Yahya Sinwar

Israel setzt Iran unter Druck, jede Entscheidung stärkt Jerusalem

Die aktuelle Lage im Nahen Osten entwickelt sich zunehmend zu einem strategischen Machtspiel, in dem Israel die Initiative übernommen hat. Während Premierminister Benjamin Netanyahu offiziell Verhandlungen mit dem Libanon ankündigt, laufen die militärischen Operationen gegen die Hisbollah unvermindert weiter. Genau diese Kombination erzeugt in Teheran ein Dilemma, das aus israelischer Sicht kaum günstiger sein könnte.

Todesstrafe – und der Aufschrei

Kürzlich wurde hier ein Gesetz verabschiedet, das die Todesstrafe für Terroristen vorsieht. (Zuletzt wurde die Todesstrafe hier im Jahr 1962 an Adolf Eichmann vollstreckt).

Das IKRK ist auf keinen Fall neutral. Es ist für die Hamas.

Daniel Pomerantz, ehemaliger CEO von HonestReporting und jetzt Leiter von RealityCheck, hat einen Bericht dazu veröffentlicht, dass das Internationale Komitee vom Roten Kreuz (IKRK) seinen Neutralitätsauftrag im Gazastreifen verletzt hat.

Israel: Drei Geiseln sind frei – aber auch 90 bisher inhaftierte Terroristen

Vor allem die deutsche Presse überschlägt sich vor Freude über die Freilassung dreier Geiseln aus dem Gazastreifen durch die Hamas. Was in den deutschen Medien kaum erwähnt wird, beschreiben die Israel National News vom 20. Januar 2025:

„Israel lässt 90 Terroristen im Austausch für die drei Geiseln, die aus der Gefangenschaft der Hamas befreit wurden, frei. 78 der Terroristen werden in den Gebieten von Judäa und Samaria freigelassen, 12 im Osten Jerusalems.“

Ein echtes Waffenstillstandsabkommen muss die Vernichtung der Hamas sicherstellen

„Bring them home“ [holt sie nach Hause] ist seit dem 7. Oktober 2023 die Parole der Geiselfamilien in Israel gewesen.

Aber als die Hamas 1.200 Menschen ermordete, darunter 46 Amerikaner, und als sie 254 Menschen als Geiseln nahmen, darunter 12 Amerikaner, hätte es eine andere Parole geben müssen: „Gibt sie zurück. Jetzt.“

Der wahre Wert des Waffenstillstands und der vor uns liegende Weg

Am Abend, bevor der Waffenstillstand in Kraft trat, hatte ich Besuch von Freunden aus dem Norden. Beim Abendessen erklärten wir dieses spontan zur Feier zum Ende des Krieges an der Nordfront. Ein einfacher Meilenstein, der der Erinnerung wert ist – nachdem sie so lange von Sirenen in ihren Gemeinden nur 6km von der Grenze zum Libanon in der Falle saßen, fühlte sich die Fahrt auf den betriebsamen Autobahnen nach Jerusalem wie ein Abenteuer an. Das Land erschien ihnen wie umgewandelt – lebenssprühend und vor Energie pulsierend, beinahe frenetisch, denn überall standen Baukräne, wuchsen Gebäude in die Höhe und in die Breite, neue Straßen wurden gepflastert und an jeder Ecke Autobahn-Kreuzungen. Eine Mutter erzählte von ihrem Sohn, der von einem monatelangen Einsatz in Rafah (einer von vielen) und dem Philadelphi-Korridor zurückkam und sie fassungslos fragte, nachdem er sich den Staub des Gazastreifens abgewaschen hatte: „Mama, was geschieht hier? Wo ist Eli Feldstein?!“

Die Globale Intifada spitzt sich zu

Am Abend des 7. Novembers, eigenartigerweise nur zwei Tage vor dem 86. Jahrestag der Kristallnacht, war Europa Ort eines neuen Pogroms, bei den hunderte Antisemiten Juden auf den Straßen von Amsterdam gezielt und koordiniert gewaltsam angriffen.

Schriftstücke von Yahya Sinwar zur Geiselbewachung entdeckt

Die palästinensische Zeitung Al-Quds veröffentlichte drei auf abgerissenen Seiten niedergeschriebene Dokumente, die vom getöteten Hamas-Führer Yahya Sinwar verfasst worden sein sollen und in denen er Anweisungen für die Geiselnehmer gibt. Aus den gedruckten quellen geht hervor, das Sinwars Hauptziel darin bestand, die Freilassung von Hamas-Terroristen aus israelischen Gefängnissen zu erwirken.

Die UNO und NGOs und der Tod von Sinwar

(zum Beitragsbild oben: Yahya Sinwar 2012. Fars Media Corporation, CC BY 4.0 https://creativecommons.org/licenses/by/4.0, via Wikimedia Commons)) Der israelische Außenminister Israel

Bisschen Sinwar-Infos

Am Mittwochnachmittag erkannten israelische Soldaten, dass sich 3 Terroristen in einem Gebäude in Rafah verschanzt hatten. Sie erkundeten das Innere des beschädigten Hauses mit einer Drohne (Video). Ein Terrorist versuchte die Drohne mit einem Stock zu bewerfen. Das Gebäude wurde beschossen und kollabierte. Die 3 Terroristen waren tot. Wer diese Terroristen waren, wusste niemand.

Am Donnerstagmorgen wurde eine der Leichen geborgen (Video) – man vermutete, dass man Yahya Sinwar gefunden hatte, ohne es sicher zu wissen.

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