Drei Jahre danach
TRIGGERWARNUNG: In diesem Beitrag geht es um die Massaker des 7. Oktober 2023. Bitte schütze dich selbst und lies nur weiter, wenn du es aushältst.
TRIGGERWARNUNG: In diesem Beitrag geht es um die Massaker des 7. Oktober 2023. Bitte schütze dich selbst und lies nur weiter, wenn du es aushältst.
Ben Gurion war offenbar von Anfang an das Ziel. Bereits im Juli soll Hamam al-Hammami einen ersten Anschlagsversuch nur wegen eines befreundeten Crewmitglieds abgebrochen haben.
nde Juli erklärte Europas größte Tageszeitung, die deutsche Bild: „Nirgendwo auf der Welt gibt es so viele Vorfälle von Judenhass wie in Deutschland: Die Zahlen der Schande.“
Ein hochrangiger Vertreter der Revolutionsgarden erklärt im iranischen Staatsfernsehen, die Basij solle erstmals weltweit operieren. Mohammad Reza Naqdi droht zugleich amerikanischen Interessen rund um den Globus und kündigt einen jahrelangen Raketenkrieg an.
Europa kann Israel kritisieren, genauso, wie Israel Europa kritisieren kann. Aber wenn diese Kritik die Grenze zur moralischen Verzerrung überschreitet, verliert sie ihre Glaubwürdigkeit.
Die Entscheidung der EU vom Montag, Siedlerorganisationen unter dem Vorwand der „Siedlergewalt“ mit Sanktionen zu belegen, wurde – wenig überraschend – vom belgischen Außenminister Maxime Prévot begrüßt.
Noam Bettan hat mit seinem Song Michelle gestern tatsächlich den wunderbaren 2. Platz bekommen – mit deutlichem Punkteabstand zum drittplatzierten Australien. Finnland, das als Favorit gehandelt wurde, landete dagegen nur auf dem 6. Platz.
Musiker, Autoren, Tänzer und Wissenschaftler aus Israel verlieren nach dem 7. Oktober internationale Partner, Auftritte und Kooperationen. Was offiziell oft als „politischer Protest“ verkauft wird, entwickelt sich für viele Israelis längst zu einem kulturellen Ausschluss, der weit über Regierungskritik hinausgeht.
Die Szenen sind des Palastes des Absurden würdig, aber der Veranstaltungsort wir stattdessen Vereinte Nationen genannt. Meinung.
Der Wirtschafts- und Sozialrat der Vereinten Nationen [ECOSOC) hat den Iran soeben ins Komitee für Programm und Koordinierung berufen – das Gremium, das die globale Ausrichtung bei Menschenrechten, Frauenrechten, Abrüstung und Terrorismusbekämpfung festlegt.
Menschen in verschiedenen Ländern und Epochen haben dasselbe Phänomen am Himmel beschrieben. Keine Scheibe. Kein Dreieck. Ein riesiges, kreuzförmiges Objekt, das sich so befremdlich anfühlte, dass manche es am liebsten nie gesehen hätten.
Im Jahr 2003 war Limor Son Har‑Melech im siebten Monat schwanger und fuhr mit ihrem Mann Shalom, einem Rettungswagenfahrer, nach Hause, als islamische Terroristen sie angriffen. Das Auto überschlug sich, tötete ihren Mann und verletzte Limor. Schwer verletzt überlebte die 24‑jährige Mutter. Auch ihre neugeborene Tochter überlebte. Limor, die die Narben des Angriffs bis heute trägt, heiratete erneut, bekam Kinder und entschied sich, in Israel für ein öffentliches Amt zu kandidieren, um andere vor dem zu schützen, was sie erlitten hatte.
Während der Krieg das Land erschüttert, reagiert das iranische Regime mit massiver Repression. Internetverbindungen sind nahezu komplett blockiert, Sicherheitskräfte drohen offen mit Gewalt.
Der Vorsitzende der Berliner Jungen Union, Harald Burkart, wurde von der „Bild“ nicht nur zu dem „fittesten Politiker Deutschlands“ gekürt, sondern er gehört auch zu den entschiedensten innerparteilichen Kritikern des Berliner CDU-Bürgermeisters Kai Wegner. In einem Interview mit der katholischen Wochenzeitung „Tagespost“ kritisiert er den geplanten Gedenktag gegen Islamfeindlichkeit als ein falsches Signal.
Am 26. Juli 1956 verkündete der ägyptische Präsident Gamal Abdel Nasser die Verstaatlichung der Suezkanal-Gesellschaft, des britisch-französischen Gemeinschaftsunternehmens, das den Suezkanal seit seiner Fertigstellung im Jahr 1869 besessen und betrieben hatte. Das Vereinigte Königreich und Frankreich schlossen sich am 31. Oktober den Israelis an, mit dem Ziel, Nasser zu stürzen und die Kontrolle über den Suezkanal zurückzugewinnen, um die Straße von Tiran und den Golf von Aqaba wieder zu öffnen, die der ägyptische Herrscher geschlossen hatte. Die USA übten erheblichen politischen Druck aus, um einen Rückzug zu erzwingen.
Eine Woche nach dem antisemitischen Terroranschlag von Bondi Beach entscheidet sich Australiens Regierung gegen maximale Transparenz. Premierminister Anthony Albanese setzt auf eine interne Prüfung statt auf eine unabhängige staatliche Untersuchung. In der jüdischen Gemeinschaft und im Parlament wächst die Wut.
Nichts war vorhersehbarer als die Tatsache, dass dies geschehen würde. Die einzigen Fragen lauteten, wann genau es passieren würde, wo es passieren würde und wie viele Menschen ermordet würden. Die Antworten lauteten diesmal: Australiens Bondi Beach, Sonntagnachmittag Ortszeit, während einer Chanukka-Feier – und mindestens 15 Tote, dazu 40 Verletzte zum Zeitpunkt, da dies geschrieben wurde.
Einer der Attentäter von Bondi Beach war kein isolierter Täter, sondern jahrelang Teil eines radikalen Milieus. Verbindungen zu pro IS Kreisen, antisemitische Predigten und staatliches Wegsehen zeichnen ein Bild systemischen Versagens – mit tödlichen Folgen für jüdisches Leben.
Nach dem Terroranschlag von Bondi Beach treten schwere Versäumnisse zutage. Einer der Täter stand jahrelang unter Beobachtung, Sprengsätze lagen bereit, und israelische Stellen warnen vor iranischer Einflussnahme. Australien ringt um Antworten.
Monatelang lagen den Behörden Warnungen über wachsende antisemitische Anschlagsgefahren vor. Die Morde von Sydney zeigen, wie teuer politisches Wegsehen wird
10 Menschen sterben bei einem gezielten Angriff auf eine Chanukka-Zeremonie am Bondi Beach. Unter den Opfern: der Chabad-Gesandte Rabbi Eli Schlanger. Der Schock reicht weit über Australien hinaus.
Der jüngste Bericht über Judenhass in Australien zeigt ein Land, das seine jüdische Gemeinschaft nicht mehr schützen kann wie einst. Gleichzeitig bereitet sich Israel auf eine mögliche Massenalija vor. Die Botschaft der jüdischen Führung ist unmissverständlich und kommt zur rechten Zeit.
Iranische Revolutionsgarden sollen versucht haben, Israels Botschafterin in Mexiko, Einat Kranz-Neiger, zu ermorden. Hinter dem vereitelten Anschlag steht laut westlichen Geheimdiensten die Quds-Einheit – ein Netzwerk, das in ganz Lateinamerika israelische und jüdische Ziele ins Visier nimmt.
19 tote Geiseln sind noch in Gaza. Die Hamas macht keine Anstalten, sie bald zurückzugeben. Hier sind ihre Namen:
Elyahu Margalit
Sahar Baruch
Joshua Lito Mollel
Tal Haimi
Arie Zalmanowicz
Ran Gvili
Dror Or
Meni Godard
Tamir Adar
Ronen Engel
Asaf Hamami
Lior Rudaeff
Omer Neutra
Itay Chen
Daniel Oz
Sontia Ok’krasari
Sontisek Rintalk
Amiram Cooper
Hadar Goldin*
Soziale Medien verschlingen unsinnige Analyse
Die neueste israelfeindliche Verleumdung, die sich wie ein Lauffeuer in den sozialen Medien verbreitet, ist die Behauptung, im Gazastreifen seien während der beinahe zwei Jahre Krieg zwischen Israel und der Hamas 680.000 Menschen getötet worden, einschließlich 380.000 Kinder unter 5 Jahren.
US-Präsident Donald Trump nutzte seine Rede vor der UN-Vollversammlung für klare Worte: Wer jetzt einen Palästinenserstaat anerkennt, belohnt die Gräueltaten der Hamas. UN-Generalsekretär António Guterres widersprach – doch seine Kritik blendet zentrale Fakten aus.
Immer mehr Staaten Europas erkennen einen palästinensischen Staat an – ausgerechnet nach den Massakern vom 7. Oktober. Für Israel ist das ein Schlag ins Gesicht. Premier Netanjahu kündigt an: Diese Politik wird nicht unbeantwortet bleiben.