In Erinnerung an die Opfer des Münchner Massakers von München 1972

Das Münchner Massaker bei den Olympischen Spielen 1972 war einer der schockierendsten Terroranschläge gegen Israelis aller Zeiten.

Am frühen Morgen des Montag, 4. September, schlichen sich acht Palästinenser der Terrorgruppe Schwarzer September in Trainingsanzügen in das Münchner Olympiadorf. Sobald sie drinnen waren, brachen sie in die beiden Wohnungen des israelischen Teams in der Connollystraße 31 ein.

Zwei der Israelis, Moshe Weinberg und Yossi Romano, wurden getötet, als sie sich gegen die Terroristen wehrten. Der Schwarze September forderte daraufhin die Freilassung von 234 palästinensischen Gefangenen durch Israel und von Kozo Okamato (dem einzigen Terroristen, der das Massaker am Flughafen Lod Anfang des Jahres überlebt hatte) durch die japanische Rote Armee. Die Terroristen forderten auch die Freilassung der in Westdeutschland inhaftierten RAF-Gründers Andreas Baader und Ulrike Meinhof.

„In Erinnerung an die Opfer des Münchner Massakers von München 1972“ weiterlesen