Lauterbach wird immer mehr zur Lachnummer der Nation – und zur Belastung der Bürger

* von David Berger (Philosophia Perennis)

Niemals in der Geschichte der Bundesrepublik dürfte es einen Bundesgesundheitsminister gegeben haben, der so offensichtlich überfordert von seinem Amt ist wie Karl Lauterbach. Und das will nach vier Jahren Jens Spahn schon etwas heißen. Wie lange müssen wir noch unter seiner Knute leiden?

Unser Mitteleuropa“ schreibt: „Seit nunmehr 8 Wochen ist Karl Lauterbach im Amt als Gesundheitsminister und mit seinem Job offensichtlich mehr als überfordert. Was heißt, wer sich als „Talkshow-Talent“, Pandemie-Erklärer und Wissenschaftler präsentiert, ist noch lange nicht für ein Ministeramt geeignet, wie sich im Falle Lauterbach überdeutlich zeigt.

Wissenschaftler sind keine „Pandemie-Manager“

Die vielen „bunten“ Hüte, die sich Lauterbach im Laufe der Pandemie übergestreift hat, sind ihm nun im Ministeramt in keiner Weise hilfreich. Als Minister wird er zunehmend untragbar, in politisch und gesellschaftlich fordernden Zeiten.

Als oberster Pandemie-Bekämpfer tut er sich vor allem in Sachen Kommunikation extrem schwer.

Seit Tagen ist es nun still geworden um den Minister. Angeblich laboriert er an einer Erkältung, die ihn offenbar fest im Griff zu haben scheint. Seitens des Ministeriums heißt es, er sei nicht an Covid erkrankt, daher mussten einige Medien-Auftritte abgesagt werden.

Auf die vielen Vorschuss-Lorbeeren die ihn, auf Grund seiner medialen Omnipräsenz, quasi ins Amt getragen haben, folgt nun massiver Gegenwind um nicht zu sagen Sturm. Der einstmals „bejubelte“ Nerd, dem man zuvor zweifelsohne Sachkompetenz zugestanden hatte, wurde nun die „Lachnummer“ der Nation.

Mangel an Team-und Kommunikationsfähigkeit

Selbst innerparteilich kommen nun Zweifel ob Lauterbachs Teamfähigkeit, Leitungskompetenz und Kommunikations- bzw. Delegationsfähigkeit auf. Bis jetzt scheint er selbst zumindest davon überzeugt gewesen sein mit all diesen, für ein Ministeramt essentiell erforderlichen Eigenschaften, gesegnet zu sein. Das Leben scheint ihn nun eines Besseren zu belehren.

Die allgemein grassierende Verwirrung um den viel diskutierten „Genesenen-Status“ tut nun ihr Übriges, um Zweifel an Lauterbachs Minister-Kompetenz zu schüren. Die Regelung, die sich mit Quarantäne und Genesenen-Regulativen befasst, bedeutet im Kern eine nicht unbedenkliche Handhabe sowohl für das Gesundheitsministerium, als auch das Robert Koch-Institut (RKI).

Letzteres hat nun (weil man es jetzt ja kann),  den Genesenen-Status von bisher 6 auf 3 Monate herabgesetzt. Diese Maßnahme bedeutet nun von einem Tag auf den Anderen, dass Hunderttausende Genesene durch 2G nun aus dem Gesellschaftsleben ausgeschlossen werden. Da kocht nicht nur die Volksseele.

Obwohl sowohl Bundestag als auch Bundesrat der Verordnung zugestimmt hatten, Empörung und Widerstand hagelt es nicht nur von FDP-Seite, Juristen des Bundestages melden Zweifel an, ob dieses „Machtkonzentrat“ um Lauterbach und RKI verfassungsrechtlichen Maßstäben genügen würde.

„Egomane“ Lauterbach will Kimmich persönlich impfen

Hört man bei den Ausführungen des Ministers genau hin, möchte man meinen, er alleine wäre das Gesundheitsministerium, immer wieder hört man „er habe, er würde, er täte“, alles im Alleingang, von Mitarbeitern, Beratern seines Ressorts, keine Rede. Das Ministerium beherbergt immerhin 1000 Mitarbeiter.

Nun holt er zu neuem Klamauk aus, er würde sich bereit erklären, Fußballstar Joshua Kimmich persönlich zu impfen und ihn über alle Risiken aufzuklären, meinte Lauterbach gegenüber der Zeitschrift „Bunte“.

Bekanntlich hatte der FC Bayern-Star lange Bedenken hinsichtlich einer Covid-Impfung. Nach einer Corona-Infektion erklärte er im Dezember letzten Jahres, er plane sich impfen zu lassen.

Darauf erklärte Lauterbach, „das ist großartig, ich habe ihn nie verurteilt. Der Körper ist sein Kapital, da hatte er Ängste“. Weiter meinte der Minister, „er selbst habe auch Freunde und Familie geimpft, „allen voran meine Tochter, weil sie das wollte“.

Der für ihn berührendste Moment sei es allerdings gewesen, als seine 86 Jahre alte Mutter geimpft worden sei. „Sie kommt aus einer Generation, die Impfen für einen Segen hält und noch Krankheiten wie Kinderlähmung kannte.“

Dass es sich mit dieser sogenannten Impfung keinesfalls um einen Segen für die Menschheit handelt hat er der greisen Frau Mama wohl tunlichst verschwiegen.“ (Quelle)

Verzockte Millionen

Ende Januar wurde zudem bekannt, dass Lauterbach offensichtlich viel zu viele Dosen der sog. Covid-Impfspritzen bestellt habe. Noch Mitte Dezember hat der Überforderte Alarm geschlagen, es gebe einen Impfstoffmangel.

Kurz vor Weihnachten stellte daraufhin die AfD eine Kleine Anfrage zu „Einkauf, Lieferung und Verbleib der Corona-Impfstoffe“ an die Bundesregierung: „Man verwies auf den zurückliegenden Maskenskandal des Bundes und befürchtete einen weiteren mit den Impfstoffen. Unter anderem wollte die Fraktion wissen, wie viele Dosen Impfstoff zum Stichtag 16. Dezember bestellt oder aber geliefert worden waren.

Die Antwort der Bundesregierung kam Mitte Januar. In ihr hieß es, dass die EU-Kommission bislang für die Mitgliedstaaten mit Pfizer/BioNTech, Moderna, AstraZeneca, Johnson & Johnson, CureVac, Sanofi/GSK, Valneva und Novavax Verträge abgeschlossen habe. „Deutschland hat aus diesen Verträgen in verschiedenen Tranchen zum Stichtag 16. Dezember 2021 rund 554 Mio. Impfdosen bestellt.“ Davon wurden 226,6 Millionen im Jahr 2021 geliefert und 73,8 Millionen wurden mit Lieferdatum 2021/2022 angegeben, 53,3 Mio. für 2022 und 168,3 Mio. für 2022/2023.

Mindestens acht Spritzen pro Einwohner geplant

Zusätzlich wurden bereits am 3. Dezember 3 Mio. Dosen in Polen gekauft und am 21.12. offenbar weitere 3,4 Mio. Dosen. Im Dezember kaufte die Regierung zudem in Rumänien (0,9 Mio.) und Portugal (1 Mio.) Impfstoffe ein. Diese wurden inzwischen alle ausgeliefert. Für 2022 wurden zudem neu im Dezember bestellt: 80 Millionen Dosen BioNTech und 30 Millionen Dosen Novavax.

Selbst zum Zeitpunkt des Panikrufs von Minister Lauterbach, am 14. Dezember, waren laut Regierungsauskunft 226,6 Millionen Impfdosen bereits verspritzt und sogar teilweise noch vorrätig. Somit hätte der Vorrat rechnerisch ausgereicht, um nahezu alle 83 Millionen Menschen im Land zu impfen und zu boostern. Mit dem aktuellen Stand der bestellten 672,3 Millionen Dosen könnte man bei 83 Millionen Menschen abzüglich der Kinder unter 4 Jahren und den Impfverweigerern bei Verwertung aller Impfdosen jeder Person insgesamt rund acht Spritzen verabreichen.“ (Quelle)

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