(zum Beitragsbild oben: Ziege eines israelischen Bauernhofs, die Berichten zufolge in der „Westbank“ vergiftet wurde (aus dem israelischen Fernsehkanal 14))
Während jeder Teil der Massenverleumdung eines „Gaza-Völkermords“ als komplett erfunden entlarvt wird, hat die neue Massenverleumdung der „Siedlergewalt“ sie ersetzt.
Von den Politikern, NGOs und Mainstream-Medien, die die Völkermord-Lüge verbreitet haben, gab es keinerlei Eingeständnis des Zusammenbruchs der grotesken Falschbehauptungen, die sie über Hungersnot und die wahllose Tötung von Gesundheitsarbeitern und Journalisten verbreitet haben und die beispiellose Angriffe auf Juden im gesamten Westen ausgelöst haben.
Stattdessen propagieren sie ohne Luft zu holen das neue angebliche israelische Massenverbrechensnarrativ von der „Siedlergewalt“.
Diese richtet weit größeren Schaden an als die Völkermord-Beschuldigung. Diese war offenkundig absurd, eine Umkehrung der Realität des völkermörderischen palästinensisch-arabischen Angriffs und Israels zutiefst gerechtfertigten Verteidigungskrieges.
Im Gegensatz dazu enthält die Behauptung von der „Siedlergewalt“ ein Element von Wahrheit, das massiv übertrieben wird, um dem Staat Israel selbst zu schaden.
Das Narrativ im Westen lautet, dass fanatische und gewalttätige israelische „Siedler“ lokale Araber schikanieren und angreifen, um sie von ihrem Land zu vertreiben, damit diese ultranationalistischen Religiösen mit Landraub noch mehr „illegale“ Außenposten im gesamten „Westjordanland“ von Judäa und Samaria errichten können.
In den vergangenen Tagen hat das ein Unter-Narrativ erzeugt: gewalttätige „Siedler“, die Araber belagern, die in ihren Häusern in den Dörfern Qusra und Jalud kauern.
Es besteht kein Zweifel, dass es ein Problem mit fanatischen israelischen Jugendlichen gibt, die arabisches Eigentum oder Moscheen angreifen, und dass das nicht angemessen angegangen wurde. Die israelischen Verteidigungskräfte haben nun einen 19-jährigen Israeli wegen der Vorfälle in Qusra festgenommen. Die Behörden hätten dieses Problem unterbinden müssen, haben es aber in verwerflicher Weise nicht getan.
Doch die Zahl dieser gewalttätigen Israelis ist sehr klein.
David Zini, der Leiter der israelischen Sicherheitsbehörde (Shin Bet), hat gesagt, es gibt einen harten Kern von 70 bis 100 Tätern, die meist nicht einmal „Siedler“ seien, sondern jugendliche Delinquenten aus anderen Teilen des Landes. Andere israelische Quellen setzen die Zahl dieser Delinquenten zwischen 200 und 500 an.
Doch in diesen umstrittenen Gebieten lebt eine halbe Million israelische Bewohner – überwiegend gesetzestreue Menschen. Und während sie im Westen grotesk verleumdet werden, werden sie jeden einzelnen Tag von Arabern gewalttätig und manchmal mörderisch angegriffen.
Zudem haben die Geschichten über diese Belagerungen eine andere Seite.
Am vergangenen Schabbat gab es eine gemeldete Belagerung eines arabischen Hauses auf dem Talpiot-Hügel nahe Jerusalem, mit maskierten Israelis, die mit dem Auto ankamen.
Doch nach Angaben lokaler israelischer Einwohner stiegen Dutzende maskierte arabische Randalierer aus dem nahegelegenen Dorf Kfar Qasim, begleitet von ausländischen Medienfotografen, den Hügel hinauf, warfen Steine auf Bewohner und errichteten Barrikaden, um die Ankunft von IDF-Kräften zu verhindern.
Weitere Araber drangen Berichten zufolge dann in ein verlassenes Haus ein, verbarrikadierten sich darin und warfen von dort Steine auf die Juden, um den Vorfall als weitere „Belagerung“ darzustellen. Von lokalen israelischen Bewohnern aufgenommene Videos zeigten maskierte Araber, die Steine warfen, während ausländische Journalisten hinter ihnen standen und filmten.
Am selben Schabbat griffen maskierte Männer, die als „Siedler“ beschrieben wurden, im nahegelegenen Jalud ein Team von NBC an. Die amerikanischen Journalisten untersuchten eine sehr ähnliche Behauptung, dass Siedler das Grundstück einer arabischen Familie „belagert“ hätten.
Das NBC-Filmmaterial selbst zeigt maskierte Männer, die direkt auf ein Kamerateam zufahren, es angreifen und wieder verschwinden. Aber es gab keinerlei Beweis dafür, dass es sich überhaupt um Israelis handelte, geschweige denn um „Siedler“.
Es gibt zudem ein Muster amerikanischer Beteiligung an diesen Situationen.
Loui Ridi, ein palästinensischer Amerikaner aus Ohio, der dauerhaft in den USA lebt, sagte, er habe sein Haus – das Haus der „Belagerung“ – vor drei Jahren in Qusra gebaut.
In der New York Times räumte Ridi ein, dass er eine Woche nach Beginn der Belagerung zum Haus zurückkehrte und eine amerikanische Flagge trug, „als Signal an das amerikanische Volk und die US-Regierung, Maßnahmen zu ergreifen“ und „Sanktionen gegen diese Siedler zu verhängen“.
Wie Reuters berichtete, machte sich Ridi bei seiner Ankunft „in Begleitung mehrerer Journalisten“ auf den Weg nach Qusra. Hat jemals jemand von einer Belagerung gehört, der sich eine Person tatsächlich von außen anschließt – hinter den Belagerungslinien, eine Flagge schwenkend und begleitet von einer Phalanx von Journalisten? Klingt das nach Verzweiflung – oder nach einem politischen Manöver?
All diese Berichte sind natürlich schwer zu verifizieren. Aber Medienberichte über „Siedlergewalt“ erwähnen nicht einmal, dass es eine andere Seite dieser Geschichten gibt. Und diese Journalisten stellen keine einzige offensichtliche Frage.
Zum Beispiel: Warum sind so viele ausländische Filmteams zufällig genau dann vor Ort, wenn israelische „Siedler“ ihre angeblich unprovozierten Angriffe starten? Oder warum gibt es mehrere ähnliche Behauptungen über Belagerungen von Familienhäusern am selben Tag?
Oder warum fallen spontane Angriffe von Israelis auf lokale Araber regelmäßig mit der Ankunft ausländischer Aktivisten zusammen, die am vergangenen Schabbat die IDF provozieren und gewalttätige Zwischenfälle erzeugen – wie in Hebron gefilmt wurde, in einem weiteren erstaunlichen Zufall?
Die überwältigende Mehrheit der Angriffe in diesen umstrittenen Gebieten erfolgt durch Araber auf Juden – Tausende Vorfälle von Steinwürfen, Messerattacken, Brandstiftung, Auto-Rammanschlägen, Sachbeschädigung und Mord.
In den letzten Tagen, während Politiker und Journalisten die Behauptungen über „Siedlergewalt“ zu einem Fütterungsrausch aufbliesen, berichteten Bewohner der judäischen Berge, dass Araber aus einem lokalen Dorf die Weideflächen einer israelischen Farm infiltriert und tödliches Gift in den Tränken der Herden versteckt hätten.
Jüdische Hirten, die ihre sterbenden Ziegen vorfanden – Videos davon wurden in sozialen Medien veröffentlicht –, sagten, dass sie von Dutzenden Arabern mit Steinen angegriffen wurden, die in der Nähe auf sie lauerten.
Jüdische Bewohner sagen, dass die Herden der Bauern regelmäßig gestohlen und in der arabischen Kasbah wiedergefunden werden. Wenn IDF-Truppen hineingehen, um sie zurückzuholen, werden sie von Hunderten Arabern mit Steinen und Feuerwerkskörpern angegriffen.
Extremistische oder Vergeltungsangriffe von Israelis auf Araber, deren Häuser oder Moscheen finden statt und sie sind schockierend und unentschuldbar – ebenso wie ihre nihilistischen Angriffe auf IDF‑Soldaten. Aber dies hier ist eine hochkomplexe Situation, die instrumentalisiert wird, um Israel selbst zu delegitimieren und zu vernichten.
Westliche Medien und Politiker erkennen Angriffe auf die „Siedler“ nie an, die faktisch entmenschlicht worden sind.
Die vorherrschende Unweisheit lautet, dass sie gar nicht erst dort sein sollten, weil sie sich in einer „illegalen Besetzung palästinensischen Landes“ befänden. Wenn sie also angegriffen oder sogar ermordet werden, hätten sie sich alles selbst zuzuschreiben und ihr Schicksal verdiente nicht einmal Erwähnung.
Abgesehen von der gefühllosen Unmenschlichkeit dieser Haltung zeigt sie auch eine grobe Unkenntnis der Geschichte und des Völkerrechts.
Leider hassen auch zahlreiche IDF-Angehörige und Polizisten, die politisch links stehen – ebenso wie die meisten Mainstream-Medien Israels – die „Siedler“ und erzeugen ein verzerrtes Bild, von dem der giftige Westen gierig zehrt.
Und israelische Politiker, einschließlich des Premierministers und des Präsidenten, haben lediglich die israelischen „Randalierer“ verurteilt und darauf verzichtet, die andere Seite der Geschichte darzustellen.
Wer daraus schließt, die „Siedlergewalt“-Verleumdung sei wahr, sollte sich daran erinnern, wie die Israelis im Jahr 2000 bereitwillig die Verantwortung für die angebliche Erschießung des palästinensisch-arabischen Jungen Mohammed al-Durah übernahmen, als eine Demonstration im Gazastreifen während der Zweiten Intifada offenbar unter IDF-Beschuss geraten war.
Spätere Beweise zeigten, dass der Junge nicht getötet worden war und die gesamte Demonstration inszeniert gewesen war.
Doch die Israelis waren weniger daran interessiert, die Wahrheit festzustellen, als vielmehr daran, alles zu beruhigen und die Angelegenheit verschwinden zu lassen. Das Ergebnis war eine Verleumdung Israels, die unzählige Tötungen anstachelte – darunter den Mord an dem amerikanischen Journalisten Daniel Pearl.
Die gleiche politisch feige Denkweise scheint auch hier zu wirken. Israel steht nun unter enormem Druck wegen „Siedlergewalt“ – sowohl von der Administration Trump als auch von amerikanischen Juden, für die das zum Thema Nr. 1 geworden ist, weil auch sie die verzerrten Darstellungen glauben.
Neben dem längst überfälligen konsequenten Umgang mit den tatsächlichen Tätern sollte Israel nicht nur mit der wirklichen Geschichte hinter diesen „Siedlerangriffen“ antworten, einschließlich der Rolle ausländischer Provokateure. Es sollte der Welt sagen, dass seine Bürger das juristische Recht haben, in diesen umstrittenen Gebieten zu leben. Es sollte außerdem öffentlich jeden einzelnen arabischen Angriff auf diese jüdischen Bewohner auflisten.
Doch wie immer glaubt die israelische Regierung, dass es keinen Sinn macht, den unverbesserlich antijüdischen Westen von der Wahrheit und Gerechtigkeit der israelischen Sache zu überzeugen.
Das Ergebnis ist ein unermesslicher Schaden für den jüdischen Staat, da er erneut versäumt, sich mit dem Krieg auseinanderzusetzen, der gegen ihn auf dem Schlachtfeld des Denkens geführt wird.

