke gelang es ihm, die Cockpittür zu öffnen. Erst dadurch konnten Passagiere und weitere Piloten eingreifen und eine Katastrophe verhindern.

Wie im Film

Wie im Film

Ich habe diese Woche Urlaub, und so nutze ich die Gelegenheit, endlich mal wieder den Souk in unserer Nachbarstadt aufzusuchen. Wider Erwarten finde ich einen vernünftigen Parkplatz in Laufnähe, der nicht einmal etwas kostet, und wie erwartet ist der Souk proppenvoll. Die Leute drängen sich zwischen den Ständen, an denen Kleider, Schuhe, Spielzeug, Essen, Haushaltswaren, Gemüse, Tierbedarf, Früchte, kurz: alles, was das Herz begehrt, verkauft werden. (Offtopic: Dazu fällt mir gerade noch ein Lied von Peter Reber ein: Märit).

25 Minuten

25 Minuten

Ein Film endet. Das Publikum beginnt zu klatschen, doch nicht genug: Alle, restlos alle, erheben sich von ihren Sitzen und klatschen. Standing Ovation. Sie dauert an. Und an. Und an.

Ganze 25 Minuten lang klatscht das Publikum im Stehen.

Das muss ein unheimlich guter Film sein, nicht?

Streit um Aeroflot: Russland verweigert El Al neue Flugroute

Streit um Aeroflot: Russland verweigert El Al neue Flugroute

El Al suchte einen Weg zurück nach Russland, ohne die unsichere Verbindung nach Moskau wieder aufnehmen zu müssen. Doch ausgerechnet Sankt Petersburg wurde zum politischen Streitfall und hinter der russischen Ablehnung steht offenbar weit mehr als nur die Sicherheit des Luftraums.

J. D. Vance macht Israel zur Last amerikanischer Machtpolitik

J. D. Vance macht Israel zur Last amerikanischer Machtpolitik

J. D. Vance steht für eine neue Kälte in Washington: weniger Bündnistreue, weniger Nahost, weniger Geduld mit Israel. Für Jerusalem ist das ein Warnsignal, weil ausgerechnet der mögliche Trump-Erbe den jüdischen Staat zunehmend durch die Kostenrechnung amerikanischer Macht betrachtet.

Unsere Nakba

Unsere Nakba

Wie die arabische Welt ihre Juden vertrieb und das Ergebnis als Kolonialismus bezeichnete.

Der deutsche Botschafter in Ägypten residiert in einem Haus, das einst einer jüdischen Familie gehörte. Dasselbe gilt für den Schweizer Botschafter. Und auch für den amerikanischen. Die Häuser wurden 1956 beschlagnahmt – zu genau dem Zeitpunkt, als die ägyptische Regierung in einer von den Minaretten Kairos und Alexandrias herab verlesenen Proklamation erklärte, alle Juden seien Zionisten und Staatsfeinde. Den Familien wurde gestattet, einen einzigen Koffer mitzunehmen. Sie unterzeichneten Dokumente, mit denen sie alles Übrige an die Regierung „schenkten“. Dann gingen sie. Die Häuser sind noch immer dort. Die Familien nicht.

So viel Hass

So viel Hass

Eigentlich sollte es mich nicht (mehr) erstaunen.

Eigentlich kommt es nicht überraschend.

Und doch bin ich immer wieder entsetzt über den ungezügelten, offenen Hass, der uns Juden (und Israelis) in den letzten Jahren entgegenschlägt. Ja, Antisemitismus und Antisemitismus – die sich beide mit dem Wort Judenhass verdeutschen lassen – gab es immer, wird es wohl leider ach immer geben. Doch „früher“, lies: vor dem 7. Oktober 2023, war der Judenhass etwas versteckter, subtiler.

Von Netanyahus brennendem Haus bis zur Invasion Israels durch die Hisbollah: Weitere israelfeindliche Online-Desinformation

Von Netanyahus brennendem Haus bis zur Invasion Israels durch die Hisbollah: Weitere israelfeindliche Online-Desinformation

Da sich die zweite Woche des US‑israelischen Kriegs mit Iran dem Ende zuneigt, scheint die militärische Infrastruktur Irans zu nachzulassen: Es werden weniger Raketen und Drohnen auf Israel und die Nachbarstaaten abgefeuert.

Gleichzeitig läuft die pro‑iranische, anti‑israelische Propagandamaschinerie auf Hochtouren und überschwemmt die sozialen Medien mit erfundenen Behauptungen, KI‑Bildern und falsch zugeordneten Videos.

Gaza und Davos

Gaza und Davos

Ausgerechnet am Weltwirtschaftsforum (WEF) in Davos hat Trump sein Board of Peace („Friedensrat“ oder so ähnlich) lanciert. Stück für Stück wird bekannt, wer alles daran teilnehmen soll: Rund 35 Länder haben bereits ihre Zusage gegeben, darunter Saudi-Arabien, die Vereinigten Arabischen Emirate, Ägypten, die Türkei, Bahrain, Jordanien, Katar, Ägypten, Ungarn, Marokko, Pakistan, Indonesien, Kosovo, Usbekistan, Kasachstan, Paraguay, Vietnam und Weißrussland.

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