Verschwörungshysterie: Montgomery warnt vor „Tyrannei der Ungeimpften“

* von David Berger (Philosophia Perennis) am

(c) Kasa Fue, CC BY-SA 4.0 , via Wikimedia Commons

Frank Ulrich Montgomery, Vorstandsvorsitzender des Weltärztebundes, hat gestern bei der ARD-Talksendung „Anne Will“ vor einer bereits bestehenden „Tyrannei der Ungeimpften“ gewarnt, unter der die geimpfte Zweidrittelmehrheit der Bevölkerung leide. Außerdem forderte er ein Ende von Aussagen wie „Mit mir wird es nie eine Impfpflicht geben, mit mir wird es nie einen Lockdown geben“. 

Für die einen ist es die heimlich angezielte Weltherrschaft der Zionisten, für andere sind es die Q-Anon-Eliten oder Satanisten, die das Blut von Babys trinken…

…und für den Radiologen Frank Ulrich Montgomery, dem Chef des Weltärztebundes, sind es die bösen Ungeimpften, die eine Tyrannei über die Geimpften errichten möchten.

Dass mit der sich anbahnende Corona-Diktatur gerade das Gegenteil immer mehr zum Problem wird, scheint auf dem engschränkten Röntgenbild des Herrn Doktor nicht erkennbar. Auch der Nürnberger Kodex scheint im Corona-Zeitalter außer Kraft gesetzt.

Indirekte Forderung nach Zwangsimpfung

In der ARD-Talksendung „Anne Will“ warnte der gelernte Röntgenbildmacher vor einer bereits bestehenden „Tyrannei der Ungeimpften“ unter der die geimpfte Zweidrittelmehrheit der Bevölkerung leide. Außerdem und forderte er ein Ende von Aussagen wie „Mit mir wird es nie eine Impfpflicht geben, mit mir wird es nie einen Lockdown geben“. Und das aus dem Munde eines Mannes, der vor nicht allzu langer Zeit das Handröntgen zur Feststellung des Alters bei Migranten als menschenunwürdig verurteilte!

Hasskommentare angestachelt

Mit seinen Aussagen hat Montgomery einen ganz wesentlichen Beitrag für ein weiteres Eskalieren der gegenwärtigen bürgerkriegsvorbereitenden Spaltung der deutschen Gesellschaft geleistet.

Bereits jetzt versammeln sich in den sozialen Netzwerken fanatische Hasskommentatoren, die angestachelt von Montgomerys Aussagen, brachiale Maßnahmen (bis hin zu Gefängnisstrafen und zur Vergasung [„Ungeimpfte ins Gas“]) von Ungeimpften fordern.

Zwangsgebühren-Anstaltsfernsehen

Wobei nicht alle den Verstand gegen Hass und Hysterie ausgetauscht haben. So bemerkt der Twitteraccount DerB: „Wenn der sichtbar übergewichtige Vizevorsitzende des Weltärztebundes, Frank Ulrich Montgomery, einem topfitten Profisportler Kimmich öffentlich eine Impfung aufzwingen will, weißt du, daß du, verflixtnocheins, das Zwangsgebühren-Anstaltsfernsehen eingeschaltet hast.“

Hisbollah feuert Raketen auf Israel

Diese Schlagzeile musste ich gestern (wie so oft) in den ICEJ-Nachrichten lesen. Die ganze Meldung im Wortlaut:

Hisbollah-Raketenbeschuss

Foto: IDF/Screenshot, Raketenbeschuss durch die Hisbollah, 06.08.2021 (nach ICEJ vom 06.07.2021)

Die schiitisch-libanesische Terrororganisation Hisbollah hat am heutigen Freitag rund 20 Raketen auf Israel gefeuert. Angaben der israelischen Armee zufolge konnten die meisten Raketen vom Abwehrsystem Iron Dome („Eisenkuppel“) abgefangen werden. Andere schlugen in unbewohntem Gelände auf den nördlichen Golanhöhen ein. Bislang ist unklar, ob es Verletzte gegeben hat. Die Hisbollah bestätigte, hinter dem Raketenbeschuss zu stehen. Die vom Iran gestützte Terrororganisation erklärte, der Angriff sei eine Reaktion auf Bombardements der israelischen Luftwaffe vom Donnerstag. Israelische Kampfflugzeuge hatten zahlreiche Stellungen der Terroristen im Südlibanon bombardiert, nachdem am Mittwoch zwei Raketen auf Israel gefeuert worden waren. Eine Rakete war nahe eines Supermarkts in Kirjat Schmona eingeschlagen. Die zweite Rakete, die auf offenes Gelände gefallen war, verursachte einen Waldbrand, bei dem einige hundert Hektar Wald und Buschland zerstört wurden. Vier Israelis mussten wegen Panikattacken medizinisch behandelt werden. Die israelische Armee vermutet, dass die Raketen vom Mittwoch von militanten, im Libanon agierenden Palästinensergruppen gefeuert wurden. Da der Südlibanon sich unter der Kontrolle der Hisbollah befindet, geht Israel davon aus, dass der Raketenbeschuss vom Mittwoch mit ihr abgestimmt war.

Dorfbewohner stellen sich gegen Hisbollah
Videoaufnahmen, die am Freitagmorgen im Internet kursierten, zeigten zahlreiche libanesische Drusen, die Hisbollah-Kämpfer daran hinderten, Raketen aus ihrem Dorf abzufeuern. Israel hat der Terrororganisation wiederholt vorgeworfen, Waffenlager und Raketenabschussrampen in der Nähe von Wohnhäusern und zivilen Einrichtungen zu unterhalten, um die Bevölkerung als menschliche Schutzschilde zu missbrauchen.

Gebetsanliegen: Bitte beten Sie für die Sicherheit der Bevölkerung entlang der israelisch-libanesischen Grenze. Beten wir, dass der Raketenbeschuss durch Terroristen im Libanon unterbunden und dass die libanesische Bevölkerung von der Herrschaft der Hisbollah befreit wird.

In einer weitere Meldung aus dem gleichen Nachrichtenblatt lautet “Israel: Weitere Einschränkungen, möglicher Lockdown” geht es einmal mehr um Corona:

Naftali Bennett

Foto: GPO/Haim Zach, Premierminister Naftali Bennett bei der Eröffnung eines Impfzentrums (nach ICEJ von 06.07.2021)

Die israelische Regierung hat am Mittwoch weitere Corona-Maßnahmen beschlossen. Ab kommenden Sonntag sollen verschärfte Maßnahmen in Kraft treten, u.a. die Wiedereinführung des „Grünen Passes“ bei Veranstaltungen sowie bei Besuchen von Restaurants, Hotels und Fitnessstudios. Zutritt erhalten dann nur Personen, die geimpft, getestet oder genesen sind. Ab dem 20. August soll diese Regelung auch für Kinder unter 12 Jahren gelten. Bis dahin soll eine ausreichende Anzahl an Teststationen errichtet werden. Religiöse Veranstaltungen mit maximal 50 Besuchern wurden von der „Grünen-Pass“-Regelung ausgenommen, nachdem Israels Generalstaatsanwalt gewarnt hatte, ein Teilnahmeverbot für Ungeimpfte könnte einer Einschränkung der Religionsfreiheit gleichkommen.

Weitere Maßnahmen sind eine Quarantänepflicht für Reiserückkehrer aus 18 Ländern, u.a. Deutschland, Frankreich, Italien und den USA, auch wenn sie geimpft sind, und die Drittimpfung für Personen ab 60 Jahren. Zudem bemüht sich das Gesundheitsministerium darum, den Beginn des neuen Schuljahres, das für den 1. September angesetzt ist, auf einen Termin nach den Hohen Feiertagen im September zu verschieben. Am Donnerstag wurden 3.843 Personen positiv auf das Coronavirus getestet. Die Zahl der aktiven Fälle liegt bei 27.525 Personen. 253 Israelis sind schwer an Covid-19 erkrankt, seit Sonntag sind 32 Personen mit oder an dem Coronavirus gestorben. Angesichts der weiterhin steigenden Corona-Zahlen haben Gesundheitsexperten einen Lockdown während der Hohen Feiertage im September empfohlen. Israels Finanzministerium warnte jedoch vor dem dadurch entstehenden wirtschaftlichen Schaden.

Die dritte aus den ICEJ-Nachrichten vom 06.07.2021 ist äußerst interessant. Sie trägt den Titel Jerusalem: Beweise für Erdbeben zur Zeit Amos‘ gefunden:

Ausgrabungsstätte

(Foto: Unsplash, Ausgrabungsstätte, Symbolbild). (Nach ICEJ-Nachrichten vom 21.07.2021)

Archäologen der Israelischen Altertumsbehörde (IAA) haben in Jerusalem Beweise für ein Erdbeben gefunden, über das im Alten Testament berichtet wird (Amos 1,1 und Sacharja 14,5). Es handelt sich um Tongefäße, die von einer herabstürzenden Mauer zerstört wurden. Da an der Fundstelle keine Asche gefunden wurde, die auf einen Brand hingedeutet hätte, gehen die Archäologen davon aus, dass das Gebäude während eines Erdbebens zerstört worden war. Der Fund wird auf das 8. Jahrhundert v. Chr. datiert und ist somit der älteste Hinweis auf eine Zerstörung in Jerusalem. Die bisher ältesten Spuren einer Zerstörung gingen auf die Eroberung Jerusalems durch die Babylonier 586 v. Chr. zurück. Die neuen Funde sind für Archäologen von besonderer Bedeutung, da sie als Ankerpunkt in der Datierung weiterer Ausgrabungen dienen können, erklärte Dr. Joe Uziel von der IAA.

 

„Wir können nun untersuchen, welche Funde aus der Zeit vor dem Erdbeben stammen, und welche aus der Zeit danach.“ Weitere Beweise des Erdbebens zur Zeit des Propheten Amos wurden bereits in anderen Teilen Israels gefunden.

Und immer immer wieder fliegt die Lüge auf

Viele Covidioten haben im Nachhinein Recht behalten
(c) Pommes Leibowitz

Es geschehen noch Zeichen und Wunder. Karl Lauterbach räumt ein: Hendrik Streeck hatte voll recht.

Es geht dabei um die saisonale Aktivität von Corona, dass also Grippe- und Coronaviren spätestens in den Sommermonaten ganz von alleine auf dem Rückzug sind. Leider scheint das Denken von Herrn Lauterbach zu begrenzt, um zu erkennen, dass eben dies auch die weitgehende Wirkungslosigkeit aller Lockdowns beweist. Bereits letztes Jahr hatte ich dazu eine Grafik angefertigt. Man heimst die Lorbeeren der sommerlichen Temperaturen ein.

Zusammenhang zwischen Temperatur und Erkrankungen

Darauf hatte Streeck schon letzten Sommer hingewiesen. Da dieser Hinweis aber bewiesen hätte, dass der Lockdown völlig für die Katz war, wurde er erneut scharf angegriffen und von den Medien weitgehend totgeschwiegen. Lieber fragte man den Impflobbyisten Christian Drosten, der bislang mit JEDER seiner Prognosen völlig falsch lag, auch seinerzeit  schon bei der Schweinegrippe. Macht aber nix, merkt ja keiner. Jede alte Lüge wird durch eine neue überdeckt.

Aber resümieren wir doch einfach mal, was uns so alles an Irrtümern und/oder vorsätzlichen Lügen aufgetischt wurde.

Ahnengalerie der Corona-Lügen

US-Präsident Trump wurde jede kleine Ungenauigkeit, jede Übertreibung oder Polemik, jede Unwissenheit, oft schlicht jede andere Einschätzung zu Sachverhalten, als Lüge angerechnet. Sollte dieser Maßstab nicht für alle Politiker gelten?

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Merkel: Je mehr Geimpfte desto höher die Inzidenz

c) Screenshot YT (nach David Berger)

(David Berger) Bald wird die Inzidenz von 100 eigentlich 200 sein – jedenfalls wenn die Deutschen beim Impfen kräftig zulegen sollten – was freilich nicht in Sicht ist. Aber auch dann wird Angela, die als Bundesnotbremse in die Geschichte eingehen möchte, weiterhin eifrig rechnen und ihre Lockdowns erbarmungslos durchsetzen…

Die als hochintelligent gefeierte UDSSR-Physikerin beim Rechnen:

 

Panikmache mit Fakenews: Überlastete Krematorien und Bestatter

Es gehört mit zur derzeitigen Panikmache, die den erfolglosen Lockdown den Bürgern doch noch als nötig verkaufen will, dass immer öfter von überlasteten Leichenhallen und Krematorien berichtet wird. Zum Beispiel in Sachsen. Die Politikerin Barbara Lenk war heute mit zwei Kollegen im Krematorium Meißen vor Ort und berichtet wesentlich differenzierter als das die Schlagzeilen der Merkelmedien tun.

Auf Facebook schreibt sie:

„Mit den Kreisräten Annett Schön und Dieter Vogt sowie dem Stadtrat Oliver Eggert war ich heute im Krematorium Meißen, um mich objektiv über die dortige Situation zu informieren. In der Presse wurde bisher ein dramatisches Bild gezeichnet.

Kundschaft aus ganz Deutschland in Meißen

Fakt ist: ja, es sind sehr viele – auch gestapelte – Särge zu sehen. Uns wurde berichtet, dass die Zahlen deutlich höher sind als im Normalfall. Zur Zeit finden 60 Verbrennungen am Tag statt. Ein Verbrennungsvorgang dauert ca. 30-45 Minuten. 50 Prozent des Aufkommens sind Corona-Tote. [meint vermutlich im Zusammenhang mit Corona Verstorbene! Red.]

Die Arbeitssituation im Krematorium wurde jedoch nicht als Katastrophe oder hochproblematisch beschrieben. Die Öfen funktionieren und es gibt personelle Unterstützung von der Stadt Meißen. Man kann auch sagen – die Mitarbeiter wissen was sie tun. Dies zieht Kundschaft aus ganz Deutschland an.

Nach eigenen Angaben führt das Krematorium Meißen mit seinen zwei Öfen ein Drittel der sächsischen Einäscherungen durch. Vielen Dank an den Geschäftsführer des Krematoriums für dieses informative und konstruktive Gespräch!“ (Quelle)

Generell haben Bestatter im Januar immer mehr zu tun

Barbara Lenk dazu: „Mir ist es wichtig neutral und sachlich darüber zu berichten. In den Medien wird nur Panik verbreitet.“

Hinzu kommt noch, dass man „Corona-Tote“ aufgrund eines befürchteten Infektionsrisikos bevorzugt feuerbestattet, was dann natürlich zu mehr Auslastung in den Krematorien führt. Und Meißen ist in keiner Weise so exemplarisch, wie ARD & getan haben:

„Auch der Bundesverband Deutscher Bestatter ist über die Bilder aus dem Krematorium in Meißen entsetzt. Diese Bilder sind furchtbar und sind nicht der Normalzustand. Neuser sieht drei Ursachen dafür, dass sich gerade in Meißen die Särge stapeln. Zum einen könnte der Preis für eine Einäscherung in Meißen günstiger sein als anderswo. Zudem gebe es in Sachsen eine Übersterblichkeit. Und generell hätten Bestatter im Januar mehr zu tun, weil die Standesämter über die Feiertage länger geschlossen hätten und Sterbeurkunden erst nach und nach ausstellten.“ (Quelle)

Also typische Panikmache, wie wir sie seit beginn der Epidemie von den Öffentlich-Rechtlichen kennen. Aber genau diese Panikmache braucht das System Merkel um seine Pläne für die kommenden Monate umzusetzen. Gerade berichtet der Focus: „Aus Angst vor den Coronavirus-Mutationen plant das Kanzleramt um Angela Merkel offenbar eine deutliche Verschärfung des Lockdowns. Das berichtet die „Bild“-Zeitung. Überlegt werde etwa, ob der öffentliche Nah- und Fernverkehr komplett eingestellt werden müsse. Auch eine Ausgangssperre sei im Gespräch, heißt es in dem Bericht, ebenso wie eine Homeoffice-Pflicht. Verkehrsminister Andreas Scheuer prüfe derzeit, wie die Versorgung der Bevölkerung in einem solchen Falle zu gewährleisten wäre.“

Mittelstandschef Mario Ohoven tödlich verunglückt

Mario Ohoven, der mehr als als zwei Jahrzehnte als Präsident des Bundesverbandes der mittelständischen Wirtschaft fungierte, kam am Wochenende bei einem Autounfall auf der A44 ums Leben. Kurz zuvor hatte er vor einem zweiten Lockdown gewarnt. Daher schießen nun in den sozialen Netzwerken Verschwörungstheorien ins Kraut, seine kritische Einstellung könnte ihm das Leben gekostet haben.

Laut Mitteilungen der Düsseldorfer Polizei kam Ohoven am Sonnabend bei einem Verkehrsunfall auf der Autobahn A44 zwischen dem Tunnel Reichswaldallee und dem Autobahnkreuz Düsseldorf-Nord ums Leben. Ohoven habe aus unerklärlichen Gründen die Kontrolle über sein Fahrzeug verloren und sei auf ein Brückenfundament gerast. Er starb noch an der Unfallstelle.

Ohoven verstarb noch an der Unfallstelle

1984 schreibt: „Ohoven wurde 1946 in Neuss (Nordrhein-Westfalen) geboren. Er stammte aus einer Unternehmerfamilie. Ohoven war gelernter Bankkaufmann und seit den 1970er Jahren als Anlageberater tätig. Der tödliche Unfall geschah am Samstagmittag auf der A44 bei Ratingen (NRW). Mario Ohoven war mit seinem Bentley aus ungeklärter Ursache in die Mittelleitplanke gefahren. Der Wagen kam etwa 200 Meter zum Stehen.

Ohoven wurde durch den Aufprall mit den Beinen im Auto eingeklemmt. Erst nach zwei Stunden gelang es Rettungskräften, ihn aus dem Wrack zu befreien. Danach versagte sein Kreislauf, Mario Ohoven verstarb noch an der Unfallstelle.“

Mitleidskundgebungen von wichtigen Politikern

Peter Altmeier ließ bereits gestern über Twitter wissen: „Die Nachricht vom plötzlichen Unfalltod des Mittelstands-Präsidenten Mario Ohoven erschüttert mich sehr. Er hat Großes für die Mittelständische Wirtschaft geleistet. Ich habe ihn sehr geschätzt. Unsere Gedanken sind bei seiner Familie und seinen Mitarbeitern.“

Andere ergehen sich auf Twitter stattdessen in schrecklichen Vermutungen: „Auch Oppermann kritisierte die Corona Politik von Bund und Ländern und verstarb daraufhin plötzlich. Mit Oppermann und Ohoven verstarben zwei große Corona Kritiker kurz hinter einander. Sieht nach hochkriminellen Methoden aus und nicht nach Zufällen.“ schreibt eine Twitter-Userin unter den Beileids-Tweet von Armin Laschet. (Quelle)

Und ein anderer schreibt: „#Ohoven warnte vor chinesischer Übernahme deutscher Unternehmen u wollte #Lockdown Beschlüsse verfassungsmäßig überprüfen lassen. #Ohoven ist nun Tod!“ (Quelle)

Und PP-Gastautorin Andrea Charlotte Berwing bemerkt auf Facebook: „22.10. Mittelstandschef Ohoven warnt Söder: „Zweiter Lockdown wäre Todesstoß für Wirtschaft“ 31.10. Ohoven verunglückt tödlich.“ Ähnliche Töne auch auf Youtube.

Ohoven wollte rechtliche Überprüfung der neuen Corona-Maßnahmen

Tatsächlich hatte sich der Mittelstandspräsident am 29.10. dieses Jahres kurz nach der Regierungserklärung von Angela Merkel äußerst kritisch zu dem zweiten Lockdown geäußert:

„Die Bundeskanzlerin konnte in ihrer Regierungserklärung keine für den Mittelstand zufriedenstellende Begründung für den von ihr und den Ministerpräsidenten der Länder verfügten zweiten Lockdown liefern. Als Folge dieser – am Deutschen Bundestag vorbei – beschlossenen Maßnahmen droht tausenden Mittelständlern das wirtschaftliche Aus.

Es besteht kein Zweifel daran, dass der Staat zur Eindämmung der Pandemie alles tun muss, was geeignet, erforderlich und angemessen ist, um die Bürger zu schützen. Bei den getroffenen Maßnahmen geht es aber um nicht weniger als die wirtschaftliche Existenz von ganzen Berufsgruppen, Millionen von Selbstständigen und deren Familien.

Daher ist es nicht nur legitim, sondern geradezu geboten, die Frage zu stellen, ob die Maßnahmen auch im Rechtssinne verhältnismäßig sind und damit im Einklang mit unserer Verfassung stehen. Wir werden als Verband im Interesse des Mittelstands eine solche Überprüfung veranlassen. Am Ende könnte die Anrufung des Bundesverfassungsgerichts stehen.“

Haltlos, aber bezeichnend für den Ruf des Systems Merkel

Dafür dass Ohoven tatsächlich einem Mord zum Opfer fiel, dass hier tatsächlich ein Zusammenhang zwischen seiner Kritik an den Corona-Maßnahmen und seinem tragischen Tod besteht, gibt es keinerlei Anhaltspunkte.

Schaut man auf die Zahl der Corona-Kritiker in Deutschland, so sterben täglich vermutlich Hunderte von ihnen – einige auch auf ungewöhnliche Weise. Ebenso wie zahlreiche Corona-Fanatiker täglich sterben, die zuvor jeden Maskenverweigerer am liebsten im Gefängnis gesehen hätten. Auch ihren Tod wird man nicht Attila Hildman & Co anlasten. Nicht ganz unrecht hat da ein Twitter-User wenn er bemerkt: „Meine Omma ist auch tot, nachdem sie Nachbars Hundelautstärke kritisierte. Verschwörung! Wie alt bist du? 12?“

Aber alleine, dass offensichtlich nicht wenige Menschen dem System Merkel zutrauen, dass man dort auf kriminelle Weise Kritiker beseitigen lässt, wirft ein erschreckendes Bild auf den Ruf unserer Regierung bei der Bevölkerung.

Mein Mitgefühl gehört zuerst den Angehörigen und dann den Deutschen, die inzwischen so weit in dieses System geraten sind, dass sie sich von alleine vermutlich nicht mehr daraus werden befreien können.

Jetzt kann es Merkel gar nicht schnell genug gehen: Lockdown bereits ab Montag

Jetzt, wo der seit Monaten geplante zweite Lockdown praktisch endgültig beschlossen ist, scheint es den Vertretern des totalitären Corona-Staates gar nicht schnell genug zu gehen. Der so genannte „Wellenbrecher-Shutdown“ soll bereits am kommenden Montag beginnen.

Nicht erst am 4. November – wie ursprünglich geplant – soll der von der Bundesregierung geplante Shutdown beginnen, sondern bereits am kommenden Montag (2. November). Insider gehen davon aus, dass er mindestens den ganzen November durchgezogen werden soll, eventuell am 11. November gar weitere Beschränkungen dazukommen. Dabei will man den „nationalen Gesundheitsnotstand“ ausrufen, um totalitäre Maßnahmen noch leichter und unter Umgehung parlamentarischer Regularien durchsetzen zu können. Außerdem soll es so fast unmöglich gemacht werden, dass Bürger ihre Rechte gegen die Corona-Maßnahmen vor Gericht durchsetzen.

Von Grundrechten wird nicht mehr viel übrig bleiben

Ob sich dann Politiker wie Lauterbach mit ihrer faschistoiden Vorstellungen durchsetzen können, die von den Grundrechten der Bürger praktisch nichts mehr übrig lassen, ist noch ungewiss, wird aber immer wahrscheinlicher. Lauterbach heute Morgen:

„Wir befinden uns in einer nationalen Notlage, die schlimmer als im Frühjahr werden kann. Die Unverletzbarkeit der Wohnung darf kein Argument mehr für ausbleibende Kontrollen sein.“

Das Ganze soll der Bevölkerung als „Wellenbrecher-Shutdown“ verkauft werden, mit dem man angeblich ein Weihnachten im kompletten Lockdown verhindern möchte. „Demnach sollen ab kommender Woche jegliche Einrichtungen, die dem Vergnügen dienen, vorerst geschlossen werden. Dazu gehören Restaurants und Kneipen, aber auch der Kulturbereich wie Museen oder Theater. Merkel wollte nach FOCUS-Online-Informationen offenbar auch die Schulen schließen, konnte sich damit jedoch nicht durchsetzen.“ (Quelle)

Lockdown soll für den gesamten November gelten

Die Schließung von Restaurants, Bars und Kultureinrichtungen soll für den gesamten November gelten. Das bedeutet, dass es es zu einem nie dagewesenen Restaurant-, Club- und Kultursterben kommen wird.

Dass dieser Schritt ausgerechnet zu Halloween erfolgt, kann natürlich Zufall sein, aber passt sehr gut zu dem gespenstischen Treiben, dessen Zeugen wir seit dem Frühjahr sind. Mit der gewohnten tavor-gedämpften Eiseskälte eines Todesengels wird die Pfarrerstochter die einem Großteil der Bürger durch die gleichgeschalteten Medien antrainierten masochistischen Wünsche erfüllen.

Und schon bei den Gedanken an die kommenden Wochen eine bislang unübertroffene Befriedigung ihrer Machtgier empfinden: Wie Junkies zitternd dem nächstem Schuss entgegengieren, so Merkel & Co in ihrer Machtgier dem nächsten Lockdown. Jede Minute, wo er noch nicht gilt, scheint den totalitären Machtjunkies unerträglich…

Es ging noch nie um unsere Gesundheit

Immer deutlicher wird nun: es geht längst nicht mehr um die Gesundheit der Bürger, sonst hätte man die lange Sommerpause seit Ende des ersten Lockdowns dazu genutzt, um über wirksame Maßnahmen nachzudenken statt eine völlig wirkungslose, millionenteure App zu entwickeln, jede vernünftige Diskussion über die Corona-Maßnahmen quasi zu verbieten und wichtige Wissenschaftler über vielfältige Zensurmaßnahmen mundtot zu machen.

Warum sollten Merkel und die Ihren, die seit 2015 angesichts der Einwanderung und der Islamisierung gezeigt haben, dass ihnen Menschenleben völlig egal sind, auf einmal die Sorge um das Wohl der Bundesbürger umtreiben? Vergesst es!

Nein, es geht um etwas anderes: Was uns jetzt bevorzustehen scheint, ist die nächste Stufe jenes Weges, der uns – ohne Rücksicht auf Verluste – zur „neuen Normalität“ führen soll. Es geht nur nur noch darum, weiter zu zerstören, um „auferstanden aus Ruinen“ der Orwellschen Gesellschaft nahezukommen. Aber das ist natürlich nur die Verschwörungstheorie eines Nazis.

Demokratie in Israel in Gefahr?

Die nachfolgenden beiden Beiträge aus den ICEJNachrichten vom 30. September 2020 lassen geben  Anlass zur Befürchtung, dass die seit seit der Gründung des Staates Israel 1948 dort bestehende Demokratie in Gefahr ist:

Netanjahu: Lockdown wird länger dauern

Netanjahu

GPO/Amos Ben Gershom, Benjamin Netanjahu, Archivbild ICEJ

Der seit dem 18. September geltende landesweite Lockdown wird nicht wie geplant nach den Hohen Feiertagen aufgehoben werden. Das sagte Israels Premierminister Benjamin Netanjahu am Dienstag. Vor erneuten Lockerungen sei eine drastische Reduktion der Corona-Infektionen nötig. Gesundheitsminister Juli Edelstein sagte, man habe aus der ersten Welle gelernt. „Diesmal wird die Aufhebung des Lockdowns schrittweise und verantwortlich erfolgen“, erklärte er. Israel hat zurzeit die weltweit höchste Infektions- und auch Sterberate umgerechnet auf die Gesamtbevölkerung. Im Laufe der vergangenen Woche wurden im Durchschnitt täglich 703 Personen je eine Million Einwohner positiv auf das Coronavirus getestet. Täglich starben durchschnittlich 3,5 Menschen je eine Million Einwohner. Trotz des strikten Lockdowns ist die Zahl der Neuinfektionen nicht rückläufig.

Knesset genehmigt Demonstrationsverbot

Proteste

(Foto: Unsplash, Proteste in Jerusalem, Archivbild ICE

Kritiker warnen vor einem Angriff auf Israels Demokratie. Sie werfen der Regierung vor, die Corona-Krise als Vorwand zu politischen Zwecken zu nutzen. Nach israelischem Gesetz hat jeder Bürger das Recht, zu demonstrieren. Demonstrationen dürfen nur durch einen Knesset-Beschluss eingeschränkt werden. In den letzten Wochen hatten sich jede Woche bis zu 20.000 Demonstranten vor dem Wohnsitz Netanjahus demonstriert. Viele protestierten gegen seine Handhabung der Corona-Krise, andere forderten seinen Rücktritt angesichts des gegen ihn laufenden Korruptionsprozesses.

Sorry, wir haben aus Ignoranz die Wirtschaft ruiniert

Vergangenen Dienstag erregte Gesundheitsminister Spahn mit einer Bemerkung Aufsehen, deren Inhalt an Brisanz kaum zu übertreffen ist. Er gestand, dass der im März verhängte Lockdown eine falsche Entscheidung war. Mit dem „heutigen Wissen“ hätte man weder Einzelhandel schließen, noch Friseuren und anderen Dienstleistern die Arbeit verbieten müssen. Nicht einmal die Altenheime hätten so geschlossen werden müssen. Auf den ersten Blick könnte man das für eine neue, seit der Regierung Merkel nicht mehr dagewesene Offenheit und Bereitschaft ansehen, Fehler einzugestehen und zu korrigieren. In Wirklichkeit ist es ein Teilzugeständnis, welches der Öffentlichkeit Sand in die Augen streut.

Es ist ja nicht so, dass die Regierung es im März nicht hätte besser wissen können. Sie ist von vielen Seiten darauf hingewiesen worden, dass die Infektionskurve schon im Sinken war, dass die wirtschaftlichen, sozialen und gesundheitlichen Folgen eines Lockdowns höher sein könnten, als die Schäden durch die Pandemie. Um nur ein Beispiel zu nennen, sagte Professor Stefan Willich von der renommierten Berliner Charité am 24. März in einem Interview: „Es gibt aus meiner Sicht keinen Grund, jetzt das ganze Land in häusliche Quarantäne zu schicken.“

Man hat nicht nur nicht auf diese Einwände gehört, sondern alle Kritiker von Anfang an auf die schlimmste Weise öffentlich diffamiert. Das konnte um so leichter geschehen, weil die Medien ihrer eigentlichen Aufgabe, die Regierung zu kontrollieren, wieder einmal nicht nachkamen, sondern sich zu inoffiziellen Regierungssprechern machten, statt die notwendigen kritischen Fragen zu stellen. Gleichzeitig machten sie sich zum Pranger gegen alle Regierungskritiker.

Es ist auch nicht so, dass, wie Spahn gleichzeitig behauptet, dass die Politiker jetzt klüger geworden seien. Im Gegenteil. Inzwischen wissen wir, dass die befürchtete Überlastung des Gesundheitssystems nicht nur nicht eingetreten ist, sondern dass nur knapp über hundert der zwölftausend Corona-Intensivbetten benötigt werden. Krankenhäuser und Bestatter müssen Corona-Hilfen beantragen und Personal in Kurzarbeit schicken oder entlassen. Es gibt keine Über- sondern eine Untersterblichkeit, vor allem verursacht durch tausende ausgefallene Krankenhausbehandlungen und Operationen, die zur Verringerung der Todesrate durch Krankenhauskeime beitrugen.

Statt die überfällige Entwarnung zu geben und das normale Leben schnellstens wieder zuzulassen, ist das Gegenteil der Fall. Mit täglichen Horror-Meldungen von der Corona-Front wird der Bevölkerung mit Infektionszahlen Angst gemacht. Dabei müssten sie, um überhaupt von Aussagekraft zu sein Folgendes beinhalten: Wir Bürger müssten erfahren, wie viele am Tag x positiv getestete Personen später erkrankt sind, wie viele im Krankenhaus behandelt werden mussten und wie viele davon verstorben sind.

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Buchbesprechung: Dr. Karina Reiss, Dr. Sucharit Bhakdi: Corona-Fehlalarm? Zahlen, Daten und Hintergründe

* von Roland M. Horn

Dr. Karina Reiss, Dr. Sucharit Bhakdi:

Corona-Fehlalarm?

Zahlen, Daten und Hintergründe

Goldegg, Wien, 2020
ISBN: 978-3-99060-191-4
Preis: EUR 15.—
Pb, 159 Seiten, zahlreiche sw/Abb.

Die Autoren haben das heißeste Eisen angepackt, das aktuell überhaupt denkbar ist. Und sie wagen es, die offiziellen Darstellungen, wie sie von der WHO, dem RKI und den meisten Regierungen der Welt, einschließlich der BRD-Regierung, verbreitet werden, in Frage zu stellen.

Schon zu Beginn des Buches zünden die Autoren eine Bombe, wenn sie einen Tweet des Bundesgesundheitsministeriums vom 14.03.2020 wiedergeben, in dem es heißt:

!Achtung FAKE-NEWS !
Es wird behauptet und rasch verbreitet, das Bundesministerium  für Gesundheit / die Bundesregierung würde bald massive weitere Einschränkungen des öffentlichen Lebens ankündigen. Das stimmt NICHT!
(S. 51)

Und was geschah zwei Tage später, am 16.03.2020? Die BRD-Regierung kündigte „weitere massive Einschränkungen des öffentlichen Lebens“ an. Was ist also von diesem Tweet zu halten? Letztendlich beweist diese Ankündigung die Richtigkeit des Inhalts des angeblichen Fake-News-Tweets! Insofern ist es kein Wunder, dass sich Dr. Reiss und Dr. Bhakadi von einem Déjà-vu heimgesucht fühlen und ihnen der bekannte Spruch des ehemaligen DDR-Staatsratsvorsitzenden Walter-Ulbricht „Niemand hat die Absicht, eine Mauer zu errichten“ in den Sinn kommt. Der Lockdown erfolgte dann am 23. März – also auch noch ziemlich kurz nach der Fake-News-Warnung, die allem Anschein nach selbst eine Fake-News-Meldung war!

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