Ist der US-Atomkoffer noch in den richtigen Händen?

Gar prächtig sehen sie aus die Rösser, die die Bierwagen mit hölzernen Fässern zum Oktoberfest ziehen.

Das silbern anmutende Gescherr (Pferdegeschirr) wird zu diesen Festtagen vom Rossknecht besonders sorgfältig poliert – wie Omas Silberbesteck zu Ostern.

Wäre das Geschirr hingegen stumpf und matt, so ließe das Rückschlüsse auf den Besitzer zu. Ist der Herr etwa auch unordentlich? Dieser Eindruck darf auf keinen Fall aufkommen. Denn sonst hieße es zu Recht: Wie der Herr so’s Gescherr – oder aber auch, wie das Gescherr, so der Herr.

Wie du kommst gegangen, so wirst du empfangen

Der erste Eindruck zählt, sagt man. Auch wer einen Stellvertreter entsendet, muss sich dessen Verhalten und Auftreten anrechnen lassen. Tritt er ungehobelt auf, so trifft das den, der ihn ausgewählt hat. Auch würde niemand ein hinkendes oder ungepflegtes Pferd für eine Festtagsparade einspannen. Ebenso wenig darf der Vertreter eines Verbandes, einer Gesellschaft oder gar eines Staates sichtbare Zeichen seiner Inkompetenz oder mentalen Angeschlagenheit zeigen. Man nähme ihn weniger oder gar nicht ernst.

Umso mehr müssen Staatspräsidenten die Macht und Stärke ihrer Nation repräsentieren. Ist das aufgrund einer bedauernswerten Krankheit nicht mehr möglich, so werden sie zum Gespött der Welt und mit ihnen der Staat, den sie vertreten. Wenn dann auch noch verbündete Nationen sich über den amerikanischen Präsidenten lustig machen, ist ein Tiefpunkt der Diplomatie erreicht. Wenn dieser aber nicht mehr in der Lage ist, seinen Gesundheitszustand selbst wahrzunehmen, wird er offensichtlich selbst von mächtigen Gremien missbraucht.

Der Atomknopfkoffer in falschen Händen

Wer wie eine Sprechpuppe ans Rednerpult gestellt wird, um Texte vom Teleprompter abzulesen, ist selbst Missbrauchsopfer. Ob die Hintermänner ihr eigenes Land damit in ein gutes Licht rücken, das darf mit Nachdruck bezweifelt werden. Die Angst um das Wohlergehen oder den Untergang der Welt, nimmt deshalb zu.

Der Offizier Stanislaw Petrow, als diensthabender Offizier im Luftwaffenkontrollzentrum in Moskau, war sich nicht sicher, ob die Bilder am Radarschirm wirklich fünf anfliegende US-Atomraketen zeigten. Den 1983 zur Verfügung gestandenen Messgeräten, rückblickend als Dinosaurier-Technik bezeichnet, vertraute er nicht. Der gesunde Menschenverstand, vielleicht auch sein Bauchgefühl, hielten ihn davon ab, den roten Knopf zu drücken, um Hunderte russische Atomraketen Richtung Westen abzufeuern. Ihm haben wir zu verdanken, dass wir noch leben.

Italienisches Fernsehen macht sich über Biden lustig:

s. a: https://www.pi-news.net/2024/03/ist-der-us-atomkoffer-noch-in-den-richtigen-haenden/

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