Eine einfache Lösung um festzustellen, ob Shireen Abu Akleh von einer israelischen Waffe erschossen wurde

Gut, die Palästinenser wollen also Israel die Kugel nicht zeigen, von der sie sagen, sie habe Shireen Abu Akleh getötet, weil sie nicht glauben (selbst wenn Ermittler der USA und der Palästinenser dabei sind), dass Israel nicht daran herummanipuliert.

Schön.

Dann tun wir das Nächstbeste.

Die USA – oder irgendein arabischer Staat – sollte hochentwickelte Ausrüstung für die forensische Analyse von Kugeln kaufen und sie der finanziell klammen PA spenden.

Etwas wie das hier:

Forensic Technology bietet die weltweit fortschrittlichste ballistische Identifizierungslösung, IBIS® (Integrated Ballistic Identification System), die es ermöglicht beträchtliche Mengen an Asservaten-Information sowie Bilder über ein Netzwerk an Bildgebungsseiten zu teilen und zu vergleichen, dazu die automatisierte Identifikation wahrscheinlicher Übereinstimmung von Kugeln oder Patronenhülsen. Die jüngste Generation von IBIS-Technologie beinhaltet außergewöhnliche 3D-Bildgebung, fortschrittliche Vergleichsalgorithmen sowie eine robuste Infrastruktur. Es ist entworfen worden um den Bedürfnissen der Polizei und militärischer Organisationen gerecht zu werden gerichtlich verfolgbare Informationen aus Feuerwaffen und den von ihnen verschossenen Munitionskomponenten zu gewinnen.

Die palästinensische Autonomiebehörde kann einfach dieses oder ein ähnliches Gerät nutzen, um ein hochauflösendes 3D-Bild der Kugel (oder Kugeln, wenn es mehr als eine gab) zu erstellen.

Gleichzeitig kann Israel Testkugeln aus allen Feuerwaffen verschießen, die von der IDF in Jenin an diesem Tag eingesetzt wurden und von diesen hochauflösende 3D-Modelle erstellen.

Dann kann jeder sehen, ob sie passen und niemand kann locker lügen.

Manipulation wäre unmöglich. Betrügen wäre schwierig.

Ja, Israel könnte theoretisch schummeln – indem es die Waffe nicht verfügbar macht, von der es meint, sie sei auf ihrer Seite die einzig mögliche. Die israelische Forensik ist allerdings zweifellos professionell – was bedeutet, dass es eine dokumentierte, unbestechliche Beweismittelkette gibt, die von Außenstehenden untersucht werden kann, um sicherzustellen, dass alles ehrlich abläuft.

(Und wenn Sie gleiche Bedingungen wollen, dann sollten die Sicherheitsdienste der palästinensischen Autonomiebehörde alle Waffen in Jenin beschlagnahmen – was sie ohnehin tun sollten! – und sie testen lassen. Dann kann alles einwandfrei transparent gemacht werden!)

Letzten Endes wissen wir, dass die PA dem nicht zustimmen würde, obwohl es scheinbar ihre Bedenken anspricht. Denn jeder weiß, dass die PA nichts will, das Israel möglicherweise entlasten könnte. Sie bekommen durch ihre Lügen bereits die Propaganda-Goldgrube – warum sollten sie das mit einer Dosis Transparenz, beweisbarer Wahrheit riskieren?

Aber Israel sollte das Angebot machen (die VAE oder Bahrain könnten die Ausrüstung kaufen). Die Gründe der PA das abzulehnen werden absurd sein – und das ist das, was die Welt sehen muss.

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