Der Roswell-Incident – Eine alternative These

*von Roland M. Horn

Der Autor und UFO-Forscher Nick Redfern beschäftige sich in seinem Buch „Body Snatchers in the Desert (New York 2005) intensiv mit dem Roswell-Incident. Zwischen 1996 und 2004 sprach er mit zahlreichen Geheimdienst-Whistleblowern und erfuhr Einzelheiten über Nachkriegsexperimente, die einen Zusammenhang mit dem Roswell-Ereignis zu haben schienen. Und er stieß tatsächlich auf Leichen…

In seinem Buch Body Snatchers in the Dessert bezieht sich Redfern auf eine Kontaktperson, die er „Die schwarze Witwe“ nennt und die, als er sie traf, an die 80 Jahre alt war. Sie war von 1940 bis in die frühen 1950er Jahren dem Oak Ridge National Laboratory in Tennessee zugewiesen. Sie teilte Redfern mit, dass sie Kenntnisse aus Erster Hand zum Roswell-Thema hatte, die ihn interessieren könnten.

Diese Frau sprach mit Redfern über ihren Job bei Oak Ridge. Es war ihre Aufgabe, bei Forschungen zu helfen, die zu jener Zeit durchgeführt wurden. Es ging darum, die Auswirkungen von Strahlung und das Der-Höhe-ausgesetzt-Seins auf den menschlichen Körper zu bestimmen. Viele dieser Experimente gehörten nach Angaben der „Schwarzen Witwe“ zu den Experimenten, die sowohl in Oak Ridge als auch in Los Alamos , New Mexico, im Jahr 1946 durchgeführt wurden und die sich hauptsächlich um die Entwicklung atomgetriebener Flugzeuge drehten. Dies war ein Teil des Nuclear Energy for Propulsion of Aircraft (NEPA)-Projekts und später das eigene Aircraft Nuclear Program (ANP) von Oak Ridge. Es kam zu Testflügen, um die genannten Auswirkungen auf die menschliche Gesundheit festzustellen.

Dann enthüllte die „Schwarze Witwe“ eine Geschichte, die sie über Jahrzehnte hinweg geheim gehalten hatte. Sie erzählte Redfern, dass dreimal in der Zeit von Mai bis August 1947 schrecklich aussehende Körper in LKWs nach Clinton, Tennessee gebracht wurden. Diese Körper seien in „konserviertem“ Zustand und in drei Ladungen von je fünfen aufgeteilt gewesen. Sie sagte aus, dass alle Körper orientalisch aussahen und ungefähr fünf Fuß (etwa 1,5 Meter) groß gewesen seien. Einige hätten wie normale japanische Menschen ausgesehen, die bei einem Unfall verletzt worden waren. Sie zeigten verschiedene Anzeichen von körperlichen Behinderungen, wie Köpfe mit Übergröße und deformierte Gesichter und Hände, während andere geringfügig größer waren und vorstehende Augen gehabt hätten.

Einige der Körper seien verhältnismäßig intakt gewesen, während andere die typischen verheerenden Verletzungen aufwiesen, wie man sie nach einem Flugzeugabsturz erwarten würde. Wieder andere waren durch intensive Verbrennungen an ihre Köpfe und ihrem Körper gekennzeichnet.

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Das UFO von Rendlesham Forest: Ein Antischwerkraft-Luftfahrzeug der USA?

* Von Roland M. Horn

Der UFO-Absturz von Rendlesham Forest zählt heute zu den Klassikern der UFO-Sichtungen. Er wird oft auf Fernsehserien in N24 behandelt. Nicht selten wird er auch als das „britische Roswell“ bezeichnet. Der Exzentriker unter den UFO-Forschern Jacques Vallée beschreibt und beurteilt den Fall auf seine eigene Weise…

Ende Dezember 1980. Ort der Handlung ist ein Wald in einem länglichen Gebiet, das ein paar Kilometer von Bentwaters, England, entfernt liegt. Dort befinden sich zwei Stützpunkte der Royal Air Force. Der Wald trägt den Namen Rendlesham Forest. In diesem Wald soll ein UFO gelandet sein. Zeuge ist der Amerikaner Larry Warren. Aber nicht nur er, sondern auch Dutzende anderer Soldaten und einige Zivilisten sollen das UFO gesehen haben.

Der befehlshabende Offizier sei angeblich herausgekommen, um sich mit den drei Insassen des UFOs zu unterhalten. Vallée weist daraufhin, dass in diesem Gebiet seit langem militärische Forschungen betrieben würden. Anfang des Zweiten Weltkrieges seien die ersten Radaranlagen in Betrieb genommen worden. Eigentümer der Stützpunkte sind die Briten, sie sind jedoch an die USA verpachtet.

Zur fraglichen Zeit war der leitende der beiden Stützpunkte Geschwaderkommandant Gordon Williams, und sein Stellvertreter war Lieutenant Colonel Charles Halt. Die erste Person, die von den Ereignissen hörte, war Brenda Butler, eine Forscherin aus Suffolk, die ungewöhnlichen Phänomenen nachspürt. Sie hörte, von einem amerikanischen Freund, der bei der Air Force arbeitet, als erste von diesem kuriosen Vorfall. Sie fand weitere Zeugen, die bereit waren, mit ihr zu sprechen und erkannte auch sehr früh, dass das genaue Datum nicht klar war. Es gab Gerüchte, die sich widersprachen: Über Abstürze von Hubschraubern und anderen Flugzeugen um Wald und von Fehlfunktionen von Waffen. Dann sprach Butler mit einem Flieger, der ihr erzählte, dass am späten Abend des 27. Dezember wie aus dem Nichts eine Unruhe aufkam, als sich ein Konvoi von Lastwagen in Richtung Wald in Bewegung setzte. Dies war der Zeitpunkt, an dem er von seinen Vorgesetzten erfuhr, dass knapp einen Kilometer hinter der Startbahn ein UFO abgestürzt sei.

Das bereitwillige Herausgeben dieser Information steht alles andere als im Einklang mit Vallées Erfahrungen. Normalerweise würde erst als letzte Zuflucht und nach langen Nachforschungen zugegeben, dass ein Phänomen als „unbekannt“ eingestuft werden konnte. Nicht so jedoch in diesem Fall. Ein anderer Zeuge, ein Waldarbeiter, berichtet, dass er einen Bereich gefunden habe, in dem die Astspitzen abgeknickt und die Baumstämme versengt waren. Doch eine Untersuchung wurde nicht eingeleitet. Ein ziviler Elektriker, der auf den Stützpunkt gebracht wurde, um das Ende der Hauptlandebahn die auf hohen Masten angebrachten Anflugfeuer reparieren sollte, dachte, diese seien von einem Flugzeug zerstört worden, das eine Notlandung verursacht hatte. Allerdings kam es ihm komisch vor, dass er während der gesamten Reparatur von ungewöhnlich vielem Wachpersonal umgeben gewesen sei.

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Hinweis: Zwei Bücher von mir erschienen

Hallo,

von mir sind gerade zwei neue Bücher erschienen.

UFOs, Roswell und der letzte Vorhang: Jacques Vallée auf der Spur des UFO-Phänomens

und

Angriff aus dem Superspektrum: John A. Keel und der Stein der Weisen

Es grüßt

Der Papa

Die “UFO-Entführung” von Betty und Barney Hill

Hallo,

nachfolgend erneut ein Fachartikel, in dem es um den vielleicht bekanntesten “UFO-Entführungsfall” überhaupt geht. Jedenfalls ist es der erste bekannt gewordene Fall  im Rahmen dieses Phänomens. Der Artikel wurde aus einer frühen Version meines Buches Jacques Vallée & Die Blutspur von Roswell und der letzte Vorhang.

Ich wünsche Euch viel Vergnügen und Erkenntnisgewinn beim Lesen!

Der Papa

Betty und Barney Hill revisited

*von Roland M. Horn

In meinem Buch Sie sahen aus wie Untertassen habe ich im Rahmen der Untersuchung des sogenannten UFO-Entführungsphänomens – der Begriff ist eigentlich nicht korrekt, denn es werden ja keine UFOs entführt – mich unter anderem mit der Entführung des Ehepaares Hill befasst und meine Bewertung abgegeben.

Möglicherweise muss ich nach der Lektüre des Buches Die unterbrochene Reise von John G. Fuller die Bewertung dieses Falles ändern, da hier Informationen dargeboten werden, die in der späteren Literatur so gut wie keine Erwähnung mehr fanden.

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Fachartikel: Vier Sichtungen – eine (unkonventionelle) Erklärung?

Hallo,

ich habe ja angekündigt, hier hin und wieder hier Fachartikel zu veröffentlichen, und den Anfang mache ich mit meinem Artikel o. g. Titels, der zuerst im Journal für UFO-Forschung (kurz JUFOF) veröffentlicht habe (Genau: JUFOF 240, 06-2018, S. 181-187). Ich habe nur notwendige Korrekturen und Aktualisierungen durchgeführt und den Artikel an das Layout dieses Blogs angepasst.

Ich hoffe, der Artikel sagt Euch zu und sage

Tschüss, Euer Roland

Vier Sichtungen – eine (unkonventionelle) Erklärung?

Von Roland M. Horn

Eine UFO-Sichtung, die in neuerer Zeit von sich reden machte, spielte sich 1997 über Phoenix, Arizona, ab, wo am 13. März seltsame Lichter gesehen wurden. Diese Sichtung wird auf der Seite https://www.ufocasebook.com/phoenixlights.html als einer der besten Fälle überhaupt bezeichnet. Es gibt Videos und Fotos von dem Ereignis. Diese Phoenix-Lichter wurden von Zeugen in mindestens fünf anderen Städten gesehen. In Phoenix wurden die Lichter allerdings zuerst gesichtet.

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