Das Geheimnis der schwarzen Särge (neueste Version)

* von Roland M. Horn

Es war schon Mitte der 1990er Jahre, als ich erstmals auf das Phänomen der “Fliegenden Särge” aufmerksam gemacht wurde. UFOs in Form von “Kästen” (meistens von schwarzer Farbe) gehören nicht gerade zu den am meisten beobachteten Formen, doch mich scheinen sie regelrecht zu verlogen. Während ich mein (ehemalige e-)Buch “Menscheitsrätsel” für eine neue (Print-)Auflage kräftig überarbeitete und ergänzte, kam schon wieder ein neuer Fall dieser Sorte dazu. Nachfolgendend ein Auszug aus dem Buch, das jetzt dem Titel Menschheitsrätsel reloaded trägt.

Zeugenskizze des Herrn Raaf

Im Jahre 1994 lernte ich während eines Kuraufenthaltes den Zeugen Michael Kiem (geb. 1973) kennen, wo er mir seine UFO-Begegnung mehr oder weniger beiläufig erzählte. Kiem sei tief in der Nacht um ca. 3.30 Uhr (als Sichtungsdatum wird „ca. 1989“ angegeben) auf die Toilette gegangen und dabei auf ein Licht aufmerksam geworden, das draußen vor seinem Fenster zu sehen war. Dort vor dem Fenster habe er ein merkwürdiges Objekt gesehen, das später im Fragebogen als „größer als eine Untertasse bei ausgestrecktem Arm“ beschrieben wurde. Es hätte fast die Form eines U-Boots gehabt, und vorn und an der Seite war jeweils eine Reihe von Lichtern angebracht.

Zeugenskizze des Herrn Kiem

Herr Kiem betrachtete am nächsten Morgen die Sichtung als einen Traum, wobei er lediglich merkwürdig fand, dass ein Freund von ihm, Herr Torsten Raaf (ebenfalls geb. 1973), der zum Sichtungszeitpunkt wie Kiem in Frankfurt-Zeilsheim wohnte, die gleiche Sichtung gemacht hatte, auch „um diese Zeit herum“, wobei der genaue Zeitpunkt leider nicht mehr feststellbar ist. Beide Zeugen füllten den Fragebogen aus und unterschrieben die eidesstattliche Erklärung. Die Skizzen ähnelten sich sehr, nur die Zeichnung von Herrn Raaf erschien etwas kastenförmiger. Die Flugbewegung wurde von Kiem als von Nord nach Süd, von Raaf umgekehrt angegeben, und die Geschwindigkeit wurde von beiden Zeugen als „deutlich schneller als ein Zeppelin“ bezeichnet. Beide Zeugen kannten keine UFO-Literatur.

Wir haben zwei glaubwürdige Zeugen, ein recht großes Objekt, , was will man mehr? Andererseits bleiben doch noch Fragen offen. Fanden beide Sichtungen wirklich zur gleichen Zeit statt? War es vielleicht doch nur ein Traum? Oder wurde hier tatsächlich ein Flugobjekt unbekannter Identität beobachtet?1Horn, Roland M.: Sie sahen aus wie Untertassen. Leipzig 2006, S. 142f

Zeugenskizzen zum Fall Radevormwald

Interessant ist die Ähnlichkeit zu einem Fall, der sich am Freitag, dem 30.11.1984 zutrug und der seinerseits von der Gesellschaft des UFO-Phänomens e.V. (GEP e.V.) untersucht wurde. Damals wurde bei Radevormwald ebenfalls ein „großer schwarzer Kasten“ am Himmel gesichtet. Der Zeuge öffnete am Sichtungsabend um 22.47 Uhr die Balkontür, um das Zimmer zu lüften. Dabei trat er auch auf den Balkon hinaus, wobei ihm auffiel, dass sich der im Südwesten stehende Mond verdunkelte, obwohl es zu diesem Zeitpunkt sternenklar, bzw. wolkenlos war. Der Zeuge bemerkte ein Objekt, das durch das Einschalten eines starken Lichts auf sich aufmerksam machte. Dieses Objekt hatte die Form eines länglichen Kastens, und das beschriebene Licht befand sich innerhalb eines ring- oder schlauchförmigen Gebildes. Der Ring, der wie ein Gürtel um das Objekt herumführte, begann plötzlich an einer Stelle gelb zu leuchten, und anschließend breitete sich dieses gelbe Licht nach beiden Seiten hin aus. Nach ca. 90 Minuten war dieser Vorgang beendet, begann allerdings noch einmal von vorne, wobei nun aber das Licht weiß und extrem hell war – so hell, dass dem Zeugen die Augen brannten, wenn er direkt hineinblickte. Es überlagerte das gelbe Licht und beleuchtete nun den gesamten sichtbaren Ring. Im hellen Licht bemerkte der Zeuge kleine schwarze, unregelmäßig angeordnete Striche, die ebenfalls in beiden Richtungen um den Ring wanderten. An der Vorderseite des „Kastens“ nahm der Zeuge zwei runde „Gebilde“ war, die mit kupferfarbenen waagerechten Lamellen versehen waren. Aus den Unterkanten dieser Lamellen trat „dunkelbraunes Licht“ aus. Der untere Teil des Objektes erschien anthrazit bis dunkelblau, während der mittlere Bereich als „hellblau“ beschrieben wurde. Der Zeuge konnte an der Vorderseite noch viele regelmäßig angeordnete schwarze Punkte erkennen. Um die runden Gebilde herum will der Zeuge strassähnliche Stellen wahrgenommen haben, die stark glitzerten. Die obere Kante der Objektfrontseite erschien in einer gelb-grünen Farbe, die nach unten hin immer dunkler wurde und schließlich in schwarz überging. Die Oberfläche des Objekts ähnelte gebrochenem Grauguss. Die Sichtungsdauer betrug zwei Minuten.

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Rätselhaftes Vogelsterben und Polverschiebung

* von Roland M. Horn

In seinem Artikel Nun auch in Wales: Vogelschwarm fällt vom Himmel  nimmt Nikolas Pravda offensichtlich Bezug auf frührere Vogelserben, wenn er schreibt:

“Auch in Wales hat sich jetzt die gespenstische Szene abgespielt: Ein Vogelschwarm scheint plötzlich scheinbar grundlos tot vom Himmel gestürzt zu sein.”

Dabei bezieht sich Pravda auf einen Vorfall, der sich in Wales abspielte. Dort sei ein ganzer Schwarm von Vögeln – in der Hauptsache Stare – scheinbar ohne Grund – tot vom Himmel gestürzt. Hannah Stevens die den Vorfall gemeldet habe, habe nur eine Stunde zuvor die Tiere putzmunter am Himmel gesehen. Woran die Tiere verendeten, wissen die Behörden nicht. Ein Beamter sagte Pravda zufolge:

„Es gibt etwa 225 tote Stare und viele andere Arten auf beiden Seiten der Büsche. Wir müssen einige von ihnen einsammeln, um sie auf Gift oder etwas anderes, das sie hätte töten können, untersuchen zu lassen. Wenn jemand irgendwelche Informationen oder etwas Ungewöhnliches gesehen haben sollte, dann sollte man es uns bitte wissen lassen.”

Pravda stellt fest, dass das unerklärliche Phänomen, das Vögel vom Himmel stürzen, ein weltweites zu sein scheint, denn auch aus den USA und Kanada seien Fälle bekannt. Pravda legt nach:

“Und Forscher von der University of Washington veröffentlichten in diesem Sommer im Fachblatt Plos One eine Studie, in der sie sie über ihre Entdeckung eines auffälligen Vogelsterbens auf den Pribilof-Inseln in der Beringsee berichteten.”

Pravda verweist weiter auf einen Zwischenfall Anfang 2018, als Einwohner der Kleinstadt Draper im US-Bundesstaat Utah hunderte von toten Vögeln vom Himmel fallen sahen. Über 200 tote und 17 noch lebende Stare seien entlang einer Straße gefunden worden.

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