Unterstützung für Black Lives Matter wiederholt einen tödlichen Fehler der Geschichte

Viele Juden, besonders in Israel, haben braune oder schwarze Haut. Beim Weiß sein geht es aber weniger um Pigmentierung als um Macht. Op-ed.

Melanie Phillips, 21. August 2020

(übernommen von Heplev – Abseits vom Mainstream)

Wer nicht aus den Fehlern der Geschichte lernt, heißt es, ist dazu verdammt sie zu wiederholen.

Im 20. Jahrhundert unterstützten tausende progressiv gesonnene Menschen den Sowjet-Kommunismus. Diese Ideologie zu glauben war der Schlüssel zu einer besseren Welt, sie lehnten es ab die horrenden Misshandlungen unter Stalin einzugestehen, dass Millionen gehirngewaschen, ermordet oder zu Tode gehungert wurden.

Die heutigen Progressiven verhalten sich in Reaktion auf einen anderen Ansturm gegen zivilisierte Werte auf ähnliche Weise; dieser wird begangen im Namen einer Ideologie mit denselben Wurzeln wie der Sowjetkommunismus. Und genauso wie im letzten Jahrhundert ist eine erschreckende Zahl ihrer Bejubler jüdisch.

In Amerika wie in Britannien unterstützen jüdische Leiter und Gemeindegruppen überwiegend Black Lives matter. Da Juden unter Bigotterie, Diskriminierung und sozialer Entfremdung gelitten haben, empfinden sie es als Pflicht Solidarität mit Schwarzen zu äußern, von denen sie glauben, sie würden ähnliche Schwierigkeiten erleben.

Aber bei BLM, die nach dem Tod von George Floyd unter dem Knie eines Polizisten im Mai abhob, geht es nicht um das Werben um Fairness und Toleranz.

Stattdessen ist sie eine nihilistische, gewalttätige, revolutionäre Bewegung, die sich der Definanzierung der Polizei als unverbesserlich rassistischer Institution, der Schließung der Gefängnisse, der Zerstörung der Familie und dem Sturz der weiß-kapitalistischen Gesellschaft verschrieben hat. Darüber hinaus sind viele ihrer Anführer Weiße.

Zweifellos machen schwarze Menschen Erfahrungen mit Bigotterie und es gibt rassistische Polizisten.

Aber eine beträchtliche Zahl Polizisten ist selbst schwarz; die meisten Menschen, die in Polizeigewahrsam getötet werden, sind weiß; und die meisten schwarzen Menschen, die ermordet werden, werden von anderen Schwarzen getötet.

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Der Westen betrauert die toten Juden. Aber was ist mit den lebenden?

* von Melanie Phillips (übernommen von Heplev)

In Yad Vashem in Jerusalem werden am 23. Januar etwa 46 politische Führungskräfte und Royals, darunter Großbritanniens Prinz Charles, am fünften Welt-Holocaust-Forum teilnehmen, um den Holocaust-Gedenktag sowie den 75.  Jahrestag der Befreiung von Auschwitz zu begehen.

Bei diesem und zweifellos auch bei anderen solchen Gedenkveranstaltungen werden viele eloquente, wichtige und aufrichtige Beobachtungen zum Übel des Nationalsozialismus und des Judenhasses gemacht. Im heutigen Klima gibt es jedoch, was solche Gedenkfeiern angeht, etwas Beunruhigendes.

Angesichts des Ausbruchs physischer und verbaler Angriffe auf Juden in Großbritannien, Amerika und Europa könnte man sagten, dass es nie so wichtig gewesen ist, sich der Schrecken des Holocaust zu erinnern.

Aber der Westen strotzt vor Holocaust-Mahnmalen und -Museen, Schulen haben seit den 1980-er Jahren Holocaust-Bildung vermittelt. Und doch hat es seit der Niederlage des Nationalsozialismus nie eine solche Epidemie des Judenhasses in der westlichen Gesellschaft gegeben.

Darüber hinaus unterstützen einige der Länder, die in Yad Vashem repräsentiert sein werden, Leute, die Juden töten wollen. Sie finanzieren die Palästinenser, die mörderische und antijüdische  sowie antiisraelische Hetze herauspumpen.

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