(Quelle Beitragsbild oben: Judäa und Samaria: israelische Siedlungen; Stand 2006. United Nations, Public domain, via Wikimedia Commons. Public Domain)
Kanal 13 in Israel strahlte kürzlich einen Bericht aus, der Beduinen zeigt, die wegen sogenannter „Siedlergewalt“ von ihrem Land verdrängt werden, präsentiert vom Journalisten Baruchi Kara zusammen mit mehreren ehemaligen hochrangigen IDF-Generälen und Geheimdienstchefs, darunter Tamir Pardo.
Aber das war kein Journalismus. Es ist narrative Kriegsführung gegen das jüdische Volk. Und das ist gefährlich.
Denn hinter der Berichterstattung über „Siedlergewalt“ und Beduinenlager steckt eine weitaus folgenschwerere Geschichte; eine, die die Medien nicht erzählen.
Als ich in den 1990-er-Jahren in der IDF diente, verbrachte ich viel Zeit auf Golani-Stützpunkten im Jordantal. Ich kenne dieses Gelände genau, ich bin diese Hügel kilometerweit rauf und runter gelaufen. Und ich kann klar sagen: Die Hügel waren leer. Nicht „im Besitz von Beduinen“. Keine Beduinenlager, nirgendwo. Leer.
Im Laufe der Jahre änderte sich diese Realität, nicht organisch, nicht legal, aber systematisch. Ein Hügel nach dem anderen wurde von Beduinenlagern besetzt und besiedelt. Das war nicht zufällig. Es war Teil eines strategischen Plans der Palästinensischen Autonomiebehörde, unterstützt, finanziert und politisch gedeckt von der Europäischen Union und europäischen Regierungen.
Das Ziel ist einfach: unumkehrbare Fakten vor Ort zu schaffen, die tief im strategischen Hinterland Israels einen faktischen palästinensischen Staat herausmeißeln, indem Beduinenfamilien ermutigt werden Land in allen leeren Gebieten zu besetzen.
Auch wenn der Bericht von Kanal 13 das als humanitäre Geschichte darstellt, ist es das nicht. Es handelt sich um eine geopolitische Operation, um israelisches Land zu stehlen und faktisch einen Palästinenserstaat zu schaffen.
Und damit kommen wir zu der sogenannten „Hilltop Youth“.
Sie sind nicht die Geschichte, die erzählt wird. Sie sind die Reaktion.
Diese jungen Juden ziehen in strategische Gebiete, Land, das israelisches Staatsland ist, das von Beduinen illegal besetzt wurde, als Teil des von der EU unterstützten Plans der Palästinensischen Autonomiebehörde, uns Land wegzunehmen und sie stellen dort eine jüdische Präsenz wieder her. Nicht als Akt der Rebellion, sondern als Akt der Verteidigung.
Aber hier ist die unbequeme Wahrheit, die der Bericht vollständig ignoriert:
Diese jungen Menschen springen ein, weil das System versagt hat.
Denn als genau dieselben ranghohen Beamten, die in diesem Programm auftreten, in Machtpositionen waren — im Militär, im Geheimdienst, in Entscheidungsfunktionen — unternahmen sie nichts, um die illegale Landnahme durch die Palästinensische Autonomiebehörde und ihre europäischen Unterstützer zu stoppen. Sie sahen zu, wie es geschah. Sie ließen es sich entwickeln. Und im Laufe der Zeit wurden diese illegalen Außenposten zu verankerten „Fakten vor Ort“.
Und jetzt, nach Jahren der Untätigkeit, die diese strategische Erosion ermöglicht hat, drehen sie sich um und verurteilen die einzigen Menschen, die tatsächlich dagegenhalten.
Eine neue Generation junger Juden, geprägt von den Folgen des 7. Oktober und tief desillusioniert von den Versäumnissen genau jener Sicherheits- und Rechtssysteme, die sie schützen sollten, weigert sich, stillzusitzen. Sie greifen ein, um das zu tun, was die ganze Zeit hätte getan werden müssen: das Land zu verteidigen und damit das jüdische Volk.
Und hier kommt der Teil, der das Narrativ wirklich entlarvt.
Im Bericht selbst kritisiert der Journalist Smotrich und die Regierung dafür, dass sie diesen Hilltop Youth Finanzierung und Ranger zur Verfügung stellen.
Warum?
Weil selbst die Regierung begreift, was andere nicht zuzugeben bereit sind: Diese jungen Pioniere handeln genau in dem Raum, in dem hochrangige Sicherheitsverantwortliche und juristische Behörden beschlossen haben, nicht zu handeln.
Der Bericht und die Worte der ehemaligen ranghohen Verteidigungsbeamten sind nicht nur Heuchelei. Sie sind ein Verzicht auf Verantwortung.
Denn was wir heute sehen, ist die natürliche Folge dieses Versagens: Wenn der Staat sein eigenes strategisches Land nicht schützt, treten Einzelne ein, um das zu tun, was das System nicht tun wollte.
Und ob man sich mit dieser Realität wohlfühlt oder nicht, ändert nichts am Kern des Problems: Die Kontrolle über Land in Judäa und Samaria ist nicht theoretisch. Sie ist die Frontlinie der langfristigen Sicherheit Israels.
Jeder, der Geografie, Sicherheitsdoktrin und die Lehren des 7. Oktober versteht, kennt die Wahrheit: Wenn ein feindliches Gebilde Judäa und Samaria übernimmt, ist das in der Folge eine direkte Bedrohung für jeden Israeli, vom Jordantal bis Tel Aviv, vom Negev bis nach Galiläa.
Doch in dieser Fernsehtour geschah etwas enorm Aufschlussreiches.
Diese ehemaligen Leiter des israelischen Militär- und Geheimdienstapparats, genau die Menschen, denen der Schutz des Staates und seiner Bürger anvertraut war, sprachen über diese Gebiete, als gehörten sie selbstverständlich den Beduinen. Als ob diejenigen von uns, die diese kahlen Hügel im Jordantal rauf und runter gelaufen sind, sich nicht daran erinnern würden, dass es vor nur 30 Jahren keine Beduinenlager auf diesen Hügeln gab. Als ob die vergangenen Jahrzehnte illegaler beduinischer Ausdehnung nie stattgefunden hätten. Als ob es die koordinierte Anstrengung der Palästinensischen Autonomiebehörde und Europas, die Landkarte von Judäa und Samaria umzuformen, schlicht nicht gäbe.
Noch beunruhigender: Sie stellten jüdische Mitbürger, die Hilltop Youth, als die Bedrohung dar.
Sie warnten, dass der „nächste 7. Oktober“ ihretwegen kommen könnte.
Lassen Sie das mal sacken.
Statt die jihadistischen Kräfte zu identifizieren, die offen Israels Zerstörung anstreben, statt sich der strategischen Landnahme entgegenzustellen, die unsere Grenzen und unsere Zukunft gefährdet, wenden sich diese ehemaligen israelischen Sicherheitsbeamten gegen jüdische Mitbürger. Sie haben sich entschieden, die Juden, die auf entscheidendem Land wieder Präsenz aufbauen, als das Problem zu sehen.
Das ist mehr als eine Meinungsverschiedenheit. Es ist ein Zusammenbruch strategischer Klarheit.
Es ist dasselbe konzeptionelle Versagen, das wir früher schon gesehen haben: der Glaube, dass wir die Realität neu interpretieren können, dass wir die tiefere Bedrohung ignorieren können und den Konflikt managen, ohne uns ihm entgegenzustellen.
So funktioniert Realität nicht.
Und die Lücke ist jetzt unübersehbar.
Zwischen einer Generation, die noch in gescheiterten Konzepten gefangen ist und einer Generation, die versteht, dass wir kein anderes Land haben.
Zwischen denen, die vergessen haben, wer der Feind ist und denen, die sich weigern, diesen Fehler noch einmal zu machen.
Zwischen denen, die davon träumen, dass Israel „wie alle anderen Nationen“ wird und denen, die die einzigartige Verantwortung jüdischer Souveränität in unserem Heimatland verstehen.
Und deshalb muss jeder Israeli verstehen, worum es wirklich geht.
Wenn die Hilltop Youth dämonisiert werden, Menschen, die mit eigenen Händen eine jüdische Präsenz auf Land herstellen, das illegal von unseren Feinden eingenommen wird und die das Erbe jüdischer Pioniere fortsetzen, dann ist das nicht nur ein persönlicher Angriff.
Es ist ein Angriff auf genau die Menschen, die an der Frontlinie der Zukunft Israels stehen und jeden einzelnen israelischen Bürger schützen.
Wenn die Hilltop-Pioniere ins Visier genommen werden, geht es nicht um Strafverfolgung. Es geht darum, die einzigen Kräfte zu delegitimieren, die aktiv eine strategische Landnahme bekämpfen, die uns alle bedroht.
Sie zu schwächen stärkt Israel nicht.
Es schwächt das Rückgrat unserer nationalen Widerstandskraft.
Wir werden uns nicht entschuldigen.
Nicht fürs Bauen.
Nicht fürs Festhalten an unserem angestammten Land.
Nicht fürs Zurückdrängen von Besetzern.
Nicht fürs Anerkennen der Realität, die andere ignorierten, als sie die Macht hatten zu handeln.
Wir werden weiter bauen.
Wir werden weiter das Land halten.
Und wir werden weiter die Zukunft des jüdischen Volkes verteidigen — mit Klarheit, mit Stärke und ohne Illusionen.
Gott sei Dank haben wir eine neue Generation. Noch nicht ausreichend in Führungspositionen innerhalb der IDF, der Geheimdienste oder des Rechtssystems, aber das Blatt wendet sich.
Stärkt euren Glauben. Wir haben noch viele Höhen und Tiefen vor uns, aber die Entwicklung ist klar.
Am Yisrael!!!

