Der Irre aus Hanau: BKA lässt die polit-mediale Propaganda auffliegen

*von Ramin Peymani am 30.03.2020 auf Liberale Warte

hanau shisha photo
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Eine Ewigkeit scheint es her zu sein, dass ein irrer Massenmörder die Schlagzeilen bestimmte. Und doch liegt die Hanauer Gewalttat gerade einmal etwas mehr als einen Monat zurück. Seither hält uns die Berichterstattung über das Coronavirus in Atem. Und vieles geht darin unter. So auch der nun vorgelegte Abschlussbericht des Bundeskriminalamtes. In diesem kommen die Ermittler zu der Erkenntnis, dass der Täter – anders als von der polit-medialen Kaste seinerzeit propagiert – nicht in erster Linie von einer rechtsextremen Gesinnung getrieben wurde. Viele klar denkende Bürger hatten in den Tagen nach der Tat aufgrund der öffentlich zugänglichen Informationen bereits gemutmaßt, das Motiv des Amokläufers müsse woanders als in einem tiefsitzenden Rassismus zu suchen sein – und wurden dafür nach dem eingeübten Ritual als Hetzer an den Pranger gestellt. Dabei genügte ein bisschen Lebenserfahrung und ein Funke gesunder Menschenverstand, um zu der nun vom BKA gezogenen Schlussfolgerung zu gelangen. Doch so gut es ist, dass es mit dem Bundeskriminalamt offenbar noch eine Institution in unserem Land gibt, die sich der polit-medialen Nazi-Hysterie nicht anschließen mag, so ernüchtert muss man feststellen, dass die Richtigstellung in der Corona-Panik untergehen dürfte. Politik und Medien hatten sich damals gierig auf die Tat gestürzt, assistiert von den einschlägigen Verbänden und Nichtregierungsorganisationen, deren Bezeichnung so irreführend ist wie ihre Propaganda. Sogar ein „Ausschuss gegen Rechtsextremismus“ wurde gebildet, dessen Vorsitz die Kanzlerin höchst selbst innehat.

Mit aller Gewalt wurde das Narrativ durch die Republik getrieben, die größte Gefahr für die Menschheit gehe von den vielen versteckten Nazi-Zellen aus

Auf sämtlichen Kanälen gab es ein tagelanges Trommelfeuer „gegen rechts“, wobei von politischer und medialer Seite schon lange nicht mehr zwischen rechts und rechtsextrem unterschieden wird. Mit aller Gewalt wurde das Narrativ durch die Republik getrieben, dass die größte Gefahr für die Menschheit von den vielen versteckten Nazi-Zellen ausgehe, die man nun aufspüren und ausheben müsse. Flankiert wurde der Wahn von einer medienträchtig inszenierten und politisch zelebrierten Festnahme einiger „Reichsbürger“, die zwar offenbar keine konkreten Pläne hegten, das Land vom PC aus umzustürzen, und denen es auch ansonsten an Schlagkraft und Organisationsgrad fehlte, die man aber aus Gründen der Prävention lieber aus dem Verkehr zog. Es hätte ja sein können, dass sie in einigen Jahrzehnten doch einmal aktiv geworden wären. Dann hätte Deutschland womöglich Mühe gehabt, ein Dutzend Spinner an der Übernahme des Reichstags zu hindern. Sicher ist sicher. Erst die Corona-Krise hat für einen Themenwechsel gesorgt, und seither haben es Linksextreme und Linke schwer, ihre Fata Morgana erscheinen zu lassen. Auf eine großformatige Richtigstellung der seinerzeit verbreiteten Fake News wartet man daher nun auch vergeblich. Den Redaktionen, die mit viel Getöse zum „Kampf gegen rechts“ aufgerufen hatten, ist der BKA-Bericht lediglich eine dürre Randnotiz wert. Wo berichtet wird, nutzt man dies vor allem dazu, die eigene Falschspekulation zu rechtfertigen. Trotzig versucht sich etwa der Spiegel in Schadensbegrenzung: „Es zählt die Tat, nicht das Motiv“, heißt es nun bockig aus Hamburg.

Ein Wort der Entschuldigung für die Verunglimpfung und Beschimpfung der Zweifler an der damaligen Darstellung des Tatmotivs sucht man vergeblich

Die Kanzlerin, der es nach der Tat von Hanau so furchtbar wichtig gewesen war, die Morde in einen Zusammenhang mit der NSU-Terrorzelle, der Ermordung des Regierungspräsidenten Walter Lübcke und dem antisemitischen Anschlag von Halle zu stellen, bleibt stumm. Ein Wort der Entschuldigung für die Verunglimpfung und Beschimpfung der Zweifler an der damaligen offiziellen Darstellung des Tatmotivs sucht man ohnehin vergeblich. Unbeantwortet bleibt zudem die Frage, ob Angela Merkel ihre Kraft statt in den Vorsitz symbolischer Ausschüsse zur Abwechslung künftig in den Dienst des Landes stellen will. In der Statistik wird der Hanauer Anschlag als rechtsextremistisch motivierte Tat eingehen. Daran ändert auch der Befund des BKA nichts. Es ist ohnehin Praxis, politische Straftaten, die nicht dem linksextremen oder radikalislamischen Spektrum zuzuordnen sind, als rechtsextreme Taten zu erfassen. Hanau hat seinen Zweck erfüllt. Corona hilft, einen Skandal zu überdecken, der jedoch nicht einmal in normalen Nachrichtenzeiten mehr als ein Achselzucken hervorgerufen hätte. Auch weiterhin werden uns also heisere Sportpalastschreier zubrüllen: „Wollt ihr den totalen Krieg gegen rechts? Wollt ihr ihn, wenn nötig totaler und radikaler, als wir ihn uns heute überhaupt noch vorstellen können?“ Lieschen und Michel werden keine Fragen stellen. Sie werden den Einpeitschern ein millionenfaches „Ja!“ entgegen schreien, wenn wir nach Corona zur Tagesordnung zurückkehren. Sie übersehen dabei, dass erst die Vorhersehbarkeit der Reaktionen der „Haltungsgesellschaft“ dem irren Hanauer Massenmörder die Plattform bot, die er sich vor seiner Tat gewünscht hatte.

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Nachtrag Roland M. Horn:

Ramin Peymani teilte mir am 04.04.2020 mit, dass der BKA-Chef vier Tage später offenbar vom Kanzleramt zurückgepfiffen wurde…

Saarlouis: Bewaffneter Überfall auf Shisha-Bar (Video)

* von David Berger (Philosophia Perennis)

In der Nacht von Samstag auf Sonntag überfielen rund zehn teilweise maskierte Personen eine Shisha-Bar und gingen dort körperlich gegen Mitarbeiter und Gäste vor. Alle Personen seien bewaffnet gewesen. Laut Zeugenaussagen seien Schlag- und Stichwaffen sowie Schusswaffen (vermutlich Schreckschusswaffen) mitgeführt und eingesetzt worden.

Shisha-Bars werden immer öfter zu Orten bewaffneter Auseinandersetzungen – meist unter verschiedenen Banden „mit Migrationshintergrund“. So vermutlich auch in Saarlouis am vergangenen Wochenende.  In diesem Zusammenhang kommen nun in den sozialen Netzwerken auch wieder Zweifel an der öffentlichen, den Altparteien sehr gelegen kommenden Version der Berichte zu dem furchtbaren Anschlag von Hanau auf.

Im Polizeibericht heißt es: „Am Samstag, den 07.03.2020, gingen gegen 23:20 Uhr sowohl bei der Polizeiinspektion Saarlouis, als auch bei der Führungs- und Lagezentrale der Vollzugspolizei des Saarlandes zeitgleich mehrere Mitteilungen bezüglich einer Schlägerei unter Beteiligung von ca. 30 Personen vor, bzw. in einer Shisha-Bar in der Saarlouiser Altstadt ein. In mehreren Mitteilungen war von einer Schussabgabe die Rede.

Die Einsatzörtlichkeit wurde umgehend durch starke Kräfte der Polizeiinspektion Saarlouis sowie der umliegenden Dienststellen aufgesucht. Nach bisherigem Erkenntnisstand betraten zur Tatzeit ca. 10 teilweise maskierte Personen die Shisha-Bar und gingen dort körperlich gegen Mitarbeiter und Gäste vor.

Alle Personen bewaffnet

Alle Personen seien bewaffnet gewesen, Schlag- und Stichwaffen sowie Schusswaffen (vermutlich Schreckschusswaffen) seien laut Zeugenangaben mitgeführt und eingesetzt worden. Einer der Täter (männlich; 30 Jahre alt) konnte durch das schnelle Einschreiten der Polizei vor Ort vorläufig festgenommen werden. Bei ihm wurde eine Schreckschusswaffe sichergestellt.

Drei seiner Mittäter (alle männlich; 23 Jahre alt, 25 Jahre alt und 30 Jahre alt), welche sich vor Eintreffen der Polizei entfernt hatten, konnten im Rahmen der umfangreichen Fahndungsmaßnahmen in der Innenstadt von Saarbrücken angetroffen und ebenfalls vorläufig festgenommen werden. Bereits in der Nacht von 06.03.2020 auf den 07.03.2020 ereignete sich ein ähnlich gelagerter Sachverhalt in der Saarlouiser Altstadt.“

Soweit der Polizeibericht. Nun fragt an sich natürlich: Wenn der Hanauer Anschlag auf eine Shisha-Bar von einem Rechtsextremen verübt wurde und die AfD mitschuld sein soll, wer ist nun mitschuld an dem aller Wahrscheinlichkeit nach von Migrations-Männern verübten Anschlag?

Das Massaker von Hanau: 10 unbequeme Fragen

* von David Berger (Philosophia Perennis)

Die zahlreichen Fragen, die die Menschen derzeit in den sozialen Netzwerken zu den Vorfällen in Hanau und Volkmarsen stellen, zeugen – soweit sie überhaupt dort noch unzensiert durchkommen – v.a. von einem: Das Vertrauen der Menschen in Deutschland, dass sie von Politikern und Medien vollständig und korrekt informiert werden, ist noch weiter geschwunden.

Dr. Hans Penner hat die wichtigsten Fragen, die sich die Menschen im Zusammenhang mit Hanau stellen, noch einmal zusammengefasst. Denn gerade angesichts des Massakers von Hanau reagierten zahlreiche Politiker und Journalisten in einer Weise und mit einer Pietätlosigkeit den Opfern gegenüber, die die heimliche Freude am Geschehen ob seiner politischen Nützlichkeit kaum verbergen konnte.

Aber wer soll solche Fragen beantworten? Die Politiker und gleichgeschalteten Medien scheinen da ja kaum dafür geeignet. Und so hat Dr. Penner einmal (vermutlich mehr zynisch als ernsthaft an eine Lösung glaubend) den Journalisten David Schraven angeschrieben. Sein Betrieb „Correctiv GmbH“ versteht sich als eine Art Wahrheitsministerium, das in den letzten Jahren enorme Erfolge verbuchen konnte:

Endlich mal ernsthafte Arbeit für unsere Faktenprüfer

Bei den enormen Erfolgen tippen sie jetzt vielleicht auf den Relotius- oder den Monitor-Skandal (bezahlter Zeuge)? Nein, mit solchen kleinen, unbedeutenden Fällen gibt man sich dort doch nicht ab!

„Das Massaker von Hanau: 10 unbequeme Fragen“ weiterlesen

War der Täter von Volkmarsen ein islamistischer Terrorist?

  • von Roland M. Horn

Als gleich nach dem Bekanntwerden der erschreckenden Meldung am gestrigen Rosenmontag, dass ein Deutscher mit seinem Auto in einen Fastnachtsumzug im nordhessischen Volkmarsen gerast ist und 52 Menschen dabei verletzt wurden, wunderte ich mich, dass um diese Tat kein Aussehen gemacht wurde, wie bei der kurz zuvor stattgefundenen Untat von Hanau, obwohl der Täter doch auch hier Deutscher war. Im Gegensatz zu der Bluttat von Hanau, bei dem bereits vor dem Abschluss der Untersuchungen von einem rassistischen Motiv ausgegangen wurde und eine gewisse Mitschuld der Afd, die gerade kurz vor Bürgerschaftswahlen in Hamburg stand, sowohl von Mainstreampresse als auch von Politikern der Altparteien behauptet wurde, hieß es über dem Vorfall in Volkmarsen, dass kein politisches Motiv erkennbar war. Sollte dies daran liegen, dass 52 Verletzte zu wenig spektakulär waren, dass in diesem Fall kein “Bekennervideo” (in englischer Sprache!) vorlag oder dass die Bürgerschaftswahl in Hamburg bereits gelaufen ist?

Dank Haloam.de stieß ich noch auf eine andere Spur: In einem Artikel aus nichtdeutscher Quelle – “Allemagne: un homme fonce avec sa voiture dans le défilé du carnaval à Volkmarsen1abgerufen am 25.02.2020; 13:07 Uhr – fand ich – übersetzt –  folgenden Satz:

“Ein muslimischer Terrorist raste mit seinem Auto in einen Fastnachtsumzug in der deutschen Stadt Volkmarsen, verletzte mindestens 15 Personen.”

Gleichzeitig heißt es in diesem Artikel, dass der Täter tatsächlich die deutsche Staatsbürgerschaft besaß, 29 Jahre alt ist und sein Name Maurice P. lautet.

Auf seiner Facebook-Seite zieht der Herausgeber der Jüdischen Rundschau, Dr. Rafael Korenzecher über den doppelten Standard unserer Politik  und ihrer Medien und zieht Vergleiche zwischen den beiden genannten Taten:

“War es für Medien und Politik schon Minuten nach der schrecklichen Bluttat von Hanau klar, wer und wes Geistes Kind der zu recht mit vollem Namen Tobias Rathjens benannte Täter war und vor allem wer dafür zu verurteilen ist, so war bei der entsetzlichen Tat des Polizei-bekannten muslimischen Täters vom RosenMontag in Volkmarsen — mit schrecklich verletzten Kindern und weinenden Eltern – – laut ZDF und anderen der hiesigen gleichgeschalteten Medien offensichtlich nur ein Auto, das die Tat begangen hat. Force Majeur sozusagen No Motiv, no Politik, no Racism.“,

und beklagt sich zurecht darüber, dass wir über die wahren Bezüge und die Identität des Täters aus der ausländischen Presse erfahren mussten, um weiter zu schreiben:

“Die hiesigen Medien folgen auch weiterhin mit Beharrlichkeit ihren linksdogmatischen Omerta-Regeln, mit derartiger Zuverlässigkeit, dass man quasi geischert davon ausgehen kann, dass die selektive Nicht-Nennung der Identität und kulturellen Zugehgörigkeit eines Täters ein sicherer Hinweis auf seinen kulturellen Background ist.”

Weiter stellt Dr. Korenzecher fest, dass sich die Betroffenheit und die Besorgnis von Paul Ziemiak, Heiko Maas und Volker Bouffier erkennbar vor allem darauf gerichtet habe, keine voreiligen Schlüsse aus der Tat zu ziehen. Dr. Korenzecher schließt mit den Worten:

“Unser Mitgefühl und unsere Zuwendung gelten gleichermaßen allen unschuldigen Opfern von Hanau und Volkmarsen sowie ihren traumatisierten Angehörigen — unsere Abscheu und unser Ekel den ruchlosen Tätern beider Anschläge und dem widerwärtigen doppelten Standard unserer empathiefreien nur ihrem entseelten Dogma folgenden Medien und Politik.”

Dem ist nichts hinzuzufügen.

Update am 26.02.2020:

Heute fand ich den Text des Artikels “Allemagne: un homme fonce avec sa voiture dans le défilé du carnaval à Volkmarsen” verändert vor. Jetzt heißt es dort anstelle des open zuerst zitierten Satzes (wieder übersetzt):

“Ein Mann raste mit seinem Auto in einen Fastnachtsumzug in der deutschen Stadt Volksmarsen, verletzte 15 Personen. […] Die Seite BeNewsOnline verkündete, dass es ein muslimischer Terrorist war.”

Auf der verlinkten Seite heißt es auf Englisch als Eilmeldung vom 24.02.2020:

“Ein muslimischer Terrorist rammte sein Auto in einen Fastnachtsumzug in der deutschen Stadt Volksmarsen, verletzte mehr als 30  Menschen, einschließlich Kinder.”

Rassismus dort verbreitet, wo es am wenigsten Fremde gibt? – Das Massaker an Migranten in Hanau geschah in einer Multikulti-Hochburg!

* von Albrecht Künstle

Von interessierter Seite wird die These vertreten, Vorbehalte gegen Ausländer und Rassismus seien dort besonders ausgeprägt wo es keine oder nur wenige Ausländer gebe – in Ostdeutschland. Im Umkehrschluss wäre es dann geboten, den Ausländeranteil einfach zu erhöhen, damit die Einheimischen „den Multikulturalismus positiv sehen und erleben“. So könne auch die „ausländerfeindliche, faschistische AfD“ am besten bekämpft werden, ist deren Logik. Nun hatten wir erst kürzlich in Halle einen Anschlag, aber dieser galt heimischen Juden, keinen Ausländern. Die zwei dort beklagten Opfer waren Deutsche. Und der Täter hatte mit der AfD nichts am Hut, sonst wäre er deren Mitglied gewesen.

Nun der verheerende Anschlag in Hanau. Auch dieser Täter war weder Mitglieder AfD noch sonst ihr Anhänger, sonst wäre das genüsslich ausgeweidet worden. Aber das ist Medien und den ihnen gefälligen Politikern egal, sie machen diese Partei trotzdem für die Bluttaten verantwortlich. Sie reihen sich damit ein in die Riege der geistigen Brandstifter auf der Gegenseite.

Diese Tat hätte in Hanau gemäß der These, Multikulti schütze vor Rassismus, gar nicht geschehen dürfen. Denn der Anteil der Nichtdeutschen in Hanau ist doppelt so hoch als im übrigen Deutschland. In unserer Republik haben wir inzwischen einen Ausländeranteil von 13 Prozent, Einwohner mit Migrationshintergrund 26 Prozent. In Hanau beträgt allein der echte Ausländeranteil (noch ohne deutschen Pass oder Doppelpass) 26 Prozent, davon weit mehr aus nicht-EU-Staaten als Europäer. Die Zahl der darüber hinaus gehenden „Migrationshintergründler“ wird von der Stadt Hanau nicht mehr veröffentlicht, zumindest fand ich diese nicht mehr auf der Homepage.

Überträgt man die statistisch belastbare Regel, wonach die Menschen mit Migrationshintergrund doppelt so viele ausmachen wie solche ohne deutschen Pass, dann sind in Hanau nur noch 48 Prozent der Einwohner Einheimische. Diese, einschließlich des Attentäters, hätten also ausreichend die Chance, die Vorzüge eines hohen Migrantenanteils zu genießen. So gesehen, passt das Passierte einfach nicht zu Hanau. Dafür gibt es zwei Erklärungen für das was geschehen ist. Entweder ist die Theorie falsch, dass die Einheimischen umso weltoffener sind, desto mehr Menschen über offene Grenzen kommen und sich vor Ort ansiedeln. Oder aber der Täter war tatsächlich geisteskrank, wofür viel spricht.

Oder aber die Gefahr steigt, dass mehr psychisch labile Zeitbomben umso gefährlicher werden, desto mehr „Fremde“ unter uns leben, die Zielscheibe solcher Irren werden. Selbsternannte Robin Hoods, die meinen, sie müssten die „eigenen Leute“ gegen Aggressoren schützen. Aber Ausländer sind eben nicht gleich Ausländer. Im Moment vollzieht sich durch den zunehmenden Anteil an Muslimen von inzwischen über sechs Prozent und seines organsierten Islam nur ein kultureller und politischer Wandel im Sinne der Anpassung an die neue Zeit. Aber der Islam ist noch nicht akut gefährlich – von ein paar schon wieder fast vergessenen Massakern und Messertoten abgesehen.

Doch wenn der Islam einmal zehn Prozent der Bevölkerung erreicht hat und die Mehrheitsgesellschaft zu dominieren beginnt, dann kann aus dem latenten Konflikt ein realer werden. Werden z.B. die Zuwanderer aus Osteuropa zuschauen. Oder glaubt jemand, dass das unseren Polen, Ukrainern und Russen so egal ist wie uns Einheimischen? Besonders Kasachen und andere aus den islamischen Südrepubliken der ehemaligen UdSSR werden sich bei uns nicht ein zweites Mal auf der Nase rumtanzen und zulassen, wie sich die dortige Situation bei uns wiederholt. Und nicht bereit sein, für Migranten aus dem arabischen und afrikanischen Raum mit niedriger Erwerbsquote mitzuarbeiten, wie wir das tun. Jene Auseinandersetzung zwischen den großen Volksgruppen ist vorprogrammiert. Alleine der Konflikt zwischen Türken und Kurden in unserem Land wirft seine Schatten schon voraus.

Aber diesen Kulturkampf muss die kommende Generation in Deutschland unter sich austragen. Das, was jetzt geschieht, ist schlicht Terror geistig verwirrter Sonderlinge, die in Schach gehalten, entwaffnet und weggesperrt werden müssen. Hätte sich der Hanauer Attentäter und Muttermörder nicht selbst erschossen, wäre er auch weggesperrt worden – nicht hinter Gittern, sondern in einer geschlossenen Anstalt. Gut, dass ihm und uns das erspart blieb.

Der politische Missbrauch eines Amoklaufs (das Video hier)

* von Henny Jahn הני יאן

Beschwörend tönen Politiker aller linken Lager (derzeit alles links der AfD) davon, Anschläge durch radikale Moslems mit Todesopfern nicht politisch zu instrumentalisieren. Die Instrumentalisierung eines Amoklaufs durch einen geistig Verwirrten, unter offenkundigem Verfolgungswahn Leidenden in Hanau, gegen alles rechts der CDU ist aber offenbar en vogue.
Das angeblich rechte Bekennervideo hier im Wortlaut (ja, es ist – oh Wunder- in Englisch,  weil es sich an das amerikanische Volk richtet):
„This is my personal message to all americans. Your country is under control of unvisible secret societies. They use unknown evil methods like mind control and hold up a modern system of slavery. If you don´t believe the following, you better wake up quick. In your country exist so called „deep underground military bases“. In some of them they praise the devil himself. They abuse, torture and kill little children in an unbelievable amount and this happens already for a long period of time. Wake up, this is one form of reality in your country. Turn of the mainstream media, they don´t have a clue. The first step is information. Maybe you have to read it or hear it once again from two other sources, but now you know it. The second step is action. Locate these spaces, gather masses of people together and storm them. Ist your duty as an american citizen to end this nightmare. Fight now.“

Auch verlinke ich der Authentizität wegen das Video, wobei ich davon ausgehe, dass es aus zensorischen Gründen alsbald gelöscht werden wird, weil nicht sein kann, was nicht sein darf. Das Irresein des Täters findet in diesem Video seinen vollen Ausdruck, weit entfernt von irgendeinem rationalen und strategischen Denken, das einem Terrorakt immer vorausgeht. Da ich den verlinkten Server nicht verwalte, habe ich auf die Erreichbarkeit des Videos keinen Einfluss. >>>

Eine psychische Erkrankung passt aber nicht ins derzeitige politische Konzept, man braucht Munition gegen rechts, und da kommt jeder Amoklauf, den man entsprechend hinkonstruieren kann, gerade recht. Jeder mache sich sein eigenes Bild. Und nein, ich wiederhole hier keine Politikerplattitüden mit dahergeheuchelten Beileidsbekundungen usw. Jeder gewaltsame Tod Unschuldiger ist tragisch, das muss man nicht eigens betonen. Dass u. a. in Syrien derzeit täglich hunderte Menschen sterben, juckt hier niemanden. Es gibt offenbar mehrererlei wertvolle Menschenleben – die wertvollsten sind die von Rechten oder vermeintlich Rechten Getöteten, die weniger wertvollen die von Moslems Getöteten, die wertlosesten aber sind die mit deutschen Waffen in Kriegen Getöteten.

Hanau war keine Schießerei!

Wenn ein Mann in einer Shisha-Bar und in einem Kiosk die dort verweilenden Menschen kaltblütig erschießt und er die Orte ausgesucht hat, weil er die dort verkehrenden Menschen aufgrund ihrer Herkunft oder ihres Aussehens für minderwertig hält, dann ist das Wort „Schießerei“ für diese Tat absolut unangemessen!

Die Definition von „Schießerei“ ist: “heftiger Schusswechsel“. Haben die angegriffenen Menschen in Hanau etwa zurück geschossen?

Das richtige Wort für die Tat in Hanau lautet Anschlag oder Terror. Der Mörder von Hanau war ein verrückter Terrorist!

In einem YouTube-Video erklärt er auf Englisch, die Vereinigen Staaten von Amerika seien „unter der Kontrolle unsichtbarer, geheimer Gesellschaften.“ Diese Gesellschaften, so behauptet es er, nutzten „unbekannte, böse Methoden wie Gedankenkontrolle und halten eine moderne Form der Sklaverei aufrecht“. Er behauptet weiter, in den USA gäbe es „tiefe, unterirdische Militärbasen“ und fügt hinzu: „In einigen davon beten sie den Teufel selbst an. Sie missbrauchen, foltern und töten kleine Kinder in unglaublicher Menge.“

Noch deutlicher wird er in einem Text, den er auf Deutsch auf seiner Webseite veröffentlicht hatte. Dort erklärt er, dass in Deutschland „das Beste und Schönste entsteht und herauswächst, was diese Welt zu bieten hat“ und verurteilt „das schlechte Verhalten bestimmter Volksgruppen.“ Er fragt sich, „warum solche Volksgruppen überhaupt in meinem Land sind“ und stellt fest, diese Menschen seien „äußerlich instinktiv abzulehnen und haben sich zudem in ihrer Historie nicht als leistungsfähig erwiesen“. Er erklärt: „Andere Rassen und Kulturen wiederum haben hierbei nicht nur keinen Beitrag geleistet, sondern sind destruktiv – vor allem der Islam.“

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