Auf der Expo Berlin 1896 wurde Palästina von Juden repräsentiert

Elder of Ziyon, 27. September 2021
übernommen von Abseits vom Mainstream – HEPLEV

Die (verspätete) Weltausstellung 2020 in Dubai beginnt diese Woche und Israel wird dort repräsentiert sein.

Obwohl der moderne Staate Israel 73 Jahre alt ist, repräsentierten Juden Palästina in Weltausstellungen schon lange vor 1948. Tatsächlich war dies erstmals vor 125 Jahren der Fall.

Diese jüdische Neujahrs-Postkarte stammt aus der Großen  Industrieausstellung in Berlin 1896 – und die  Geschichte dahinter ist bemerkenswert.

Im Foto gezeigt werden Heinrich Loewe, Mosche David Suv und andere am Eingang  zu einem Gebäude, das das Schild „Ausstellung der Söhne Israels im Heiligen Land“ (auf Hebräisch und Deutsch) mit Palmen und einer Moschee.

Als Teil der großen Industrieausstellung Berlin 1896 wurde eine Kolonialwaren-Ausstellung mit großer Darstellungen veranstaltet, die Städte und Dörfer in Afrika, Neuguinea und anderen Orten nachstellten (zu diesem Zweck die Organisatoren Einheimische dieser Orte mitbrachten, gekleidet in traditionelle Kostüme, die der Öffentlichkeit in Kulissen präsentiert wurden, die indigenes Leben darstellten). Die Stadt Kairo wurde in einem der Ausstellungsgelände „gebaut“, in wo ein palästinensischer Stand errichtet wurde (unter dem Namen „Ausstellung der Söhne Israels Kolonien im Heiligen Land“). Der Pavillon bot Produkte aus Palästina zum Kauf an: „Carmel“-Weine, Olivenholz-Artefakte, in Palästina gedruckte Bücher und  Hefte und mehr.

Der mit der Organisierung des Palästina-Pavillons beauftragte Person war Mosche David  Suv (einer der Führer der G ründer der Kolonien Rosch Pina, Yessod Hama’ala und Mischmar HaYarden). In seinem Buch „Zichronot LeBeit David […] beschreibt er die Ausstellung: „Unter den allgemeinen Ausstellungsauslagen war eine Miniaturstadt in der Form von Kairo aufgebaut… mit  Geschäften, Hotels und arabischen Cafés, dem fließenden Nil… Unsere Ausstellung, die palästinensische, wurde in Kairo zusammengestellt, innerhalb einer der großen Moscheen. Als ich in dieser Ausstellung saß, hatte ich das Gefühl, ich befände mich in einer arabischen Stadt… Tausende besuchten die Ausstellung, Juden und Nichtjuden und fast alle kauften Wein und andere Produkte.“

Nachdem sie in Berlin gezeigt wurde, zog die Ausstellung nach Köln und später nach Hamburg um.

 

Ein Buch von 1976 dokumentiert die ethnische Säuberung von Juden aus Jerusalem 1948 mit überwältigenden Fotos

* von Elder of Ziyon
Übernommen von Heplev – Abseits vom Mainstream

Richard Pollack schreibt in JNS:

Vor kurzem stolperte ich über ein Fotobuch, dessen Bilder der gefeierte Kriegsfotograf John Phillips vom Magazin Life aufgenommen hatte. Das große, harmlos aussehende Buch trug den einfachen Titel „A Will to Survive“ (Überlebenswille). Nachdem ich durch einige Seiten blätterte, erkannte ich, dass ich eine Zeitkapsel betreten hatte, die die arabische Zerstörung des uralten Jüdischen Viertels in Jerusalem 1948 ein Denkmal setzte.

Es ist nicht nur ein dramatischer Bericht des Falls des Jüdischen Viertels 1948 aus erster Hand, sondern dokumentiert die Verbrannte-Erde-Taktiken der Arabischen Legion, die dort jedes Bauwerk, einschließlich all seiner Synagogen und Jeschiwen schleifte und niederbrannte. Die Araber vertrieben sämtliche Einwohner der Stadt, hauptsächlich wehrlose, alte orthodoxe Juden. Ihnen wurde eine Stunde gegeben, um Häuser zu räumen, in denen zumeist Großfamilien seit Jahrhunderten gelebt hatten.

Und kein internationales Gremium hat je Rechenschaft für die barbarischen Taten der Arabischen Legion nach der Kapitulation des Viertels gefordert.

Um diese Aufnahmen im Mai 1948 zu bekommen, gab sich Phillips in Jerusalem als britischer Offizier der Arabischen Legion aus. Er schmuggelte zudem seine Fotos hinaus, um arabischen Zensoren zu entgehen, die erpicht darauf waren die Plünderung des Jüdischen Viertels geheim zu halten.

Phillips setzte sich persönlicher Gefahr aus, um die Aufnahmen zu machen. Er kam undercover in den Nahen Osten und trug die Uniform der Arabischen Legion, einer von den Briten geschaffenen arabischen Armee, die von britischen Offizieren geführt wurde, von denen viele bei ihren Einheiten blieben, um gegen die Juden zu kämpfen. „Die arabische Bevölkerung hielt mich für einen britischen Offizier und ließ mich in Ruhe“, schrieb er.

Er war entsetzt von der arabischen Zensur. „In dem Bewusstsein, dass die Plünderung des Jüdischen Viertels die westliche Welt schockieren würde, versuchten die arabischen Obrigkeiten im gesamten Nahen Osten zu verhindern, dass die Nachricht bekannt würde. Jerusalem durfte unter keinen Umständen erwähnt werden“, schrieb er.

„Ich wusste, dass meine Bilder des Todeskampfs des Jüdischen Viertels im Papierkorb eines Zensors enden würden. Ich wollte nicht, dass das passiert und beschloss sie aus dem Nahen Osten zu schmuggeln.“

Ich fand eine Online-Ausgabe des Buchs. Die Fotos darin sind überwältigend.

Hier ist die Hurva-Synagoge in Trümmern.

Eine Ansicht der Zerstörung des Jüdischen Viertels von dort, wo heute der Vorplatz der Kotel ist; in der Mitte sind die Yosef-Synagoge und die Jeschiwa.

Juden sammeln sich zur Deportation vor der zerstörten Synagoge Tiferet Israel.

Weitere Fotos von Juden, wie sie überstürzt weggehen – sie hatten eine Stunde ihre Habseligkeiten zusammenzuraffen.

Hier sind Araber, die die Reste plündern – einschließlich, dass sie die Thora-Hüllen aus einer sephardischen Synagoge mitnehmen und eine Frau mit einer Kiste Matzen auf dem Kopf.

So sieht ethnische Säuberung aus.

Phillips kehrte 1976 zurück und interviewte Dutzende Juden, die 1948 in der letzten Schlacht um die Altstadt gekämpft hatten.

Wissenschaftliche Arbeit von 1948 zeigt, dass palästinensisch-arabische Kultur praktisch nicht existierte

Elder of Ziyon, 8. Juli 2019
Übernommen von Abseits vom Mainstream – HEPLEV

Hier sind Auszüge aus „The Cultural Life of the Palestinian Arabs“ (Das Kulturleben der palästinensischen Araber), veröffentlicht im November 1948 im Journal of Educational Sociology, S. 232 – 239, das von der American Sociological Association herausgegeben wurde:

Der palästinensische Araber kann mit keinerlei bemerkenswerter kreativer Fähigkeit im Bereich der Künste (wie Theater und Musik) oder wegen der Opposition des islamischen Glaubens solcher Künste wie Malerei oder Skulpturen prahlen. In den letzten Jahren hat es in einigen der Länder Zeichen einer künstlerischen Erweckung gegeben, besonders in Ägypten. Bisher ist das in Palästina nicht der Fall. Theater, Tanz und Musik sind jedoch Kunstarten, die dem arabischen Geist näher sind. Es gibt einige Gruppen, die versuchen in diesen Bereichen kreativ zu werden, aber bisher hat keine von ihnen einen Eindruck in der arabischen Gemeinschaft hinterlassen. Wenn die Araber in Palästina ein professionelles Schauspiel sehen wollen, laden sie eine Gruppe aus Ägypten ein.

In arabischen Kinos gezeigte Filme sind amerikanische oder britische Importe. Wenn arabische Filme gezeigt werden, sind diese aus Ägypten importiert. Im Vergleich mit europäischen Standards sind arabisch produzierte Filme technisch schwach und künstlerisch primitiv.

Auch im Bereich der Literatur gibt es mehr Importe als Kreativität. Die Gruppen, die ein arabisches Buch lesen wollen, wenden sich an die Literatur anderer arabischer Länder, insbesondere aus Ägypten.

Da die meisten der Gebildeten unter ihnen Französisch oder Englisch lesen, gibt es keine allzu große Nachfrage nach einheimischer Kreativität.

Von 1919 bis 1932 wurden 54 arabische Bücher (einschließlich Magazinen und Broschüren) veröffentlicht, durchschnittlich weniger als 4 Bücher pro Jahr. Von 1933 bis 1944 wurden 155 Bücher veröffentlicht (darunter all die Propaganda-Literatur, die sich mit den Krawallen beschäftigte), durchschnittlich weniger als 13 Bücher pro Jahr.

Mit Ausnahme von Schulbüchern hatte kein einziges Buch eine zweite Auflage. Die Erstauflage hat nicht mehr als 1.000 Exemplare, manchmal sogar weniger.

Politische Publikationen sind die populärste Art von Literatur bei den Arabern. Die meisten davon schimpfen auf die Zionisten und die jüdische nationale Heimstatt. Manche behandeln den inneren Konflikt zwischen den verschiedenen Gruppen und von arabischen Angelegenheiten außerhalb Palästinas. Der Höhepunkt dieser Art von Literatur wurde während der Krawalle von 1936 bis 1939 erreicht. Soweit es politische Bücher angeht, ist bis heute nicht ein einziges grundlegendes Buch erschienen, das sich aus einer wissenschaftlichen, soziologischen oder historischen Perspektive mit der arabischen Gemeinschaft beschäftigt.

Kulturelle und journalistische Zeitungen leiden unter Provinzialismus und fehlenden Vielfalt. Der Grund dafür ist hauptsächlich die Abwesenheit freien Denkens. Meinungen, insbesondere solche zu Zionismus, sind festgeschrieben und unveränderbar. Selbst in internen Angelegenheiten wird nie Zweifel am Status quo erhoben. Kommentare sind selten originell. In typisch orientalischer Manier wimmeln sie in Form und Stil vor Epigrammen, Sprichwörtern, Übertreibungen, Pedanterie und Wiederholungen.

Im Allgemeinen besteht die Politik der arabischen Presse darin nach arabischer Unabhängigkeit zu schreien, die Bedeutung der pan-arabischen Einheit zu betonen und extremen Nationalismus zu nähren. Sie verurteilen jüdische Immigration, Kolonialismus und den Landverkauf an Juden. Selbst in ihrer Propaganda bringen die arabischen Zeitungen nicht die Meinung der Massen zum Ausdruck, wie es während der letzten Jahre eine breite Kluft zwischen der Politik der Zeitungen und der wahren Meinung des ansässigen Durchschnittsarabers gezeigt hat. Der Grund dafür ist das erste Prinzip einer jeden öffentlichen Ankündigung; sie muss Hass für die jüdische Sache sein, ob der Durchschnittsaraber dies Meinung nun teilt oder nicht.

Sehr wenige Bücher, kein Theater, kein Tanz, keine Musik, keine Künste, Zeitungen, die lediglich Propagandaventile sind. Die gesamte palästinensische Kultur wurde aus Ägypten oder anderen arabischen Staaten importiert.

Nur ein weiterer Beleg, dass es kein nennenswertes palästinensisches Volk gab, bevor Israel wiedergeboren wurde.

Das „Dorf“, das Israel abriss, gab es vor gar nicht so langer Zeit noch nicht

Die Medien sind erfüllt von der Nachricht, Israel habe im Jordantal diese Woche „ein palästinensisches Dorf abgerissen“.

Bloß: Das Dorf zu finden ist eine Herausforderung.

Es wird mit unterschiedlichen Namen vesehen, so „Khirbet Humsa“ (so nennt es B’Tselem) oder „Humsa al-Bqai’a“.

B’Tselems Landkarte zeigt auf einen Bereich, in dem es absolut nichts gibt, zumindest in den Satellitenkarten, die ich finden konnte.

Aber Google Maps findet Humsa al-Bqai’a und seine Satelliten-Landkarte ist aus dem November 2013. (Der herausgehobene Bereich beträgt rund 100 Quadratmeter.)

Nach Angaben von Berichten riss Israel in dem Dorf 73 Bauwerke ab. Das Satellitenbild zeigt höchstens 20 Gebäude, was bedeutet, dass der Großteil dieses „Dorfs“ nach 2013 gebaut wurde.

Hier ist dieselbe Gegend in den Jahren 2010 und 2004:

Die Bilder sind von geringerer Auflösung, aber es ist offensichtlich, dass die Gegend noch 2010 völlig leer war.

Die Medien berichten das nicht, aber die Palästinenser haben – mit voller Unterstützung durch die EU – gefährliche, planlose Ansammlungen von Bauten in so vielen Teilen der Area C gebaut, wie sie können, um so viel Land wie möglich zu beanspruchen. Jede Menge NOGs beschäftigen sich zwanghaft mit jüdischer Bautätigkeit, aber diese palästinensische Landnahme wird ignoriert. Es gibt keinen Grund, dass diese Einwohner nicht in die Areas A oder B ziehen, die unter palästinensischer Verwaltung stehen und wo sie ganz einfach Baugenehmigungen erhalten können. Aber sie entscheiden sich – oder werden von der PA und der EU ermutigt – in Gegenden zu bauen, die Israel aus Sicherheitsgründen benötigt.

In diesem Fall wurde  Humsa al-Bqai’a bewusst in einem Bereich gebaut, der viele Jahre als Schießbahn der Armee genutzt wurde. Wann immer die IDF Manöver durchführt, mus es diese behelfsmäßigen Bereiche evakuieren, um nicht versehentlich die Einwohner zu verletzten oder zu töten – und NGOs berichten von jedem Vorfall, als sei es eine gezielte Schikane statt der Versuch Leben zu retten.

Die bizarrste Behauptung kommt von B’Tselem, das Israel beschuldigt, es würde das Datum er amerikanischen Wahl nehmen, um die Zelte zu „schleifen“, damit irgendwie verborgen wird, was es tut. Angesichts von hunderten Artikeln in großen Medien zu dieser Aktion scheint es nicht so, als hätte der ruchlose jüdische Plan funktioniert.

 

„Antisemit? Ich?“

Elder of Ziyon, 17. September 2020
Übernommen von Heplev – Abseits vom Mainstream

Immer wieder einmal lese ich jemanden, der die IHRA-Arbeitsdefinition für Antisemitismus kritisiert – fast jedes Mal, indem er sie so falsch darstelle, als würde Kritik an Israel als Antisemitismus definiert, obwohl sie ausdrücklich sagt, dass das nicht der Fall ist.

Ich versuche ein gutes Bild der Unterschiede zwischen bloßer Kritik an Israel und dem wirren Hass zu erstellen, den wir tagtäglich erleben – ein Hass, dessen einzige Analogie in der Weltgeschichte der klassische Antisemitismus ist.

Die Bedeutung von „besetztes Palästina“ hat sich in der UNO stark geändert

1992 beschloss die UNO-Menschenrechtskommission die Resolution 1992/4 mit dem Titel „Lage im besetzten Palästina“. Seitdem gab der Generalsekretär jedes Jahr einen Bericht dazu aus, welch üble Dinge Israel angeblich in den Gebieten unternimmt.

Aber der Begriff „besetztes Palästina“ reicht in den UNO-Archiven weiter zurück.

Zum Beispiel sagte der Repräsentant Syriens 1972: „In diesem Zusammenhang wäre es passend die Aufmerksamkeit auf die Kriegsverbrechen und Verbrechen gegen die Menschheit zu ziehen, die von den zionistischen israelischen Kräften in den besetzten arabischen Gebieten, im seit 1947 besetzten Palästina und gegen die Bevölkerung der arabischen Staaten begangen werden.“

Der Repräsentant der Palästinenser sagte 1965: „Die Verantwortung für die Tragödie der Araber Palästinas fiel direkt auf die Westmächte im Allgemeinen und die Vereinigten Staaten im Besonderen. Sie boten dem künstlichen zionistischen Regime im besetzten Palästina politische, finanzielle, militärische und technische Unterstützung.“

Hier ist ein Beispiel aus dem Jahr 1966, bei den die Delegierten des Sudan den Begriff verwendeten – und machte im Wesentlichen mit der Drohung weiter Israel zu vernichten, wenn die UNO nicht nach der Pfeife der muslimischen Staaten tanzt.

unterlegter Text: Wenn Gerechtigkeit nicht innerhalb der Vereinten Nationen geschaffen werden kann, könnte sie immer außerhalb dieser Organisation geschaffen werden.

1962 sagte der delegierte Pakistans: „Gemäß der moderatesten Schätzungen beläuft sich das Einkommen aus arabischem Grundbesitz im besetzten Palästina auf mehr als £47.500.000 im Jahr…“

In diesen Fällen bedeutet „besetztes Palästina“ nicht die Gebiete, die Israel 1967 eroberte, sondern die Bereiche, die sich seit 1948 unter israelischer Kontrolle befanden.

Innerhalb der arabischen Welt behielt der Begriff „besetztes Palästina“ seine ursprüngliche Bedeutung „welches Gebiet auch immer von Juden kontrolliert wird“ lange nach 1967 bei. 1981 empfahl das Al-Quds-Komitee in einem Dokument bei der UNO, „diese notwendigen Maßnahmen zu treffen, um dem jüdischen Exodus in das besetzte Palästina ein Ende zu setzen, da dies die Hauptquelle der jüdischen Arbeitskraft ist, die Israel aufbaut und das fait accompli der Besiedlung der besetzten arabischen Gebiete und des besetzten Palästina schafft, zuvörderst Al-Quds. Zu diesen Maßnahmen gehört die notwendigen Kontakte mit Ländern zu knüpfen, die den jüdischen Exodus durch ihre Gebiete erlauben oder ihn ermöglichen, mit der Absicht diesen Exodus zu beenden und den Exodus der Juden aus dem besetzten Palästina in andere Länder zu anzuregen.“

Die Bezeichnung „besetztes Palästina“ hat also eine Bedeutung, wenn die UNO sie verwendet und eine ganz andre, wenn Muslime sie verwenden. Es war vor 1967, aber auch noch lange danach deutlicher, dass ganz Israel als „besetztes Palästina“ betrachtet worden ist.

 

Eine 1900 Jahre alte Münze mit der Inschrift „Israel“ ist etwas wichtiger als eine 80 Jahre alte britische Münze mit der Inschrift „Palästina“

* Elder of Ziyon, 11. Mai 2020
(Übernommen von Abseits vom Mainstream – Heplev)

Immer wieder mal wird irgendein aufgeweckter Israelhasser eine alte britische Mandatsmünze finden, auf der „Palästina“ steht (mit den Initialen für Eretz Israel in Hebräisch) und sagen: Schaut, das zeigt, dass es vor dem Staat Israel einen Ort namens Palästina gab!

„Meine palästinensische Münze ist älter als das sogenannte Israel.“

Die Argumente sind durchweg dumm. Zunächst einmal protestierten die Araber Palästinas dagegen, ihre eigene Währung zu haben. Es handelt sich um eine britische Münze.

Aber ein einfacher Weg die Argumente zu kontern kommt aus den Nachrichten von heute:

Zu Ehren von Lag B’Omer enthüllte die israelische Antikenbehörde am Montag eine seltene Bronzemünze aus der  Zeit des Bar Kochba-Aufstands (ca. 132 n.Chr.), die bei archäologischen Ausgrabungen der israelischen Antikenbehörde im William Davidson Archaeological Park gefunden wurde, unter Aufsicht des Unternehmens für Wiederaufbau und Entwicklung des jüdischen Viertels in der Altstadt von Jerusalem, die zwischen dem Tempelberg und der Davidstadt liegt.

Die Vorderseite der Münze ist mit einer Weintraube und der Inschrift „Jahr zwei der Freiheit Israels“ verziert. Auf der Rückseite befindet sich eine Palme und die Inschrift „Jerusalem“.

Die Münzen des Aufstands trugen die Tempel-Fassade, Trompeten, eine Harfe/Violine sowie die Inschriften „Erlösung Israels“ und „Freiheit Israels“.

Ich denke, 132 v.Chr. ist ein wenig früher als 1939 n.Chr.

Hier ist ein Video über die Münze:

Erinnern Sie sich an die furchtbaren Dinge, die Trumps Anerkennung der Annexion des Golan folgten? Ich auch nicht.

Ich stolperte gerade über diesen Artikel von Aaron David Miller – eines der Experten, über die wir so viel hören.

Kommentar: Trumps Anerkennung des Anspruchs Israels auf den Golan schafft nur neue Probleme.

Millers vorhergesehene Problem sind ein wenig wahllos.

Er sagte siegessicher voraus, es würde es unwahrscheinlich machen, dass Saudi-Arabien den Friedensplan von Trump unterstützt. Trotzdem nahm Saudi-Arabien – nur drei Monate später – am Wirtschaftsgipfel in Bahrain teil, der der erste Teil von Trumps Plan war.

Miller sagt, dass die Annexion des Golan Frieden mit Syrien unwahrscheinlicher macht. Ich bin nicht sicher, was unwahrscheinlicher als unmöglich ist, aber gut.

Und schließlich sagt Miller, die Anerkennung des Golan mache es weniger wahrscheinlich, dass der Deal des Jahrhunderts akzeptiert wird. Ich glaube, wir können zuversichtlich sagen, dass dies überhaupt kein Faktor war.

Am interessantesten zum Golan ist, dass er eine echte Annexion war, die Israel 1981 vornahm. Die Welt endete nicht, niemand sagt, dass die Araber des Golan in „Aparatheid“ leben und wenn überhaupt, dann hat die Anerkennung durch die USA sie genug entspannt, um nicht nervös zu werden, dass sie per Verhandlungen an Syrien zurückgeben werden, wo sie ins Gefängnis gesteckt oder als israelische Spione hingerichtet werden könnten.

Aaron David Miller mag sehr kundig sein, aber Wissen übersetzt sich nicht in Weisheit – oder in die Fähigkeit vorauszusagen, was in der Zukunft geschehen wird.

Genauso, wie die gesamte Welt die furchtbaren Dinge vorhersagt, die sich einstellen würden, wenn Israel sein Recht auf Teile von Judäa und Samaria ausweitet. Alles, was sie tun müssen, ist den Golan zu betrachten, weil das die beste Analogie für das ist, was in den Gebieten passieren wird.

Die PA verhindert weiter, dass Gazaner benötigte medizinische Hilfe erhalten. „Propalästinensische Gruppen“ schweigen.

Aus dem Bericht der OCHA-OPT der UNO zu den letzten zwei Wochen im Juni:

Ein acht Monate alter Junge, der eine Operation am Herzen in einem israelischen Krankenhaus benötigte, konnte den Gazastreifen nicht verlassen und starb am 18. Juni. Seit dem 21. Mai hat die PA keine Anträge für Ausreisegenehmigungen aus dem Gazastreifen angenommen oder an die israelischen Behörden weitergeleitet; das ist eine Reaktion auf Israels Plan, Teile der Westbank zu annektieren. Seitdem schafften es nur ein paar wenige Patienten, die zu medizinischer Behandlung in der Westbank oder Israel überwiesen wurden, es mit Hilfe von NGOs oder internationalen Organisationen geschafft den Gazastreifen zu verlassen.

Nicht nur die palästinensische Autonomiebehörde hat diese medizinischen Transfers gestoppt, das tun auch palästinensische NGOs – die NGOs, die die UNO anführt, sind israelische NGOs!

Wie es immer der Fall ist, sorgen sich Israel und die Israelis mehr um palästinensisches Leben als es die Palästinenser tun. Die PLO und die PA wie die Fatah und Hamas sind begierig darauf, ihre eigenen Leute nebulösen „Prinzipen“ zu opfern, in diesem Fall dem „Prinzip“, nicht mit Juden zu reden, um palästinensisches Leben zu retten.

Die Welt bleibt von dieser Grausamkeit unberührt, die Palästinenser ihrem eigenen Volk gegenüber zeigt, weil das falsch Narrativ des die Palästinenser hassenden Israel zu stark ist, als dass erlaubt wird Gegenbeispiele zu verbreiten.

1 2