Das Massaker von Hanau: 10 unbequeme Fragen

* von David Berger (Philosophia Perennis)

Die zahlreichen Fragen, die die Menschen derzeit in den sozialen Netzwerken zu den Vorfällen in Hanau und Volkmarsen stellen, zeugen – soweit sie überhaupt dort noch unzensiert durchkommen – v.a. von einem: Das Vertrauen der Menschen in Deutschland, dass sie von Politikern und Medien vollständig und korrekt informiert werden, ist noch weiter geschwunden.

Dr. Hans Penner hat die wichtigsten Fragen, die sich die Menschen im Zusammenhang mit Hanau stellen, noch einmal zusammengefasst. Denn gerade angesichts des Massakers von Hanau reagierten zahlreiche Politiker und Journalisten in einer Weise und mit einer Pietätlosigkeit den Opfern gegenüber, die die heimliche Freude am Geschehen ob seiner politischen Nützlichkeit kaum verbergen konnte.

Aber wer soll solche Fragen beantworten? Die Politiker und gleichgeschalteten Medien scheinen da ja kaum dafür geeignet. Und so hat Dr. Penner einmal (vermutlich mehr zynisch als ernsthaft an eine Lösung glaubend) den Journalisten David Schraven angeschrieben. Sein Betrieb „Correctiv GmbH“ versteht sich als eine Art Wahrheitsministerium, das in den letzten Jahren enorme Erfolge verbuchen konnte:

Endlich mal ernsthafte Arbeit für unsere Faktenprüfer

Bei den enormen Erfolgen tippen sie jetzt vielleicht auf den Relotius- oder den Monitor-Skandal (bezahlter Zeuge)? Nein, mit solchen kleinen, unbedeutenden Fällen gibt man sich dort doch nicht ab!

Vielmehr hat Schravens Team etwa mehrere alternative Medien entdeckt, die politisch Unangenehmes veröffentlichen, die nebenberuflichen Tätigkeiten einer weiters nicht bekannten AfD-Politikerin im intimen Bereich ans Tageslicht gezerrt und bei Facebook erreicht, dass die Reichweite bestimmter Profile (so etwa auch das von meiner Person) fast gänzlich eingeschränkt werden.

Von daher ist davon auszugehen, dass man auch bei diesem kniffeligen Fall mit seinem ganzen investigativem Know-how ans Werk gehen und uns bald die Ergebnisse präsentieren wird, nur der reinen Wahrheit verpflichtet, selbst wenn sie den politischen Anschauungen der Geldgeber von Correctiv (Soros &Co) zuwider laufen sollte.

Politisch kam das so interpretierte Geschehen wie gerufen

Und hier jetzt die Fragen:

Sehr geehrter Herr Schraven,

im Internet haben Sie sich zu dem Mehrfachmord von Hanau geäußert. Ihre Analyse läßt eine Reihe von Fragen offen:

1. Zahlreiche politische Gegner der AfD, u. a. A. Baerbock, K. Göring-Eckhardt, R. Habeck, A. Kramp-Karrenbauer, A. Merkel, W. Schäuble, M. Söder, F. W. Steinmeier und viele andere bezichtigen die AfD, die Mehrfachmorde in Hanau veranlasst zu haben bzw. dafür verantwortlich zu sein. Gibt es für diese Schuldzuweisungen Beweise oder erfüllen sie den Sachbestand der Volksverhetzung?

2. Gibt es Beweise dafür, dass der geisteskranke Tobias R. einen nationalsozialistischen Terroranschlag ausführen konnte und ausgeführt hat?

3. Es gibt eine Reihe von Zeugenaussagen, die auf mehrere Mörder hinweisen. Die Presse bezeichnet diese Zeugenaussagen als „Falschbeobachtungen“. Gibt es Beweise dafür, dass es sich um Falschbeobachtungen handelte?

4. Warum wurden Videos gelöscht, die sich mit der Frage der Mehrfachtäterschaft befassten?

5. Gibt es Beweise dafür, dass Tobias R. die Shisha-Bar kannte und sich zum Zeitpunkt der Tat in der Bar aufhielt?

6. Gibt es Beweise dafür, dass sich Tobias R. selbst tötete?

7. Gibt es Beweise dafür, dass Tobias R. seine Mutter erschoss?

8. Gibt es Beweise dafür, dass Tobias R. die AfD näher kannte, mit dieser Kontakt hatte und von dieser beeinflusst wurde?

9. Kann das englischsprachige an die USA gerichtete Video von Tobias R. als „Bekennerschreiben“ gewertet werden, das bereits längere Zeit vor der Tat verfasst wurde?

10. Warum hat der Generalbundesanwalt nicht über Tobias R. informiert?

Dieses Schreiben und Ihre geschätzte Antwort möchte ich ins Internet stellen unter www.fachinfo.eu/schraven.pdf.

Mit freundlichen Grüßen
Hans Penner

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