(zum Beitragsbild oben: Mit KI erstellt. Quelle: https://x.com/MikhaElTzaDiK/status/2049954574166065325)
Und warum das Völkerrecht das klipp und klar erlaubt
Aus gegebenem Anlass – für all die Völkermord-Analphabeten wie Amnesty International, Spaniens Pedro Sánchez und wie sie sonst noch alle heißen (vor allem auch Flottidioten selbst): [bis dahin: Text von Abseits vom Mainstream – HEPLEV]
Am 30. April 2026 hat die israelische Marine in internationalen Gewässern vor Kreta rund 22 Boote der sogenannten „Global Sumud Flotilla“ abgefangen. Etwa 175 Aktivisten sind jetzt auf dem Weg nach Israel. [Zwischenzeitlich hat der israelische Außenminister wissen lassen, dass man sie nicht nach Israel bringt, sondern „an einem Strand in Griechenland absetzt“.] Keine Toten, keine großen Dramen – nur ein Routine-Einsatz zur Durchsetzung einer seit 2007 bestehenden Seeblockade vor dem Gazastreifen.
Und trotzdem schreien dieselben Kreise wie immer: „Piraterie!“. Als wäre Israel plötzlich ein somalischer Piratenkapitän, der harmlose Hilfsschiffe entert. Die X-Postings aus dem Pro-Palästina-Aktivistenmilieu drehen erwartungsgemäß frei. Das neueste Beispiel: „Illegaler Überfall“, „Verbrechen“, „Genozid“ – das volle Programm.
Lassen wir die Propaganda mal kurz links liegen und schauen uns die Fakten an. Denn im Völkerrecht ist das, was die IDF gemacht hat, nicht nur erlaubt. Es ist völlig legitim. Und das steht schwarz auf weiß im maßgeblichen Regelwerk zum Seekrieg.
Die Blockade: Warum sie existiert und warum sie legal ist
Seit die Hamas 2007 im Gaza-Streifen die Macht übernommen hat, betreibt Israel eine Seeblockade. Grund? Die Hamas nutzt jeden Millimeter freien Zugangs zum Meer, um Raketen, Waffen, Drohnen und Terror-Equipment reinzuschmuggeln. Tausende Raketen wurden seitdem auf israelische Zivilisten abgefeuert – das ist keine Erfindung, das ist messbare Realität.
Die Blockade ist seit Januar 2009 offiziell erklärt, notifiziert und wird konsequent durchgesetzt. Sie richtet sich nicht gegen die Zivilbevölkerung. Humanitäre Güter kommen über die Landgrenzen Kerem Shalom und Erez rein, solange die Hamas sie nicht klaut. Sie richtet sich gegen militärische Verstärkung. Genau das erlaubt das Völkerrecht im laufenden bewaffneten Konflikt.
Das San Remo-Manual (1994) – das Regelbuch, das niemand liest, aber alle zitieren sollten
Das San Remo Manual on International Law Applicable to Armed Conflicts at Sea ist die aktuelle, autoritative Zusammenfassung des Seekriegsrechts. Es wurde 1994 von internationalen Experten, inklusive IKRK-Beteiligung, erarbeitet und gilt als maßgeblich für genau solche Fälle.
Hier die entscheidenden Passagen, die die Flotilla-Fans gerne überlesen:
• Paragraph 93: Eine Blockade muss offiziell erklärt und allen Beteiligten, inklusive neutralen Staaten, mitgeteilt werden. Israel hat das getan.
• Paragraph 95: Sie muss „effektiv“ sein, also tatsächlich durchgesetzt werden.
• Paragraph 96: „The force maintaining the blockade may be stationed at a distance determined by military requirements.“ Übersetzt: Die Schiffe, die die Blockade überwachen, dürfen so weit draußen stehen, wie es militärisch nötig ist. Das heißt: auch Hunderte Seemeilen entfernt, in internationalen Gewässern.
• Paragraph 98: „Merchant vessels believed on reasonable grounds to be breaching a blockade may be captured.“ Schiffe, die die Blockade brechen wollen, dürfen gekapert werden. Nach vorheriger Warnung dürfen sie sogar angegriffen werden, wenn sie Widerstand leisten.
• Paragraphen 67 und 146: Neutrale Schiffe, wie die der Flotilla, dürfen außerhalb neutraler Gewässer gestoppt, durchsucht und bei Blockadebruch gekapert werden.
Kurz: Das Abfangen in internationalen Gewässern ist kein Bug, sondern Feature des Rechts. Die IDF hat nicht „gekapert wie Piraten“. Sie hat eine legale Blockade durchgesetzt – genau so, wie es das San Remo Manual vorsieht.
Der Palmer-Report der UNO (2011) hat das schon einmal schwarz auf weiß bestätigt
Nach der Mavi-Marmara-Flotilla 2010 hat ein UNO-Panel unter dem früheren neuseeländischen Premier Geoffrey Palmer genau diesen Fall geprüft. Ergebnis: Die israelische Seeblockade ist legal. Sie dient einem legitimen Sicherheitszweck, nämlich der Waffenverhinderung, entspricht den Anforderungen des San Remo Manuals und die Durchsetzung in internationalen Gewässern war rechtmäßig. Die Flotilla-Organisatoren wussten das, wollten aber provozieren. Genau wie heute.
Nichts hat sich seitdem geändert. Die Hamas ist immer noch an der Macht, feuert immer noch Raketen und baut immer noch Tunnel. Die Blockade bleibt notwendig.
Was die „Global Sumud Flotilla“ wirklich wollte
Die Boote kommen nicht aus humanitärer Not. Sie kommen aus Barcelona, mit Aktivisten, die seit Jahren dieselbe Show abziehen. Sie weigern sich konsequent, ihre Ladung in Ashdod oder Haifa kontrollieren zu lassen – wie jedes normale Hilfsschiff. Stattdessen: große Medien-Inszenierung, „Break the blockade“-Rhetorik und Hamas-freundliche Narrative.
Echte Hilfe für den Gazastreifen läuft über Land. Die Hamas klaut davon einen großen Teil für ihre Terror-Infrastruktur. Aber das passt natürlich nicht ins „Israel = böse, Flotilla = Engel“-Drehbuch.
Fazit: Keine Piraterie, sondern Selbstverteidigung nach Recht und Gesetz
Wer heute „Piraterie“ schreit, der verwechselt entweder absichtlich Recht mit Propaganda – oder hat das San Remo Manual nie gelesen. Die IDF hat nicht aus Spaß gehandelt. Sie hat eine seit 17 Jahren bestehende, völkerrechtlich abgesegnete Blockade durchgesetzt, um zu verhindern, dass noch mehr Waffen bei der Hamas landen.
Das ist keine „Aggression“. Das ist die logische Konsequenz eines andauernden Konflikts, den die Hamas jeden Tag neu anfacht.
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