Das Goebbels-Manöver der UNO

Zum Beitragsbild oben: Terrortunnel in der Nähe der Pepsi-Fabrik und einer UNRWA-Schule (Foto: IDF-Sprecher)

Wie die UNO einen Propagandatechnik der Nazis einsetzte, um den jüdischen Staat anzugreifen. Op-Ed.

Joseph Goebbels, der von 1933 bis 1945 zuerst als Chefpropagandist für die NSDAP, dann als Reichsminister für Propaganda diente, war unbestreitbar ein übler Mensch. Es ist aber genauso unbestreitbar, dass er seinen Job gut machte. Die Nazi-Propagandamaschine zu leiten war eine Aufgabe, die ein sehr gutes Verständnis für die Nuancen des menschlichen Verhaltens erforderte. Insbesondere kannte er die psychologische Macht der Schuldverschiebung und nutzte sie zu tödlichen Zwecken. Von ihm wird gesagt, er habe seine Theorie so zusammengefasst, dass sein Ziel darin besteht „den anderen dessen zu beschuldigen, was du selbst schuldig bist“.

Schuldverschiebung wird in psychologischen Begriffen als Manipulationstechnik definiert, bei der ein Täter, um ein Opfer zu diskreditieren, diesem Opfer die Schuld für das Handeln des Täters gibt, sogar so weit geht zu sagen, dass das Opfer in Wirklichkeit derjenige ist, der die Tat beging. Das kann dazu führen, dass das Opfer sich besiegt fühlt oder den Verstand verliert.

Jeder, der ein Beispiel dafür aus der realen Welt sucht, muss sich nur die aktuelle Entscheidung in Den Haag ansehen.

Der Internationale Strafgerichtshof in Den Haag fällte gerade sein erstes Urteil in einer Klage, die von Südafrika gegen Israel eingereicht wurde. Er ging zwar nicht so weit einen Waffenstillstand zu fordern, aber die Entscheidung des IStGH erklärte, dass mindestens einige der Reaktionen Israels während des aktuellen Kriegs gegen die Hamas in die Begrifflichkeiten der Völkermord-Konvention zu fallen scheinen. In einer Entscheidung 15 zu 2 stützte das Gericht die „Plausibilität“ der Behauptungen Südafrikas Israel begehe Völkermord.

Die Ironie ist überwältigend und nicht nur weil von Südafrika belehrt zu werden so ist, als würde man Kochunterricht bei Jeffrey Dahmer [„der Kannibale von Milwaukee“] nehmen. Der IStgH ist der juristische Arm der UNO. Und dass die UNO es wagt, Israel des Völkermords zu beschuldigen, bedenkt man die Enthüllungen, die über die Organisation ans Tageslicht kommen, wäre lachhaft, wäre das nicht so gefährlich.

Am selben Tag, an dem das Urteil des Gerichtshofs verkündet wurde, übergab Israel Informationen, die 12 Beschäftigte der UNRWA, der UNO-Organisation für die arabischen „Flüchtlinge“, beschuldigen aktiv am Massaker des 7. Oktobers beteiligt gewesen zu sein. Es deckte auch auf, dass während der fürchterlichen Angriffe Fahrzeuge und Einrichtungen der Organisation genutzt wurden. Die UNRWA hat bereits mehrere der Angestellten entlassen und die vorgelegten Beweise waren ausreichend überzeugend, die USA darin zu bestärken alle Gelder für die Organisation einzustellen. Bisher sind 14 weitere Länder dem Beispiel der USA gefolgt.

Laut seinem Sprecher Stephane Dujarric ist UNO-Chef Antonio Guterres „entsetzt“ von den Vorwürfen und hat angeordnet, dass eine „dringliche und umfassende unabhängige Überprüfung der UNRWA durchgeführt wird“.

Informationen, die Einzelheiten zum Handeln von UNRWA-Beschäftigten zur Unterstützung der Hamas ans Tageslicht gebracht haben, sind schaurig. Laut einem Bericht in der New York Times wurde einer beschuldigt, eine Frau verschleppt zu haben, ein anderer Munition verteilt zu haben und ein Dritter wird beschrieben als jemand, der im Massaker in Be’eri beteiligt war, bei dem 97 Israelis ermordet wurden.

Tage später deckte ein Bericht im Wall Street Journal auf, dass 10% aller UNRWA-Beschäftigen im Gazastreifen mit Terrororganisationen verbunden sind. In konkreten Zahlen bedeutet das, dass mindestens 1.200 von 12.000 Beschäftigen Verbindungen entweder zur Hamas oder zum Palästinensischen Islamischen Jihad haben.  Neben direkter Beteiligung an Terrororganisationen stellte der Bericht fest, dass erstaunliche 50% der Beschäftigten der UNO-Organisation im Gazastreifen mindestens einen engen Verwandten haben, der Verbindungen zu diesen Gruppen hat.

Diese Entwicklung ist die neues in einer Kette von Enthüllungen, die die Korruption im Kern der UNRWA entlarven. Eine freigelassene Geisel sagte aus, dass die 50 Tage lang auf dem Dachboden eins UNRWA-Lehrers festgehalten wurde. UN Watch deckte auf, dass tausende UNRWA-Lehrer die Vergewaltigungen und Morde der Hamas an Zivilisten feierten, die Angreifer als „Helden“ priesen, ihre Rolle in der „Bildung“ feierten, die die Terroristen erhielten, „vergnügt” Fotos von toten und verschleppten Israelis teilten und auf die Hinrichtung der als Geiseln genommenen Israelis drängten.

Es überrascht nicht, dass UNRWA-Schulen sich als Brutstätten für Antisemitismus, Holocaust-Leugnung, das Lehren von Hass, Gewalt und Extremismus erwiesen. In den Schulen verwendete Lehrbücher verherrlichen die Intifada und ermutigen Kinder Märtyrer zu werden. Generationen an palästinensisch-arabischen Kindern sind jihadistischer Indoktrination unterworfen worden, bezahlt von westlichen Steuerzahler-Dollars.

Mittlerweile hat dieselbe UNRWA genau das Flüchtlingsproblem geschaffen, für das sie jetzt Israel verantwortlich machen. Keine andere Gruppe oder Volk ist ständig und noch drei oder sogar vier Generationen später als Flüchtlinge eingestuft worden. Während darauf bestanden wird, dass die Angabe einzig auf die palästinensischen Araber zutrifft, hält die UNRWA sie in einem Zustand ständiger Opfer. Es ist dieser fiktiver Anfangspunkt und die folgende Forderung nach dem „Rückkehrrecht“, die zu einem großen Hindernis in der Geschichte des Friedensprozesses geworden ist.

Damit, dass Gazanern die Gelegenheit verweigert wird, wegzugehen und in neue Gastgeberländern umzuziehen, hält die UNRWA sie in einem Zustand als ewige Flüchtlinge fest, wie sie es schon seit ihrer Gründung getan hat. Darüber hinaus bringen sie sie direkt und gewollt in Gefahr, indem sie sie im Gazastreifen festhalten. Israel kann den Gazanern sagen, sie sollen fliehen, aber das nutzt nichts, wenn die UNRWA sich weigert, sie gehen zu lassen. Die Organisation hat eine komplette Bevölkerung geschaffen, die unter der Kontrolle der Hamas gefangen ist und gezwungen wird menschliche Schutzschilde zu sein, in der Hoffnung, dass ihr Tod als Aufstachelung gegen Israel genutzt werden kann. Was sie hätten tun sollen, ist die Emigration derer zu arrangieren, die den Wunsch haben wegzugehen.

Die UNO sieht mutwillig gegenüber der Korruption in ihren Reihen weg oder ist so heftig inkompetent, dass sie nicht einmal sieht, was geschieht, bis es zu spät ist. Jetzt ist klar, dass die UNO eine ihrer Organisationen dazu nutzt nicht nur die Verbrechen einer anderen zu decken, sondern die tatsächlichen Opfer zu internationalen Kriegsverbrechern zu machen.

Mit dem Rückgriff auf einen solchen psychologischen Verteidigungsmechanismus hat die UNO deutlich gemacht, dass ihr Hauptziel nicht Frieden ist, sondern ihr eigener Selbsterhalt und das um jeden Preis. Es scheint so, dass das Wort „Gerechtigkeit“ im „Internationalen Gerichtshof” schlicht eine weitere Ironie ist. Goebbels wäre hocherfreut.

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