Wir werden im Westen noch viel mehr davon erleben
Nichts war vorhersehbarer als die Tatsache, dass dies geschehen würde. Die einzigen Fragen lauteten, wann genau es passieren würde, wo es passieren würde und wie viele Menschen ermordet würden. Die Antworten lauteten diesmal: Australiens Bondi Beach, Sonntagnachmittag Ortszeit, während einer Chanukka-Feier – und mindestens 15 Tote, dazu 40 Verletzte zum Zeitpunkt, da dies geschrieben wurde.
Einer der Massenmörder heißt Naveed Akram. Er stammt aus Pakistan. Der andere ist Khaled al-Nabulsi, aus dem Libanon, der dem Islamischen Staat (ISIS) die Treue schwor. Die Polizei sagte, sie sei sich „bewusst“ gewesen, dass einer dieser dankbaren Asylbewerber existierte, bevor er die Entscheidung traf, in großem Umfang Juden zu ermorden, um sich die Gunst Allahs zu sichern. Sie tat – offensichtlich – nichts, um ihn aufzuhalten.
Nach dem Anschlag geschah das Übliche. Muslime in Brisbane riefen ihre Gemeinschaft auf: „Asalam Alaykum Brüder, im Lichte [sic] der jüngsten Ereignisse in Bondi ist es entscheidend, dass wir zusammenstehen. Wenn ihr Islamophobie erlebt oder beobachtet, kontaktiert bitte die Islamophobie-Hotline, um Unterstützung zu erhalten und Vorfälle zu melden. Eure Stimme zählt – lasst uns unsere Gemeinschaft schützen.“
Kein Entsetzen. Keine Reue. Keine Scham. Keine Entschuldigung. Keine Anerkennung der islamischen Lehren von Gewalt und Judenhass. Keine Zusicherung von Reform. Nur Opferhaltung. Wieder einmal. Wie immer.
Unterdessen warnte ein Mitglied des britischen Parlaments, Adnan Hussain: „Der schreckliche Terroranschlag am Bondi Beach darf nicht dazu missbraucht werden, einen Glauben oder seine Anhänger zu verunglimpfen. Der einzige Islam, der sichtbar war, wurde verkörpert von Ahmed, dessen Mut, Selbstlosigkeit und Menschlichkeit ihn dazu brachten, sein eigenes Leben zu riskieren, um das Leben vieler anderer zu retten.“ Hussain bezog sich auf Ahmed al-Ahmed, einen Obsthändler, der einen der Jihadisten überwältigte und so verhinderte, dass die Zahl der Opfer noch höher ausfiel.
Die Tat von Ahmed al-Ahmed war lobenswert – aber war sie wirklich „islamischer“ als die von Naveed Akram und Khaled al-Nabulsi? Hussain machte sich nicht die Mühe zu erklären, warum Ahmed eher den Geist jener Texte verkörperte, die ihre Anhänger auffordern, „tötet sie, wo immer ihr sie findet“ (Suren 2:191, 4:89, 4:91, vgl. Sure 9:5) und die Juden als die schlimmsten Feinde der Muslime bezeichnen (5:82), als die Mörder selbst.
Ebenso wenig erklärte Hussain, wie Muslime und Nichtmuslime in einer Gesellschaft wie Australien als Gleiche zusammenleben könnten, wenn der Koran und die Sunna keinerlei Grundlage für ein solches Zusammenleben bieten, sondern vielmehr lehren, dass Muslime die „Leute des Buches“ – vor allem Juden und Christen – gewaltsam unterwerfen und ihre Unterordnung sowie ihren Status als Menschen zweiter Klasse durchsetzen müssen.
Hussain brauchte auf solche Fragen nicht einzugehen, denn die australischen Behörden haben – wie ihre Gegenüber in Europa und Nordamerika – beschlossen, dass der Islam völlig friedlich, tolerant und harmlos sei und dass diejenigen, die darauf hinweisen, dass er politisch, herrenmenschlich, aggressiv, gewalttätig und expansionistisch ist, einfach rassistische, bigotte „Islamophobe“ seien, die man getrost ignorieren könne.
Und so tat der australische Premierminister Anthony Albanese seiner Pflicht Genüge und gab eine Erklärung ab: „Die Szenen in Bondi sind schockierend und erschütternd. Polizei und Rettungskräfte sind vor Ort und arbeiten daran, Leben zu retten. Meine Gedanken sind bei allen Betroffenen. Ich habe gerade mit dem Commissioner der AFP [Australian Federal Police] und mit dem Premier von New South Wales gesprochen. Wir arbeiten mit der Polizei von NSW zusammen und werden weitere Informationen bereitstellen, sobald sie bestätigt sind. Ich fordere die Menschen in der Umgebung auf, den Informationen der Polizei von New South Wales zu folgen.“
Das war alles. In einer vernünftigen Gesellschaft würde Anthony Albanese seines Amtes enthoben werden, weil er in einer Krisensituation solch dünnen Tee serviert. Doch er muss vorsichtig agieren. Er darf nicht erwähnen, dass die Opfer Juden waren – das könnte seine wachsende und unruhige muslimische Gemeinschaft weiter erzürnen. Noch dringlicher ist, dass er nicht sagen darf, dass es sich um einen Jihad-Anschlag handelt – das würde seine wachsende und unruhige muslimische Gemeinschaft nur weiter erzürnen. Er darf nichts darüber sagen, ob es klug war, massenhaft Muslime nach Australien zu holen, während man so tat, als gäbe es keine Jihad-Gewalt und keinen islamischen Antisemitismus – denn auch das würde seine wachsende und unruhige muslimische Gemeinschaft nur weiter erzürnen.
Sie verstehen. Albanese ist ein Gefangener jener Gemeinschaft, aus der die Täter kamen. Und er ist nicht allein. Führungspolitiker im gesamten Westen befinden sich in derselben Lage. Das garantiert nur, dass das Jihad-Massaker am Bondi Beach eines von vielen sein wird. Es war nicht das erste – und es wird mit Sicherheit nicht das letzte sein.

