Front Iran – Montag, 24. Juli bis Sonntag, 2. August 2026
Montag:– Ein Sprecher des Mullah-Außenministeriums hat bestätigt, dass es über die Vermittler (Qatar, Pakistan) einen Austausch mit den USA gibt.– […]
Montag:– Ein Sprecher des Mullah-Außenministeriums hat bestätigt, dass es über die Vermittler (Qatar, Pakistan) einen Austausch mit den USA gibt.– […]
Donald Trump feiert das US-Iran-Papier als Sieg. Barack Obama, frühere US-Beamte und eigene Republikaner sehen ein gefährliches Abkommen, das Iran entlastet, bevor es Teheran wirklich bindet.
Während Israel am Beaufort militärisch Fakten schafft, wurde der Norden erneut von Drohnen und Raketen bedroht. Parallel versucht Iran, die Gespräche mit Washington nach eigenen Bedingungen zu formen.
Die israelische Führung bereitet sich nach Berichten aus Sicherheitskreisen auf ein äußerst sensibles Wochenende vor. Hintergrund sind wachsende Hinweise darauf, dass US-Präsident Donald Trump nach seiner Rückkehr aus China über weitere Schritte gegen Iran entscheiden könnte. In Jerusalem geht man zunehmend davon aus, dass die diplomatischen Kontakte zwischen Washington und Teheran kaum noch Fortschritte bringen werden.
Wenn man dem Geschehen im Nahen Osten folgt, hat man wahrscheinlich vom „Waffenstillstand“ des Libanon mit Israel gehört.
Denken Sie einen Moment darüber nach. Ein Land, dessen Armee, die libanesischen Streitkräfte, seit 1948 nicht mehr in direkten militärischen Kampf mit Israel verwickelt war, verhandelt nun einen Waffenstillstand und führt Friedensgespräche. Für das ungeübte Auge klingt das nach Fortschritt. Das libanesische Volk hat ununterbrochen gelitten, seit der Bürgerkrieg 1975 begann. Krieg, Korruption, wirtschaftlicher Zusammenbruch – nahezu jede denkbare Härte hat das Land getroffen.
Die Szenen sind des Palastes des Absurden würdig, aber der Veranstaltungsort wir stattdessen Vereinte Nationen genannt. Meinung.
Der Wirtschafts- und Sozialrat der Vereinten Nationen [ECOSOC) hat den Iran soeben ins Komitee für Programm und Koordinierung berufen – das Gremium, das die globale Ausrichtung bei Menschenrechten, Frauenrechten, Abrüstung und Terrorismusbekämpfung festlegt.
Der Iran hat die gesamte Region destabilisiert, indem er Stellvertreter-Armeen einsetzte, um seine mörderische Marke des Islam in der gesamten Welt zu verbreiten.
Leider brachte die versuchte Vermittlung zwischen den iranischen Machthabern und den dortigen Möchtegern-Machthabern der USA in Pakistan am Wochenende keine Verständigung – nicht einmal in der Sache des völkerrechtlichen Verstoßes des Iran gegen den Grundsatz, dass internationale Seewege ungehindert von jedem genutzt werden dürfen. Obwohl die Straße von Hormus vor ihrer Haustüre alles andere als eine „Meerenge“ ist: Die Breite dieses Seeweges ist gegenüber anderen Stellen auf dem Globus eher eine vielspurige Autobahn, keine Nationalstraße. Die unterschiedlichen Dimensionen der Wasserstraßen rückte jetzt wieder in mein Bewusstsein: Als ich vor 16 Jahren die Straße von Hormus passierte, hatte ich nicht den Eindruck, mich in einer Meerenge zu befinden.
Am Dienstagabend verkündete Präsident Trump einen zweiwöchigen Waffenstillstand mit dem Iran und nahm die von ihm angedrohten Angriffe zurück, die „eine ganze Zivilisation“ auslöschen würden. Die Vereinbarung beinhaltete eine Bedingung an Teheran: die Wiederöffnung der Straße von Hormus. Teheran schien zuzustimmen. Am Mittwochmorgen war die Straße jedoch wieder geschlossen.
Westliche Demokratien stecken in ernsthaften Schwierigkeiten – nicht weil sie schwach sind, sondern weil sie weiterhin weigern, das Wesen des Krieges zu verstehen, der gegen sie geführt wird.
Die Meinungsmacher der Medien sind sich fast übereinstimmend darin einig, die USA und Israel hätten keine definierten Kriegsziele, und sofern doch, würden sich diese widersprechen. Israel gehe es um die Dezimierung des Raketenarsenals und eine prophylaktische nukleare Entwaffnung des Iran, also schlicht um eine „Endlösung“ der militärischen Bedrohung durch den Erzfeind Iran. Den USA gehe es um einen Regimewechsel, die Entmachtung der mörderischen Islamischen Republik der Mullahs und wahrscheinlich auch um iranische Bodenschätze – Stichwort „Die Amerikaner haben großes Glück: wo immer sie Freiheit und Demokratie exportieren wollen, finden sie Öl“. Und der Iran selbst habe natürlich überhaupt keinen Krieg im Sinne gehabt, so die Gutgläubigen unseres Landes (und die Islamhörigen sowieso).
Im Zusammenhang mit dem Aufstand großer Teile der Iranerinnen und Iraner gegen “die „Mullahs“ wird in den westlichen Medien, fast verharmlosend, stets vom “Kampf gegen das Regime” gesprochen. Doch Regimes gibt es überall auf der Welt, auch ohne dass diese vergleichbar blutig gegen ihr Volk vorgehen wie im Iran. Der Hauptunterschied liegt darin, dass dieses iranische “Regime” nichts weniger ist als ein islamisches Herrschaftssystem, eine islamische Herrschaftsform auf Grundlage des Koran, und so lautet der Name des Landes seit 1979 auch ganz konkret „Islamische Republik Iran“. “Republik” klingt harmlos, ist es aber nicht – und wurde es erst recht auch nicht dadurch, dass der deutsche Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier skandalöserweise den dortigen Herrschern zum 40. Jahrestag ihrer islamischen Revolution gratulierte (was sogar berichtete den “Tagesspiegel” erheblich befremdete). Dass Steinmeiers diese Grußbotschaft auch noch “im Namen meiner Landsleute” aussprach, erfüllt eigentlich den Straftatbestand der üblen Nachrede: Zumindest in meinem Namen postete er diese Glückwünsche definitiv nicht. Welche Leute glaubte er diesbezüglich hinter sich zu haben?
Während sich die Waffenruhe zwischen Israel und dem Libanon ihrem ersten großen Belastungstest nähert, wächst der internationale Druck. Die Gespräche im gemeinsamen Waffenstillstandskomitee gehen längst über technische Fragen hinaus. Im Kern steht nun eine Entscheidung, die über Krieg oder Stabilität entscheiden könnte.
Eine riskante Operation der IDF in Süd-Syrien legte offen, wie gefährlich die Lage an Israels Nordgrenze geworden ist. Hinter den Kulissen wirkt ein sunnitisches Terrornetzwerk, das seit den 80er-Jahren mit Hamas und Hisbollah kooperiert – und im Machtvakuum nach Assads Fall eine neue Eskalation droht.
Fünf Jahre nach der Tötung Soleimanis und Monate nach der Zerstörung der iranischen Atomanlagen wirkt Teheran erschöpft. Zwischen Sanktionen, Machtkämpfen und wachsender Entfremdung des eigenen Volkes verliert das Regime seine ideologische Basis – und mit ihr den revolutionären Mythos.
https://haolam.de/artikel/Israel-Nahost/62866/Israels-gezielter-Schlag-gegen-HisbollahElite-RadwanKommandeur-Issa-Ahmad-Karbala-gettet.html
Regimefeindliche Demonstranten behaupten sich gegen Khamenei-Anhänger
Ende Juli leistete eine Gruppe Deutsch-Iraner Widerstand gegen Aktivisten für die Islamische Republik, die die Wiederöffnung des Islamischen Zentrums Hamburg und der Blauen Moschee forderten – Institutionen, die vom Obersten Revolutionsführer Ali Kahmenei kontrolliert wurden, bevor die deutsche Regierung sie schloss.
Nach der verheerenden Entscheidung von Noch-Bundeskanzler Merz, ohne Einverständnis seiner Partei und vor allem der Bundestagsfraktion, die deutschen Waffenlieferungen nach Israel zu stoppen, habe ich das Bedürfnis, noch einmal klarzumachen, worum es im Gaza-Krieg jenseits der Hamas-Propaganda geht. In diesem Krieg wird von Israel die westliche Zivilisation gegen die zur Barbarei verkommene Kultur des Islamismus verteidigt. Der Existenzkampf Israels geht dem Existenzkampf des Westens voraus. Nur: Der Westen, vor allem seine Politiker und die meinungsmachenden Medien, haben dies immer noch nicht begriffen. Diese These wird seit 2024 im Buch von Chaim Noll und Heinz Theißen „Verteidigung der Zivilisation – Israel und Europa in der islamistischen Bedrohung“ vertreten und belegt.
Ein schiitischer Revolutionsgardist spricht über geheime Atomanlagen, russische Radare in iranischer Erde und den Tag, an dem sie dachten, der Oberste Führer sei das nächste Ziel.
Inmitten einer angespannten Waffenstillstandssituation zwischen Israel und der Hisbollah hat sich deren Generalsekretär Scheich Naim Qassem am Freitag mit einer klaren Botschaft an seine Unterstützer und Feinde gleichermaßen gewandt: Die Terrororganisation werde ihre Waffen nicht niederlegen – nicht jetzt, nicht später. Die Rede, ausgestrahlt vom Hisbollah-nahen Sender Al-Mayadeen, lässt keinen Zweifel: Die Entwaffnung sei keine Option, der Krieg könne jederzeit neu entfacht werden.
Iraks Premier behauptet, Israel habe sein Territorium genutzt, um den Iran anzugreifen – doch hinter der Empörung steckt mehr als Sorge um Souveränität.
Nach dem Untergang der „Eternity C“ im Roten Meer wächst der Druck auf Iran. Deutschland erwartet klare Konsequenzen – nicht nur in der Atomfrage, sondern auch gegenüber Teherans Terror-Proxies.
Israels Angriff auf Irans Machtzentrum war nicht nur militärisch spektakulär – auch politisch geschah Unerwartetes: Syriens Führung duldete still die israelischen Jets. Was steckt hinter der neuen Logik in Damaskus?
Zwei Wochen Unsichtbarkeit, dann ein grotesker Auftritt aus dem Versteck: Irans Oberster Führer erklärt Israel und die USA für besiegt – während sein Regime bröckelt. Eine Machtdemonstration, die Schwäche schreit.
Stellvertretend für Europa (?) verhandelten die Außenminister Deutschlands, Frankreichs, Großbritanniens sowie die EU-Außenbeauftragte Katja Kallas mit dem iranischen Außenminister Abbas Araghtchi in Genf über – ja, was eigentlich? Nun, am Genfer See ist es schön; wer möchte nicht einmal dorthin – und das auf Staatskosten und im Regierungsflieger? Wie wir wissen, kam aber nichts dabei heraus. „Bloß die Bereitschaft zu ernsthaften Abstrichen an seinem Atomprogramm ließ der Iran nicht erkennen“ berichtete der Schweizer SFR und stellte fest: “Teheran ist nicht bereit zum Nachgeben”. Fast vier Stunden dauerten die hochrangigen Iran-Gespräche in Genf, doch es bleibt die Frage, worüber hier eigentlich verhandelt wurde: Wer stellte wem welche Fragen? Was antwortete die andere Seite darauf? Wir werden es wohl nie erfahren, wie so vieles nicht. Aber ein Versuch war es wert – auch wenn Europa nicht mehr ernstgenommen wird.