Wortbrüchig: Justizminister Buschmann (FDP) kündigt Rückkehr der Maskenpflicht an

* von David Berger (Philosophia Perennis)

(c) Rob75, CC BY-SA 4.0 , via Wikimedia Commons (nach PP)

In einem Interview über die Corona-Sommerwelle und über die Rechte von lesbischen Paaren und von Transsexuellen, hat der derzeit vom Coronaschnupfen niedergestreckte Justizminister Buschmann für den Herbst eine Rückkehr der Maskenpflicht angekündigt.

Obwohl Gesundheitsminister Lauterbach mit seinen Plänen für eine vierte und fünfte Impfung immer isolierter dasteht, nimmt die Coronahysterie in Deutschland mitten im Sommer erneut enorm Fahrt auf.

Schule: Stigmatisierung ungeimpfter Kinder geht weiter

In Brandenburg soll es in der Schule in der ersten Woche nach den Sommerferien erneut verpflichtende Tests geben. Das Ganze unter der 3G-Regelung, das heißt geimpfte und frisch genese Kinder dürfen ohne Test am Unterricht teilnehmen. Die Empfehlungen des Expertenrats und der STIKO werden also auch hier missachtet, nichtgeimpfte Kinder weiter stigmatisiert. Der Deutsche Lehrerverband hatte bereits zuvor für die ersten beiden Schulwochen nach den Sommerferien eine Corona-Testpflicht gefordert.

Auch wenn Bundesjustizminister Buschmann, der trotz Impfungen (?) derzeit am Corona-Schnupfen leidet, den Corona-Extremismus von Lauterbach & Co etwas bremsen möchte, scheint er weiter an der Maske, als dem öffentlichen Bekenntnis zum Corona-Glauben festhalten zu wollen: „Die Wirksamkeit von Masken für den Einzelnen in Innenräumen ist unstreitig. Deswegen wird eine Form der Maskenpflicht in Innenräumen in unserem Konzept sicher eine Rolle spielen. Wir arbeiten ja jetzt bereits mit Maskenpflichten im Öffentlichen Personennahverkehr. Und mir ist ganz wichtig, dass wir endlich verbesserte Daten aus den Krankenhäusern bekommen.“ (Quelle)

„Karl Lauterbach und ich …“

Wenn Buschmann ankündigt, dass wesentliche Punkte bei den Regeln eingehalten werden, macht seine Ankündigung „Karl Lauterbach und ich werden ein gutes Konzept vorlegen“ vielen Angst. Zumal die FDP dafür bekannt ist, dass sie ihre Positionen, selbst zu wichtigen Grundrechtsfragen mit dem gerade wehenden Wind dreht und dabei selbst liberale Grundwerte immer wieder verrät.

Der Evaluierungsbericht zur Auswertung der Corona-Maßnahmen der Expertenkommission der Bundesregierung hat bereits im Vorfeld die Pläne von Buschmann ad absurdum geführt: „Eine generelle Empfehlung zum Tragen von FFP2-Masken ist aus den bisherigen Daten nicht ableitbar.“ Dadurch bricht er schon jetzt mit seinen Maskenplänen seine Versprechen („zweitens: Die Maßnahmen helfen nachweisbar. Und drittens: Die Regeln sind grundrechtsschonend, also verhältnismäßig.“)

Sieg der Neurosen

Sehr zutreffend kommentiert Jakob Heyner in der „Welt“ die Rückkehr der Masken unter dem Titel „Die Neurosen haben gesiegt“: „Das libidinös besetzte Objekt der Maske ist das deutlichste Zeichen dieser kultischen Hingabe, zugleich ein Erkennungs- und Abgrenzungsmerkmal. So bekommt das innere Erleben einen Halt im Objektiven. Ein zusätzlicher Gewinn liegt dann im Ausleben der eigenen Straf- und Züchtigungsfantasien gegenüber anderen. …

Das Maskentragen für alle Zeiten zur Privatsache zu erklären, hätte daraus einen Ausweg geboten. Die nun angekündigte Maskenpflicht schlägt den umgekehrten Weg ein. Sie verfestigt die neurotischen Abgründe, die sich hinter der Gesichtsverhüllung verbergen. Sie bestätigt ein moralisierendes Symbol, das die unveränderten Missstände im Gesundheitswesen verdeckt. Sie ist ein weiterer Rückschlag für einen vernünftigeren Umgang mit Krankheit in dieser Gesellschaft.“

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