Selenskyj will Krieg, keine Friedensverhandlungen

(c) Screenshot YT

Mit dem „Ukraine-Verbot“ (Bild) für Bundespräsident Steinmeier hat Selenskyj alle Deutschen brüskiert. Offensichtlich steht für ihn nicht nur „Russland“, sondern inzwischen auch Deutschland „für das Böse“. Statt sich auf Friedensgespräche einzulassen, fordert er permanent noch mehr schwere Waffen, einen Eingriff der Nato und provoziert so den Tod und das Leid von Millionen unschuldiger Menschen.

Die Demütigung deutscher Politiker durch ukrainische Politiker und Diplomaten geht in eine neue Eskalationsstufe. Diesmal hat der gelernte Schauspieler Selenskyj nicht seinen rüden Botschafter Melnyk vorgeschickt, sondern selbst wieder einmal den wütenden Berserker gespielt.

„Ukraine-Verbot“

„Selenskyj erteilt Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier Ukraine-Verbot titelt die „Bild“.1Anm. RMH: s. https://www.bild.de/politik/ausland/politik-ausland/mega-klatsche-fuer-unseren-bundespraesidenten-selenskyj-erteilt-steinmeier-ukrai-79753944,la=de.bild.html (Bezahlschranke) Geplant war der Besuch Steinmeiers als Friedensgespräch: Zusammen mit seinem polnischer Kollege Andrzej Duda und den baltischen Präsidenten (aus Estland, Litauen, Lettland) wollte Steinmeier in die Ukraine reisen, um „dort ein starkes Zeichen der europäischen Solidarität mit der Ukraine zu setzen“.

Er sei zu diesem – freilich für Friedensgespräche etwas untauglichen Akt bereit gewesen: „Aber offenbar, ich muss zur Kenntnis nehmen, war das in Kiew nicht gewünscht.“

Während andere Politiker von dem Mann im braunen Zivilkampfanzug willkommen geheißen werden, möchte Wolodymyr Selenskyj Steinmeier nicht in Kiew sehen. Zum Vorwurf gemacht werden Steinmeier, dass er als einer der Architekten der deutsch-russischen Versöhnung gilt und damit in einer Reihe mit seinen Parteikollegen Willy Brandt steht. Aber auch, dass er als Außenminister u.a. Kontakte zu Russlands Außenminister Sergej Lawrow hatte und die Gasversorgung Deutschlands durch die Gaspipeline Nord Stream 2 sichern wollte, macht ihn in Selenskyjs Ukraine zur persona non grata.

Mehr schwere Waffen!

Offensichtlich ist dem Selbstdarsteller Selenskyj seine Popularität zu Kopf gestiegen. Man kann über Steinmeier denken was man will, aber er ist der oberste Repräsentant Deutschlands. Mit seiner Aussage stößt Selenskyj ganz Deutschland vor den Kopf. Er ist unverschämt! (Georg Pazderski)

Die Demütigungen deutscher Politiker durch Selenskyj erreichen mit solch abstrusen Vorwürfen ein neues Level. Nun könnte man sich angesichts dieser Aktionen Selenskyjs eigentlich ins Fäustchen lachen: Diejenigen, die in den letzten Jahren nach unten getreten haben, was das Zeug hielt, mit sadistischen Aktionen im Zusammenhang mit Corona ein ganzes Volk wie Zwingerhunde mit Maulkorb und Willkürmaßnahmen gedemütigt haben, erleben nun selbst, dass sie wie Schuljungen herabgekanzelt werden.

Aber diese Freude bleibt auch mir im Hals stecken. Denn: Begleitet sind diese perfiden Auftritte von Selenskyj stets von der Forderung nach immer neuen Waffenlieferungen durch die Bundesrepublik, besonders schweren Waffen. Und hier knickt man trotz der Entgleisungen aus der Ukraine und obwohl die Lage in der Ukraine völlig unklar ist, ein.

Selinskyj will diesen Krieg weitertreiben

Die Ausladung Steinmeiers drängt erneut die Frage auf, wo Selenskyj in Wirklichkeit steht. Denn er weiß, dass nicht nur der Bundespräsident, sondern auch der Bundeskanzler ab jetzt die Ukraine ohne einen immensen Gesichtsverlust kaum noch besuchen kann. Wie bei der seltsamen Embargo-Politik ist Putin auch hier der eigentliche Profiteur des Herumprollens von Selinskyj. Das kann der Bauernschläue des kleptokratischen Multimillionärs unmöglich entgangen sein. Warum also macht er munter so weiter?

Spätestens jetzt müssen auch die letzten deutschen Sofakriegshelden, die Selenskyj als großen Feldherren eines gerechten Friedenskrieges feiern, einsehen, dass ihr Heiland und die seinen, von den Asow-Bataillons bis zu Botschafter Melnyk, nur eines wollen: Den totalen Krieg ohne Rücksicht auf Verluste statt irgendwelcher Friedensverhandlungen, mehr Waffen statt die Friedenshilfe deutscher Politiker, deren Auffassungsgabe über die von Baerbock hinausgeht.

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