Der Deal

* von Victor Rosenthal

Lösen Sie sich zunächst von dem Gedanken, dass dieser Plan nur ein Trick ist, um die Aufmerksamkeit von Trumps Amtsenthebung oder Bibis Anklage abzulenken. Das Dokument, das es beschreibt, ist 181 Seiten lang. Es ist keine Ablenkung. Ich bin nicht an der Frage interessiert, ob seine Veröffentlichung Trump (ich vermute, es spielt keine Rolle) oder Bibi (es ist unklar) helfen wird. Auch wenn Sie einer meiner Leser sind, der Trump hasst – wenn ich noch einen habe, nachdem ich vorgeschlagen habe, ihm den Friedensnobelpreis zu erhalten.1Der Link wurde von mir eingefügt. (Roland M. Horn) -, legen Sie das bitte beiseite. Dieser Absatz ist der letzte in diesem Beitrag, der ihn erwähnen wird. Ich möchte mich auf den Vorschlag selbst konzentrieren.

Ich werde nicht behaupten, schon alle 181 Seiten gelesen zu haben. Die ersten vierzig Seiten enthalten jedoch den groben Umriss des Vorschlags, einschließlich der Karten. Es ist ein durchdachter Versuch, eine Lösung zu finden und er berücksichtigt das Scheitern früherer Bemühungen. Es gibt hier eine große Menge an Material, und ich könnte Aufsätze über die Voraussetzungen und die Auswirkungen jeder Seite schreiben, aber ich werde versuchen, mich darauf zu beschränken, den Vorschlag allgemein zu beschreiben und seine Bedeutung in der langen und deprimierenden Geschichte vom “Friedensprozess” zu erörtern. In den letzten Jahren konzentrierten sich die Vorschläge auf die Ideen, die erstmals in den Clinton-Parametern von 2000-1 zum Ausdruck kamen und die einen Großteil von Judäa, Samaria und Gaza als palästinensische Einheit mit Tauschgeschäften vorsehen, um den großen Siedlungsblöcken zu ermöglichen weiter existieren. Der neue Vorschlag weicht stark von diesen Plänen ab.

Zusammenfassung des Plans

Der Plan (der offizielle Name lautet „Friede für den Wohlstand: eine Vision zur Verbesserung des Lebens der Palästinenser und Israelis“) ist eine Zwei-Staaten-Lösung, die die ursprüngliche Absicht der Resolution 242 des UN-Sicherheitsrates beibehält, in der sich Israel von einigen der 1967 eingenommenen Gebiete unter Wahrung sicherer Grenzen zurückzieht . Der palästinensische „Staat“ ähnelt hier eher Rabins Vision von etwas „weniger als einem Staat“, da Palästina entmilitarisiert und seine Grenzen und sein Luftraum für unbegrenzte Zeit von Israel kontrolliert werden.

Der Plan ist als eine Beschreibung von Konzepten gedacht, obwohl er ziemlich detailliert ist. Es fordert israelisch-palästinensische Verhandlungen, deren Ergebnis ein endgültiges “Friedensabkommen” mit allen Einzelheiten sein wird. Während der Verhandlungsphase wird Israel den Bau oder die Ausweitung von Siedlungen (für maximal vier Jahre) in den Gebieten, die im Plan als palästinensisch definiert sind, einfrieren.

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Angewidert von der Berichterstattung der Tagesschau

* von Thorsten Kraft

Ich bin zum gegenwärtigen #Zeitpunkt mal wieder maximal angewidert von der #Berichterstattung der tagesschau rundum die Feierlichkeiten zum 75. Jahrestag zur Befreiung des deutschen KZs #Auschwitz. „Israel und Russland“ hätten die „Privatparty“ zur Shoa mit ihren Reden gekapert und man hätte sich „unwürdig verhalten“, heißt es in einem #Kommentar.

Bild könnte enthalten: Text „tagesschau ABONNIEREN Gedenktag in Yad Vashem Leider eine vertane Chance An Bundespräsident Steinmeier lag es nicht: Der Gedenktag in Yad Vashem wurde von den egoistischen Auftritten Israels und Russlands überschattet. Eine vertane Chance im Kampf gegen Antisemitismus.“https://www.tagesschau.de/…/yad-vashem-gedenken-kommentar-1… Da nimmt sich doch der Jude tatsächlich heraus seine eigene Gedenk-Veranstaltung in Yad Vashem: World Holocaust Center, Jerusalem so zu gestalten, wie er es für richtig erachtet und übernimmt nicht den unsäglichen #Totenkult des #Westens mit inhaltsleeren Worten eines Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier.

https://www.welt.de/…/Holocaust-Gedenken-Wolffsohn-kritisie…

Nein, der “undankbare Jude” folgt seinen Traditionen. Er blickt nicht zurück und betrauert die Toten einfach nur, sondern er artikuliert seine Lehren, die er aus dem #Vernichtungswahn der deutschen #Herrenmenschen gezogen hat. Er formuliert, wie er #NeverAgain versteht und stellt klar, dass er alle Anstrengungen unternimmt, dass es “Nie Wieder” zu einer Neuauflage der #Judenfrage kommt.

https://www.facebook.com/100028360506887/posts/470900430531970/?d=n

Und das bedeutet eben kein freundliches Händchen-Halten mit dem #NeoNazi #Abbas (wie es Emmanuel Macron am Tag zuvor demonstrativ bei seinem Besuch des Holocaust-Leugners in #Ramallah getan hat). Und zwar nachdem er in Jerusalem in #Kolonialherren-Manier Polizisten wie Schulbuben anraunzte und “maasregelte”.

https://www.audiatur-online.ch/…/vor-ramallah-ein-schnelle…/

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