Israel, Palästina, der Terrorismus und Willy Brandt

  • von Roland M. Horn (Buchauszug)

Was den Begriff „Palästina“ betrifft, so haben wir bereits gehört, dass er eine Ableitung des hebräischen Wortes „Pleschet“ ist, der in der Römerzeit anstelle von „Israel“ bzw. „Judäa“ eingesetzt wurde und dessen Verwendung bis in die Neuzeit hin anhält. Wir haben weiter festgestellt, dass dieses Gebiet seit der Vertreibung der Juden extrem dünn besiedelt war, hauptsächlich von Arabern, aber auch von einem Rest übriggebliebener Juden. Allerdings hatten diese Araber in Palästina nie einen Anspruch auf einen eigenen „palästinensischen“ Staat erhoben, da sie sich eher als Südsyrier betrachteten, was auf die Besetzung des Landes durch das osmanische Reich zurück geht.

Der Begriff Palästina wurde historisch eher mit den Juden assoziiert, während die Araber in diesem Gebiet als Palästina-Araber bezeichnet wurden, was einfach dafür stand, dass Angehörige des arabischen Volkes auch in Palästina lebten.

Diese sahen sich aber nicht als ein eigenständiges „palästinensisches“ Volk an, sondern sie zählten sich zum Volk der Araber, und sie wurden auch von außen als arabisches und nicht als palästinensisches Volk angesehen.

Woher kommt dann aber die heutige Verwendung des Begriffes „Palästinenser“ in Bezug auf die Palästina-Araber, und warum werden heute die Palästina-Araber als eigenständiges arabisches Volk angesehen, das ein Recht auf Palästina oder mindestens einen Teil davon hat?

Die Suche nach der Antwort auf diese Frage führt uns in die Zeit nach dem Sechstage-Krieg von 1967 zurück. Damals änderte sich das Bild, das sich die Öffentlichkeit von diesem Staat machte. Wurde Israel vorher noch in der Rolle des Davids gesehen, das sich mutig gegen Goliath stellte, so vertauschten sich jetzt die Rollen: Israel wurde selbst zum Goliath, und in die Rolle des David schlüpften jetzt die arabischen Flüchtlinge aus Israel.

Mit Recht stellen Feuerherdt und Markl in ihrem genannten Buch1Feuerherdt Alex und Markl, Florian: Vereinte Nationen gegen Israel. Leipzig 2018 fest, dass die sogenannten Palästinenser vor dem Sechstagekrieg selbst bei der UNO keine Rolle spielten. In der Sicherheitsresolution 242 vom November 1967, die anlässlich des Sechstagekriegs erlassen wurde, fand nicht nur des Begriff „Palästina“ keine Berücksichtigung, sondern auch die Palästinenser werden mit keinem Wort erwähnt. Der Grund dafür ist denkbar einfach: Es gab sie – bis dahin – noch gar nicht!

Jassir Arafat
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Erstmals als „Palästinenserorganisation“ bezeichnete sich die 1950 in Kuwait gegründete Fatah, die bereits vor 1967 Anschläge auf Israel ausführte und deren späterer Führer in Ägypten geborene (!) Jassir Arafat war. Es handelte sich dabei also genaugenommen um eine Terroristenbande. Doch erst nach der für das arabische Volk verheerende Niederlage der arabischen Staaten verlor der arabische Nationalismus an Bedeutung. Das machte sich Arafats Terrorgruppe zunutze. Psychologisch geschickt wurde die vorherige Argumentation umgedreht: Nachdem es früher hieß, die arabische Einigkeit würde zur Eroberung Jerusalems führen, hieß es nun umgekehrt, die Beseitigung des zionistischen Feindes würde der arabischen Vereinigung den Weg ebnen, wie die Fatah und andere sogenannte palästinensische Gruppen nun behaupteten. So wurde der „palästinensische Nationalismus“ aus taktischen Gründen (künstlich) aus der Taufe gehoben.

Zu Beginn der Tätigkeit dieser Palästinenserorganisationen war noch gar nicht mal ausdrücklich von der Notwendigkeit der Schaffung eines (arabisch)-palästinensischen Staates die Rede. Feuerherdt und Markl schreiben in diesem Zusammenhang:

Im palästinensischen Nationalen Manifest , dem Grundsatzprogramm der Palästinensischen Befreiungsorganisation (PLO), war in seiner ursprünglichen Fassung aus dem Jahr 1964 in Artikel 1 zu lesen: ‚Palästina ist ein arabisches Heimatland, das durch starke nationale Bande mit den übrigen arabischen Ländern verbunden ist, die zusammen das große arabische Vaterland bilden.‘ Als der Verfasser des Manuskripts, der erste PLO-Vorsitzende Ahmed Shuquairy, noch Generalsekretär der Arabischen Liga gewesen war, hatte er dem UN-Sicherheitsrat erklärt, es sei ‚Allgemeingut, dass Palästina nichts anderes als Süd-Syrien ist.‘“2Feuerherdt/Markl 2018, S. 142

Als die PLO jedoch nach dem Sechs-Tage-Krieg palästinensische Terrorbanden übernommen hatte, überarbeitete sie ihre Charta, und so heißt es in der Fassung von 1968, dass Palästina „das Heimatland des arabisch-palästinensischen Volkes“, das wiederum ein integrierender Teil der arabischen Nation sei. Trotzdem wurde aber noch immer nicht direkt die Errichtung eines arabisch-palästinensischen Staates gefordert, schreiben Feuerherdt und Markl, die sich auf Artikel 3 dieser Charta beziehen, in der zu lesen ist, dass das „palästinensische Volk“ ein Anrecht darauf habe, „nach der Befreiung seines Landes sein Schicksal nach eigenen Wünschen und ausschließlich nach eigenem Beschluss und Willen zu bestimmen.“ Die beiden Autoren begründen ihren Schluss mit der folgenden Aussage:

„Diese Wünsche könnten durchaus eine andere Form annehmen als einen palästinensischen Nationalstaat. Im Winter 1971 etwa, nachdem jene palästinensischen Truppen, die eine Gefahr für die Herrschaft des jordanischen Königshaus dargestellt hatten, in den Kämpfen des ‚Schwarzen Septembers‘ aus dem Land vertrieben worden waren, erklärte die PLO, dass Palästina und Jordanien ‚seit frühester Zeit‘ eine ‚nationale Einheit bildeten.‘ Die Schaffung Jordaniens und daneben eines „anderen politischen Gebildes ‚Palästina‘ habe daher keine ‚rechtliche Basis.‘“3Feuerherdt und Markl 2018, S. 143

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„Migrantifa“-Terror in Stuttgart: Was droht uns als nächstes?

„Die Situation ist völlig außer Kontrolle“, sagte letzte Nacht ein Polizeisprecher in Stuttgart angesichts der Krawalle, die dort letzte Nacht stattfanden. Damit ist eine neue Stufe der Eskalation beschritten. Was als nächstes droht hat Imad Karim so beschrieben:

Erinnern wir uns: Im hessischen Dietzenbach legte vor drei Wochen (31.05.2020) eine Gruppe von 50 „Männern“ absichtlich Feuer und alarmierte Feuerwehr und Polizei. Als die Einsatzkräfte kamen, warteten die 50 „Männer“ auf sie. Von einem Dach aus begannen sie sie mit Steinen, die sie zuvor eingesammelt haben, zu bewerfen.

Phase 1 und 2: Dietzenbach und Stuttgart

Das, was in Dietzenbach geschah, geschieht seit etwa zwei Jahren, täglich an verschiedenen No-Go-Areas in verschiedenen Städten Deutschlands, doch die Mehrheit der Menschen erfährt kaum etwas darüber. Das war die Phase 1!

Jetzt und wieder seit einigen Wochen beginnt die Phase 2: An jedem Wochenende mobilisieren sich gewisse „benachteiligte Männer mit Migrationshintergrund, darunter sind weder Vietnamesen, Philippinos oder Inder zu finden “ – in Koordination mit „aufrichtigen antirassistischen, Statuten-zerstörenden Freiheitskämpfern“ und Antifanten, um die Innenstädte zu verwüsten und die Polizeikräfte zu demoralisieren und zu erniedrigen.

Phase 3: Nicht nur an Wochenenden, sondern die ganze Zeit

Phase 3 wird so aussehen, dass das Abklatschen der Polizei und die generalstabsmässig organisierten Zerstörungen und Plünderungen der Geschäfte in den Innenstädte nicht nur an Wochenenden, sondern an mehreren Tagen (Nächten) unter der Woche stattfinden werden.

Phase 4: Neue RAF aus Linksterroristen und Jihadisten

Phase 4 tritt ein, sobald der erste „Märtyrer“ fällt, dann beginnt eine neue Art des „Freiheitskampfes“ mit Mitteln, die ich hier nicht explizit nennen will. Auch ist eine neue RAF-Generation, bestehend aus Linksterroristen und Jihadisten, ist nicht auszuschließen.

Im Video sehen wir Straßenschlachten, die diese „Freiheitskämpfer“ mit der Polizei gestern Nacht also vom Samstag 20.06.2020 zum Sonntag 21.06.2020 voller Begeisterung veranstalteten.

Wer diese „Männer“ sind, werden uns die Medien nie verraten!

Auch über die Hintergründe und die genaue Anzahl der Randalierer werden wir kaum etwas erfahren. Die Polizei sprach von mehreren hundert Menschen, die in Kleingruppen unterwegs gewesen. Es habe Verletzte, auch unter Polizisten, gegeben. Von schweren Verletzungen wusste der Sprecher zunächst nichts. Zudem gab es mehrere Festnahmen.

„Die Situation ist völlig außer Kontrolle“, sagte ein Polizeisprecher in Stuttgart. Auch an vergangenen Wochenenden sei es zu Auseinandersetzungen von überwiegend jungen Menschen mit der Polizei gekommen – allerdings nicht in dem Ausmaß wie jetzt.

In Erinnerung an die Opfer des Münchner Massakers von München 1972

Das Münchner Massaker bei den Olympischen Spielen 1972 war einer der schockierendsten Terroranschläge gegen Israelis aller Zeiten.

Am frühen Morgen des Montag, 4. September, schlichen sich acht Palästinenser der Terrorgruppe Schwarzer September in Trainingsanzügen in das Münchner Olympiadorf. Sobald sie drinnen waren, brachen sie in die beiden Wohnungen des israelischen Teams in der Connollystraße 31 ein.

Zwei der Israelis, Moshe Weinberg und Yossi Romano, wurden getötet, als sie sich gegen die Terroristen wehrten. Der Schwarze September forderte daraufhin die Freilassung von 234 palästinensischen Gefangenen durch Israel und von Kozo Okamato (dem einzigen Terroristen, der das Massaker am Flughafen Lod Anfang des Jahres überlebt hatte) durch die japanische Rote Armee. Die Terroristen forderten auch die Freilassung der in Westdeutschland inhaftierten RAF-Gründers Andreas Baader und Ulrike Meinhof.

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