„Venezolanos, llegó la hora de la libertad!“ (María Corina Machado)

Die Linken in ganz Europa heulen auf, das ZDF trauert. Der Grund: Die Festnahme des venezolanischen Diktators Nicolás Maduro. Ganz anders sehen das die Venezolaner, die die US-Maßnahme zum größten Teil erleichtert bejubeln. Und für die immer totalitärere Züge annehmende EU ist der Eingriff von Trump eine ernste Mahnung.

Dankbar für dieses Wunder

Eben hat mich ein Freund, der aus Venezuela stammt, seine Heimat über alles liebt und in Berlin arbeitet, angerufen. Es war rührend, wie er schon nach dem ersten Satz kein Wort mehr herausbrachte und am Telefon nur noch Freudentränen weinte.

Gerade hat er mir noch als Statement an seine deutschen Bekannten, die furchtbar über Trump schimpfen, gemailt: „Ich komme aus Venezuela. Sie haben den Präsidenten gefangen genommen, und wir feiern. Keiner von euch versteht, wie sehr wir uns gewünscht haben, dass Trump diesen Mann endlich zu Fall bringt. Jetzt sind wir von der Herrschaft dieses Diktators befreit. Also macht weiter und hasst den Mann, der unser Land befreit hat. Wir sind dankbar für dieses Wunder.“

Ein anderer Venezolaner im Exil dazu: „Die Venezolaner feiern auf den Straßen. Die einzigen Trauernden? Die westlichen Eliten, die den Sozialismus aus ihren Penthäusern heraus romantisieren. Wenn dein Diktatoren-Schwarm gerade gestürzt wurde, solltest du vielleicht deine Ideologie überdenken.“

Wahlen manipuliert, die Opposition politisch verfolgt, Bürger terrorisiert

Unser Tweet des Tages dazu von Hans-Georg Maaßen:

1. Trumps Militärmaßnahme gegen den venezolanischen Machthaber Maduro bedeutet für die meisten Venezolaner eine Befreiung von einem skrupellosen sozialistischen Diktator, der Wahlen manipulierte, die Opposition politisch verfolgte, Bürger terrorisierte und die Wirtschaft zerstörte.

2. Die Militärmaßnahme entspricht der bisherigen US-Außen- und Sicherheitspolitik in Lateinamerika und erinnert an die von Reagan/Bush sen. angeordneten Militärschläge gegen Panama 1989, bei dem der damalige Machthaber Noriega festgenommen wurde, und gegen Grenada 1983. Noriega wurde in den USA wegen Drogenhandels verurteilt.

Möglicherweise war auch im Fall Maduro der Drogenhandel eher Anlass als Grund, um gegen ihn vorzugehen. Handfeste Macht- und Wirtschaftsinteressen insbesondere mit Blick auf das Agieren Chinas dürften auch relevant sein. Da Trump mit diesem Militärschlag russische und chinesische Interessen tangierte (eine chinesische Delegation traf Maduro noch kurz vor dessen Festnahme), ist er bereit, deren mögliche Reaktionen billigend in Kauf zu nehmen. Das ist Interessen- und Realpolitik.

3. Von der Leyen, die Bundesregierung und die politische Linke sollten jedenfalls diesen Militärschlag auch als Ratschlag ansehen, dass Donald Trump nicht mit sich spaßen lässt, wenn es um die Wahrung von Menschenrechten und die Durchsetzung amerikanischer Interessen geht. In Brüssel und Berlin sollte man ihn sehr ernst nehmen“ – so weit Maaßen, der weiß, wovon er spricht.

Werden bald auch Deutsche jubeln?

Wird es wirklich so weit kommen, dass auch bald Deutsche, Franzosen oder Engländer – nach einem wie auch immer gearteten Eingriff durch die Trump-USA – die Straßen ihrer Städte jubelnd fluten?

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