„Ramsch-Wissenschaft“: Aschkenasische Juden sind keine Nachkommen von chasarischen Konvertiten

Was haben Palästinenserführer, weiße Rassisten und Mitglieder der Black Hebrew Israelite-Bewegung gemeinsam? Es ist der Glaube an den sogenannten „Chasaren-Mythos“, der viele Antisemiten aus dem gesamten ideologischen Spektrum eint. Im Juni wiederholte PA-Premierminister Mohammed Schtayyeh diese Behauptung: „Es gibt keine Verbindung zwischen den Israelis und den Juden“, versicherte er. „Ohne in Details zu gehen – sie sind chasarische Juden, die im sechsten Jahrhundert n.Chr. zum Judentum konvertierten“, gab Schtayyeh an.

Versuchen Sie mal, das zu verstehen.

Seine Rede wiederholte frühere Äußerungen von PA-Präsident Mahmud Abbas, der 2018 fälschlich suggerierte, dass osteuropäische Juden – anders als Misrahi-Juden, deren Wurzeln in arabische Länder zurückverfolgt werden können – „keine Semiten sind und sie haben keine Verbindung zum Semitismus oder Abraham, Jakob“, da sie angeblich Nachkommen von Bekehrten aus dem „Königreich der Chasaren“ sind.

Antisemiten wie die ehemalige US-Kongressabgeordnete Cynthia McKinney, der Schütze von Jersey City und ein Moderator von Qatars Al-Jazira haben die Verleumdung ebenfalls verbreitet.

Mit dem Bestehen darauf, dass aschkenasische Juden in Wirklichkeit „Fake-Juden“ sind, versuchen sie die unbestreitbare, tausende Jahre alte Verbindung zwischen dem jüdischen Volk und dem Land Israel zu widerlegen. In Wirklichkeit ist die Theorie um die Chasaren-Konversion zum Judentum von den meisten ernsthaften Wissenschaftlern verworfen worden – es war sogar von „Schrott-Wissenschaften“ die Rede.

Die „Chasaren-Hypothese“ wurde der allgemeinen Öffentlichkeit erstmals 1976 von Arthur Koestler bekannt gemacht, einem in Ungarn geborenen jüdischen Autor und Journalisten. Sein inzwischen widerlegtes Buch Der dreizehnte Stamm: Das Chasaren-Reich und sein Erbe, spekulierte: „Der Hauptteil der osteuropäischen Juden – und daher des Weltjudentums – ist chasarisch-türkischer statt semitischer Abstammung“, was impliziert, dass sie keine Nachkommen Abrahams sind – denen Gott nach Angaben der Bibel das Land Israel versprochen hat.

Das Chasarenreich war ein multiethnisches Königreich in der heutigen Ukraine und Russland, das von etwa 650 bis 969 n.Chr. bestand. Nach Angaben einer weithin für wahr gehaltenen Erzählung nahm die Herrscherklasse des Reichs irgendwann – im achten oder neunten Jahrhundert – das Judentum an; dem folgte eine weit verbreitete Bekehrung im Volk.

Springen wir ein paar Jahrhunderte weiter, in die Mitte des 13. Jahrhunderts. Die Mongolen besiegten das Chasarenreich, was dessen völligen Zusammenbruch zur Folge hatte. Hier kommt Koestlers Theorie ins Spiel: Die Chasaren, argumentierte er, verschwanden nicht einfach. Stattdessen endeten sie in Ländern wie der Ukraine, Polen, Ungarn und Deutschland, wo sie die bestehende jüdische Bevölkerung zahlenmäßig enorm übertrafen. Seine Theorie schlussfolgert, dass die Chasaren-Bevölkerung schließlich so zunahm, dass sie die Mehrheit des Weltjudentums stellte.

Schlecht recherchierte Chasaren-Theorie wird Werkzeug für Antisemiten

Von Anfang an diente diese schlecht recherchierte Hypothese Antisemiten als Werkzeug. Der Ku Klux Klan machte das schon 1926 zur Waffe, als die weiße Rassistengruppe lautstark jüdische Zuwanderung in die Vereinigten Staaten verdammte und behauptete, dass osteuropäische Juden „keine wahren Juden sind, sondern nur judaisierte Mongolen – Chazaren“.

Ironischerweise wollte Koestlers Buch ursprünglich dem Antisemitismus ein Ende setzen. Mit der Unterstellung, dass die meisten modernen Juden nichts mit der biblischen Nation zu tun haben, versuchte er die Rassenbasis für Judenhass zu beseitigen. So schrieb er in Der Dreizehnte Stamm:

Wenn dem so ist, würde das bedeuten, dass ihre Vorfahren nicht vom Jordan kommen, sondern von der Wolga, nicht aus Kanaan, sondern aus dem Kaukasus, von dem man einst annahm, dass er die Wiege der arischen Rasse ist; und dass sie genetisch näher an den Hunnen-, Uiguren- und Magyaren-Stämmen sind am Samen Abrahams, Isaaks und Jakobs. Sollte es sich herausstellen, dass dem so ist, dann würde der Begriff „Antisemitismus“ auf Grundlage einer Verkennung, die von Mördern wie auch ihren Opfern geteilt wird, jegliche Bedeutung verlieren.

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Warum unterstützten Protestanten in Deutschland Rahebs Chasaren-Verschwörungstheorie?

Mitri Rabeh bie der Vollversammlung der Presbyterianischen Kirche (USA) (Foto. Dexter Van Zile)

Mitri Raheb ist bekannt für seine Neigung dazu, aus seiner Position als lutherischer Pastor in der Westbank heraus den jüdischen Staat zu dämonisieren.

Sein Buch Bethlehem Besieged (Belagertes Bethlehem) ist eine einseitige Darstellung der frühen Monate der Zweiten Intifada. Er spricht über die Panzer, Schützenpanzer und Hubschrauber, die Israel in die Westbank schickte, versäumt es aber den Selbstmord-Bombenanschlag auf das Park Hotel in Netanya während einer Pessahfeier zu erwähnen, bei dem 30 Israelis getötet und 140 weitere verletzt wurden und der Israels Entscheidung in die Westbank einzumarschieren vorausging.

Raheb unterließ es ebenso seinen Lesern zu erzählen, dass in den Wochen vor der Operation Verteidigungsschild mehr als 80 Israelis (zumeist Zivilisten) von palästinensischen Selbstmordbombenanschlägen und mehr als 35 Zivilisten von Gewehrfeuer getötet wurden. Israels Entscheidung mit Panzern und Schützenpanzern in die Westbank einzumarschieren war eine Konsequenz dieser Anschläge, die Raheb ignoriert.

2017 besuchte Raheb die Al-Aqsa-Moschee auf dem Tempelberg, Ort regelmäßiger israelfeindlicher und judenfeindlicher Hetze. Er erzählte den Leuten, sein Besuch sei ein „unvergesslicher Abend gewesen … demonstrierte Glaube an den Raum des Reichs und christlich-muslimischer Einheit als Mittel kreativen Widerstands“.

Das ist alles ziemlich unverantwortliches Zeug, aber es kommt noch schlimmer. 2012 redigierte und veröffentlichte Raheb The Biblical Text in the Context of Occupation: Towards a new hermeneutics of liberation (Der biblische Text im Kontext von Besatzung: Auf dem Weg zu einer neuen Hermeneutik der Befreiung) in der von ihm betriebenen gemeinnützigen Organisation Diyar Institute.

In diesem Buch schrieb Rahe, seine Leser „sollten vorsichtig sein, wenn sie von der ‚Rückkehr‘ der Juden reden, als würden diese so etwas wie eine Heimkehr in ihr ursprüngliches Land erleben“.

Um seine Darstellung der Juden als Eindringlinge zu untermauern, die wirklich keinerlei Verbindung zum Land Israel haben, schriebt Raheb: „Viele der jüdischen Emigranten [sic] nach Palästina waren in Wirklichkeit keine Nachkommen dieses einheimischen Volks, die ins Exil getrieben wurden, sondern hauptsächlich die Nachkommen nordafrikanischer Berberstämme oder osteuropäischer ‚Chasaren‘-Stämme, die zum Judentum konvertierten. Für sie war Jerusalem das, was Rom für die Katholiken ist.“

Ja, Sie haben richtig gelesen.

Rev. Dr. Mitri Raheb, der den „Deutschen Medienpreis“ verliehen bekam, verkauft 2012 diese alte Lüge, dass die modernen Juden keine Verbindung zu den Juden haben, von denen in der Bibel geschrieben ist, indem er das Märchen von den „Chasaren“ ins Feld führt.

Raheb verkauft diese gründlich diskreditierte Verleumdung im Namen des „Friedens“ als würde die jüdische Verbindung zum Land Israel in Verruf zu bringen das Leben der Palästinenser verbessern (tut es nicht).

Angesichts der Geschichte Rahebs sollte es nicht überraschen, dass er eine solch üble und unredliche Lüge verbreitet. Was überrascht ist aber, dass das Buch, in dem er dieses Sprachbild bewirbt, mit Hilfe der Protestanten in Deutschland veröffentlicht wurde. Auf der Rückseite des Titels des Buchs heißt es ausdrücklich, dass es vom „Verband der protestantischen Kirchen und Vertretungen in Deutschland“ unterstützt wird [der angeführte Link führt leider inzwischen ins Leere – heplev].

Warum unterstützte ein (ausgerechnet!) in Deutschland arbeitender Kirchenverband die Veröffentlichung eines Buchs, das eine offenkundig antisemitische Verleumdung zum Inhalt hat – dass die in Israel lebenden Juden von heute keine Verbindung zu den Juden der Bibel und daher keinen legitimen Platz im Land Israel haben?

Steven M. Collins, die Aschkenasim und die Khazaren

  • von Roland M. Horn

Das Reich der Chasaren im 9. Jahrhundert
CC BY-SA 3.0,
https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Chasaren.jpg

Wir haben hier schon einige Artikel über die Khazaren veröffentlicht, u. a. auch vom orthodoxen Juden Yair Davidiy. Doch auch Steven W. Collins hat sich in seinem Buch Israel’s Tribes Today mit diesem Thema beschäftigt.

Collins wies in seinem Buch Parthia nach, dass ein Großteil der angeblichen zehn verlorenen Stämme Israels nicht in die Assyrische Gefangenschaft ging, sondern nach Asien – genauer in die Region des Schwarzen Meeres -, wo sie das Partherreich errichteten. Nach dem Ende der babylonischen Gefangenschaft kehrte ein Teil der Juden von Babylon ins Heilige Land zurück, wo sie ihren Tempel wieder aufrichten durften. Sie blieben allerdings unter Fremdherrschaft, die von den Persern ausgeübt wurde, die zuvor Babylon bezwungen hatten. Schon als ein Teil der Zehn “verlorenen” Stämme Israels in die Assyrische Gefangenschaft ging, d. h. vor Babylonischen Gefangenschaft, wurden auch einige Juden dorthin verschleppt. Jene Juden, die in Asien verblieben, gingen Collins zufolge zusammen mit den “Verlorenen zehn Stämmen” im Partherreich auf. Als Parthien schließlich im dritten Jahrhundert fiel, wanderten Collins zufolge viele Asiatische Juden mit den Parthern nach Europa. Daher seien  nicht alle Juden in der jüdischen Weltbevölkerung zu finden.

Die Juden, die nach Europa zogen, werden oft als aschkenasische Juden bezeichnet. In der Encyclopedia Britannica fand Collins einen Vermerk, demzufolge die Arsakiden – die ab Mitte des 3. Jahrhunderts v. Chr, von Arsakes I. begründete und das Partherreich beherrschende Dynastie – von den Persern “Ashkanians” bezeichnet wurden, nach “Ashak” , einem persischen Begriff für die parthischen Arsakiden (i. O. “Arsacids”). Collins fällt die Ähnlichkeit zwischen “Ashken-azis und Ashkan-ians auf und schreibt:

“Juden tun in ihrem Namen tatsächlich eine Herkunft aus dem alten Parthien kund. Folglich sind die Aschkenasim (Ashkenazi) tatsächlich Nachkommen der Juden, die im Partherreich lebten.”1Collins, Steven M.: Israels Tribes Today. Royal Oak 2005/2012, S. 229

Diese Aschkenasim wanderten dann von dort in Richtung Europa ein, während die sephardischen Juden  über Spanien und den Mittelmeerraum nach Europa gelangten.

Weiter beschäftigt sich Collins mit den Khazaren, von denen einige behaupten, sie seien gar keine Israeliten, ja nicht einmal Juden, sondern sie schlicht als Volk zum Judentum konvertiert und die Vorgänger aller aschkenasischen Juden in Europa. Dieses Dogma schloss eine jüdische oder israelitische Herkunft der Khazaren aus. Sie stammten nicht vom Stamm Juda ab, behaupteten sie. Doch dieses Dogma ist historisch falsch!  Weder waren die Khazaren Nichtjuden, noch konvertierten alle Khazaren zum Judentum, noch stimmt es nicht, dass keine Nachkommen des Hauses Juda unter den Khazaren lebten.

Collins zufolge wurde festgestellt, dass im Partherreich zahlreiche Juden lebten und viele dieser Nachkommen des Stammes Juda wahrscheinlich die durch die kaukasischen Berge nach Europa und ins Gebiet nördlich des Schwarzen Meeres ziehenden Parther begleiteten. In anderen Jahrhunderten gab es weitere jüdische Migrationen in diese Region. Israeliten und Juden passierten auf ihrem Weg nach Europa das Heimatland der Khazaren. Collins glaubt nicht, dass alle Khazaren Nichtjuden waren, da das Land, in dem sie wohnten,  die Hauptverkehrsroute der migrierenden Stämme Israels waren, als diese Parthien und Skythien verließen. Die Khazarenregion liegt außerdem in dem früheren Königreich Iberien, das nach dem ersten Hebräer, Eber, benannt ist. Die dort ansässigen Israeliten gelangten nach dem Fall von Samaria dort hin. Iberien wurde regiert von Königen, die das Wurzelwort “phares” in ihrem Namen tragen, was Collins zufolge bestätigt, dass sie Nachkommen von König David seien. Collins ist sicher, dass immer noch viele Israeliten in diesem Gebiet lebten, als die Khazaren Jahrhunderte später dort an die Macht kamen.

Wenn wir Collins folgen, gibt es beachtliche Beweise dafür, dass die Khazaren ein Mischvolk verschiedener Ethnien waren. So entnimmt er der Encyclopedia Britannica, dass von den Khazaren erstmals im Armenien des Jahres 198 n. Chr. Notiz genommen wurde – 28 Jahre vor dem Fall des Partherreiches. Nach dem Zusammenbruch Parthiens strömten Millionen von Semiten auf ihrem Weg nach Europa durch diese Region, die später Khazaria genannt wurde. Collins ist überzeugt davon, dass infolge der Jahrhunderten großer Migrationen von israelitischen Stämmen durch das transkaukasische Gebiet ebendiese Stämme dort vorherrschten. Die Herrscher der Khazaren jedoch nahmen das Judentum erst seit 740 v. Chr. an.

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Die Khazaren, Türken und Israel

* von Yair Davidyi

Die Khazaren und die Agathyrsi

Gideon vom Clan von Abiezer aus der Unterabteilung von Gilead in Menasse besiegte die Midianiter und rettete ganz Israel vor extremer Unterdrückung, wie im Buch der Richter (Kap. 6,7,8) beschrieben.
Jesaja 9:4 erinnert an die Geschichte Gideons. Der Clan von Abiezer war auch als Jeezer bekannt (4. Buch Mose 26; 30). Dieser Name “Jeezer” im nordhebräischen Dialekt führte zur Bezeichnung Agathyrsi, die einer der Namen war, die den Khazaren oder einem Teil von ihnen gegeben wurden.

Waren die Khazaren türkisch?

Einige Leute behaupten, dass die Khazaren Türken waren und dass die Türken Edomiter sind und deshalb auch die Khazaren. Sie sagen dann, dass die Juden hauptsächlich von Khazaren abstammen und daher die Juden Edomiter sind. Das mag lächerlich klingen, aber es gibt diejenigen, die aufrichtig daran glauben. Nicht alle, die diese Ansichten vertreten, sind notwendigerweise antijüdisch. Einige scheinen aufrichtig irregeführt zu sein.

Was die Türken betrifft, die Edomiter sind, habe ich nie etwas wirklich Überzeugendes gesehen und glaube es nicht. Es mag edomitische Elemente unter den türkischen Völkern gegeben haben, aber ich bezweifle, dass sie zahlenmäßig bedeutsam waren.
Was die Khazaren betrifft, die Türken waren, habe ich die Quellen nachgeschlagen und alles, was dies bedeutet, ist, dass die Khazaren möglicherweise einen türkischen Dialekt gesprochen haben mögen, ebenso wie einige weiße “nordische” Völker, einige “türkische” Völker und einige “Mongolen”.
Es ist jedoch nicht einmal sicher, welche Sprache die Khazaren wirklich gesprochen haben, da wir nur ein paar “Runen” haben, die wie ein zentralasiatischer türkischer Dialekt erscheinen und möglicherweise zu den Khazaren gehören. Zu einem bestimmten Zeitpunkt herrschten die Türken eine Zeit lang über die Khazaren und beherrschten die Region Südrusslands. Ein gewisser Einfluss war also zu erwarten.
Das sagt nicht viel aus und auch das ist ungewiss. Es wird angenommen, dass einige der Khazaren eine finnische Sprache gesprochen haben. Avraham Polak (“Kuzaria”, Hebräisch) glaubte, ihre ursprüngliche Sprache sei ein gotischer Dialekt. Wir glauben, dass sie ursprünglich Hebräisch sprachen. Über die Khazaren wurde in Südrussland tatsächlich berichtet, lange bevor die Türken jemals davon hörten.

Warum gelten die Khazaren als türkisch?

[Sehr zusammengefasst] Ansprüche:
Einige jüdische Quellen sagen, dass sie waren.
Ein Brief von König Joseph von Khazaria bezieht sie auf Togarma.
Es wird angenommen, dass sie Türkisch gesprochen haben und türkische Bräuche hatten.
Ihr Regierungshaus soll türkischen Ursprungs gewesen sein und über Türken regiert haben.

Brit-Am antwortet:

Warum sollten die Khazaren NICHT als türkisch betrachtet werden?

Die meisten zeitgenössischen jüdischen Quellen beziehen die Khazaren auf Israel. Quellen, die sie mit Togarma in Verbindung bringen, sind hauptsächlich spätere und weniger zuverlässig. Diejenigen, die sie aus erster Hand kannten, betrachteten sie als Israeliten.
Den Brief von König Joseph gibt es in mehreren Versionen. Es wurde behandelt. Das Segment, das sie mit Togarma in Verbindung bringt, scheint von seinem Stil her eine Interpolation zu sein.
Sowohl die Khazaren selbst als auch die jüdischen Behörden betrachteten sie als israelitischer Abstammung.
Es gibt kaum Hinweise auf türkischen Input. Alles, was es gab, kann leicht durch kulturellen Kontakt erklärt werden.
Das gleiche herrschende Haus, das möglicherweise über die Khazaren und Türken herrschte, scheint möglicherweise auch über einen Teil der Hunnen, Goten und Parther regiert zu haben. Je tiefer wir uns mit diesen Fragen befassen, desto entfernter wird die Möglichkeit türkischer Verbindungen.

Wie für die meisten Juden, die von den Khazaren abstammen, passt auch dies nicht zu den bekannten Tatsachen.
Wenn wir dachten, es sei so, würden wir es zugeben, da es (aus unserer Sicht) sowieso nicht viel ausmacht.

Weitere Informationen zu den Khazaren finden Sie unter:
http://www.britam.org/KhazarIndex.html

Die Khazaren stammten von den zehn Stämmen ab

* von Yair Davidiy

Vortrag im Rahmen des Brit-Am You Tube-Einführungskurses vorbereitet.

“The Khazars. Tribe 13”

Die Khazaren waren ein Volk, das einst über
Südrussland und die angrenzenden Gebiete herrschte.

Sie waren von etwa 500 n. Chr. (oder früher) bis ca. 968, als sie von der Russen aus Russland besiegt wurden.
Nach ihrer Niederlage waren die Khazaren nie mehr die gleichen. Trotzdem blieben Gruppen von Khazaren in der Gegend und scheinen manchmal relativ wichtig gewesen zu sein. Nach den mongolischen Invasionen ca. 1260 verschwanden sie vollständig.
Die Khazaren waren in ca. 740 zum Judentum konvertiert, obwohl es eine Meinung gibt (Avraham Polak, “Chazaria”, 1949, auf Hebräisch), nach der die Bekehrung etwa 100 Jahre zuvor begann.

 

Polak behauptete auch, dass die Khazaren zunächst eine Art Bnei Noach-Typ des Grundjudentums annahmen (ohne Juden zu werden), später aber vollwertige Konvertiten wurden.
Zuerst konvertierten der König und die führenden Adligen, dann alle Khazaren. Neben den Khazaren wurden auch ein Teil der Untertanen und alliierte Völker (wie ein Teil der Alanen) jüdisch. Viele Juden waren vor den heidnischen Persern und Arabern im Nahen Osten und vor den Byzantinern, die damals über die Türkei, Syrien, Griechenland und einen Teil Südosteuropas herrschten, nach Khazaria geflohen. Die islamischen Araber, heidnische Perser (bevor die Moslems sie eroberten) und christliche Byzantiner hatten alle die Juden verfolgt, so dass sie in großer Zahl nach Khazaria flohen, wo sie sich frei mit der Bevölkerung vermischten. Dies erleichterte ihre spätere Umwandlung.

Yehuda Halevi (1075-1141 n. Chr.) schrieb das Buch “Ha-Kuzari” (Der Khazar), das auf einem Streitgespräch basiert, die der König von Khazaria zwischen Vertretern verschiedener Glaubensrichtungen gehabt haben soll. Infolge dieses Streitgesprächs beschloss der König, zum Judentum zu konvertieren. Das Buch Ha-Kuzari von Yehuda Halevi ist eine Entschuldigung oder ein Argument, das seinen Namen im Judentum darstellt. Dies ist eine klassische Arbeit in der jüdischen Literatur und Rabbinistik.

Nach der mongolischen Invasion im 12. Jahrhundert n. Chr. verschwanden die Khazaren.
Viele der Khazaren wurden vom jüdischen Volk assimiliert. Einige Juden sind heute ihre Nachkommen. Welcher Teil der Juden genau von Khazaren abstammt, ist nicht bekannt, aber alle Anzeichen deuten darauf hin, dass es sich nicht um eine wesentliche Zahl handelt. Eine Minderheit der Juden stammt jedoch von den Khazaren ab, und eine große Anzahl von Juden hat möglicherweise einige Khazaren-Vorfahren.
Khazaren waren auch in Schweden und in Schottland zu finden. In Schweden haben wir archäologische Beweise, und in Schottland haben wir Beweise sowohl aus der Archäologie als auch aus der Mythologie. Die Khazaren waren auch als Agathyrsi bekannt, und nach römischen Berichten überquerte ein Teil der Agathyrsi das Meer und wurde zu den Pikten in Nordschottland.

Antisemiten nutzen die Khazaren, um die Juden, den Zionismus und den Staat Israel anzugreifen.
Sie sagen, dass die Khazaren ein türkischer Stamm waren, der jüdisch wurde und ihre Nachkommen alle aschkenasischen Juden Europas hervorbrachten. Die Juden sind daher Betrüger, die sie sagen, und nicht das Volk der Bibel, und sie haben keinen Ahnenanspruch auf das Land Israel.
Das ist nicht wahr. Selbst wenn es wahr wäre, würde es keine Rolle spielen.
Die Bibel erlaubt dem jüdischen Volk, Konvertiten zu akzeptieren. Konvertiten sind Juden. Sie haben die gleichen Rechte wie alle anderen (2. Mose 22:20, Numeri 15:15, Hesekiel 47:22). Sie haben auch ein Recht auf das Land Israel, da Gott es der israelitischen Nation versprochen hat, solange sie EINEN GOTT anerkennen (Genesis 17: 8) und das Gesetz einhalten (3. Mose 18:25).

Siehe:

Nachmanides: The Connection Between Law and Land

Selbst wenn theoretisch alle Juden Khazaren wären, wären sie immer noch das auserwählte Volk Judas der Bibel, und das Land Israel würde ihnen immer noch gehören (Hesekiel 47:22).
Wir müssen diesen Punkt jedoch nicht ansprechen.

Tatsache ist, dass die meisten Juden nicht von Khazaren abstammen.
Darüber hinaus haben wir bewiesen, dass die Khazaren von Israeliten abstammen. Sie waren ein Ableger der zehn verlorenen Stämme.
Die Assyrer verbannten die Israeliten in die nördlichen Regionen des Assyrischen Reiches. Die Assyrer wurden von den Babyloniern und Medern erobert.
In der Zwischenzeit hatten sich die verbannten Israeliten mit den Skythen verbunden, die auch zu dieser Zeit im Nahen Osten lebten.
Die Skythen und verwandte Völker werden in der Bibel als Söhne Gomers bezeichnet. Auf die Vereinigung der Skythen und Israeliten wird im Buch Hosea (Kap. 1 und 2) Bezug genommen, in dem die zehn Stämme im Exil als Kinder der losen Frau namens Gomer identifiziert werden.
Die Skythen wurden aus dem Nahen Osten nach Südrussland vertrieben. Von dort zogen sie schrittweise nach Westen und wurden die sogenannten Barbaren, die in Europa einfielen. Die Skythen wurden tatsächlich Angelsachsen, Wikinger und verwandte Völker und zogen nach Westeuropa.
Die Khazaren waren Teil dieser Völker, waren aber zurückgeblieben und zum Judentum konvertiert.

 

“The Khazars. Tribe 13”

Dies ist ein Buch, “The Khazars. Tribe 13“, das wir über die Khazaren geschrieben haben.
Das Buch heißt “The Khazars. Tribe 13”, weil es jüdische und khazarische Traditionen gab, die sie mit den israelitischen Stämmen Simeon und Manasse in Verbindung brachten.
Ihre Führung kam aus Manasse. Dies wird sogar im Talmud nahegelegt, wie wir noch erklären werden.

 

 

Manasse war in der Tat der dreizehnte Stamm.
Es gibt tatsächlich 13 Stämme Israels, dader Stamm Joseph in zwei – Ephraim und Manasse – aufgeteilt wurde.
Manasse ist ein zusätzlicher Stamm. Er ist Nr. 13.
Manasse ist auch unter Nachkommen Israels in den USA bekannt. In vielerlei Hinsicht hat Manasse die Merkmale der USA bestimmt.
Die Nummer 13 ist in der US-Tradition wichtig. Es gab 13 ursprüngliche Kolonien, die sich von Großbritannien losgesagt hatten.
Schauen Sie sich eine US-Dollar-Rechnung an. 13 Sterne, 13 Pfeile, 13 Zweige, 13 Beeren, 13 Federn im Schwanz des Adlers und so weiter.
Die Khazaren ähnelten auch den frühen Amerikanern in ihren nationalen Merkmalen.
Sie waren liberal und nur Herrscher, mutig und unabhängig.

Antisemiten versuchen zu behaupten, dass die heutigen Juden von den Khazaren abstammen.
Es wäre egal, ob sie es wären, aber sie sind es nicht.

Auf jeden Fall stammten die Khazaren von den verlorenen Stämmen Israels ab.
Sie waren hebräisch, wie wir in einer kommenden Folge zeigen werden.

Siehe auch:
Die Khazaren, Manasse und die USA.

Die Khazaren waren Teil der Verlorenen Stämme.

Siehe auch:

The Khazars and Scotts: List of Articles on the Khazars.

Die Khazaren, Manasse und die USA

* von Yair Davidiy

[angepasst aus “The Khazars. Tribe 13“]

Die Khazaren. Stamm 13” zeigt, dass die Khazaren ein mächtiges und wichtiges Volk wurden. Sie konvertierten zum Judentum. Sie hatten ihren Ursprung in Israel als Israeliten, verloren aber ihre israelitische Identität. Durch die Konvertierung und erneute Identifizierung als Juden erlangten sie die Fähigkeit zurück, ihre israelitische Abstammung auszudrücken. Dies ist nicht unbedingt die Lösung für alle Israeliten, aber zu der fraglichen Zeit war es eine Antwort, vielleicht die einzige. Sobald sie die Entscheidung getroffen hatten, hielten sie daran fest und gaben ihr Ehre. Das Volk der Khazar hat etwas Inspirierendes und Edles. Wir verstehen, dass sie hebräischen Ursprungs waren, aufgrund ihrer Geschichte, ihres Verhaltens, ihrer Traditionen und Überlieferungen über sie, der mit ihnen verbundenen ethnischen und biblischen Namen und der Orte, an denen sie zum ersten Mal auftraten.

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“Die Khazaren. Stamm 13” Karte Karte entworfen von Estelle Schutte

Die Khazaren waren zunächst an Orten zu finden, an die die verlorenen Stämme verbannt worden waren. Sie wurden zuerst in Aserbaidschan und in Hara im Osten wahrgenommen. Dies waren Orte, an die die Assyrer israelitische Verbannte aus Samaria überführt hatten. Sie wurden auch südlich und nördlich des Kaukasus sowie in den Regionen Don und Dneister gefunden, die mit dem Fluss Sambation identifiziert wurden. Den Gelehrten zufolge waren sowohl das Kaukasusgebirge als auch der Fluss Sambation Orte, an die die zehn Stämme gebracht worden waren. In beiden Gebieten finden wir die Khazaren am Anfang ihrer Geschichte. Archäologische und historische Aufzeichnungen über Völker, die vor dem Erscheinen der Khazaren in den Gebieten der Khazaren gelebt hatten, stimmen auch mit den israelitischen Ursprüngen überein. Vor den Khazaren gab es die Skythen, die Agathyrsi und die gotischen Vorläufer der Orenburger Kultur. Die Skythen waren aus dem Nahen Osten aufgetaucht, während die Orenburg-Kultur an der Wolga vonassyrischen und persischen Vorfahren abstammte. Die Assyrer hatten die zehn Stämme verbannt. Die Assyrer hatten sie in verschiedene Gebiete gebracht, darunter in die “Städte der Meder” (2. Könige 17:6). Dies schloss Aserbaidschan ein, das einst Teil der Medien war und ein Khazaren-Zentrum und ein wahrscheinlicher Ausgangspunkt wurde.

Die Gebiete der Khazaren-Siedlung wie die Stadt Tanais am Don hatten eine Erfolgsgeschichte jüdischer Neigungen. Die von der Bibel unterstützte jüdische Überlieferung führt die Khazaren auf den Stamm Simeon und die Fürsten von Manasse zurück (1-Chronik 4:38-43). Diese waren ins edomitische Sair gegangen und hatten sich dort niedergelassen. Die Regionen Armenien und Aserbaidschan passen zu dieser Beschreibung. Die Khazaren konvertierten schrittweise zum Judentum. Sie haben ihre früheren Werte und ihren Lebensstil verändert. Zuvor hatten sie arabische Münzen imitiert und Münzen verwendet, auf denen Mohammed gelobt wurde. Eine in Schweden gefundene Khazaren-Münze basiert auf einem arabischen Prototyp wie frühere Münzen. Diesmal heißt es jedoch in der Inschrift: “Moses ist der Gesandte Gottes”.

Die Khazaren beschützten die Unterdrückten und Bedürftigen, und bedürftigen Juden wurde von ihnen geholfen. Juden flohen vor muslimischen und christlichen Unterdrückern zu den Khazaren. Die Khazaren wurden durch ihre Anwesenheit gesegnet. Die Khazaren beeinflussten andere Völker, die ebenfalls einige jüdische Bräuche annahmen, aber den Gang nicht durchhielten. Einige dieser Völker, wie die Afghanen, liehen sich den Begriff der israelitischen Abstammung aus. In einigen Fällen nahmen heidnische Untertanen der Khazaren Bezeichnungen (wie Machiri oder Magyar) an, die die israelitische Herkunft bezeugen würden, wenn wir nicht wüssten, dass es ihre Khazaren-Verbindung und die allgemeinen Bräuche Zentralasiens waren, die sie dazu veranlassten, diese Namen anzunehmen. Die Angel-Sachsen und einige der anderen Völker, die schließlich in Westeuropa landeten, kamen aus denselben Gebieten und waren Verwandte der Khazaren. Auch sie sind israelitischer Abstammung. Die Khazaren waren in Skandinavien und in Schottland. Sie wurden Teil der Pikten. Was für die Khazaren gilt, betrifft auch ihre Kinder und Verwandten. Wir haben Khazaren-Aufzeichnungen, jüdische Berichte und Aufzeichnungen von Arabern, Armeniern und russischen Christen, die im Großen und Ganzen bezeugen, dass die Khazaren Israeliten sind. Zu akzeptieren, dass die Khazaren israelitischen Ursprungs waren, passt besser zu allen bekannten Tatsachen als jedes andere Szenario. Es ist die einfachste Erklärung für alles, was wir wissen, und es ist die überzeugendste. Das ist die Wahrheit. Das einzige dauerhafte Merkmal der Khazaren war ihr Judentum.

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Die Khazaren waren Hebräer

Die Khazaren waren im Zeitraum von 500 v. u. Z bis ca. 1200 u. Z. in Südrussland präsent.  Sie konvertierten zum Judentum. Zeitgenössische jüdische und nichtjüdische Zeugen bestätigten, dass die Khazaren schon vor ihrer Bekehrung israelitischen Ursprungs waren.

Der Vortrag wurde im Rahmen des Brit-Am You Tube-Einführungskurses vorbereitet.

Khazars Cover

“Die Khazaren. Stamm 13″ The Kharzars: Tribe 13” (Cover)

Die Khazaren waren Hebräer.
Die Khazaren waren von den 500er Jahren v. u. Z.bis ca. 960 u. Z. führend. Danach existieren sie bis in die 1200er Jahre u. Z. weiter. Die Khazaren wurden wahrscheinlich ins jüdische Volk aufgenommen.
Die Khazaren konvertierten zum Judentum und wurden von den Juden als gleichberechtigt akzeptiert.
Die Frage ist, ob die Khazaren israelitischen Ursprungs waren, die zu ihrem angestammten Glauben zurückkehrten, oder einfach nicht-israelitische Nichtjuden, die zum Judentum konvertierten. (Buchtext)

Unsere Studien zeigen, dass die Khazaren von den Verlorenen Zehn Stämmen Israels abstammten.
Unser gesamtes Buch “The Khazars. Tribe 13″ widmet sich dem Nachweis der israelitischen Herkunft der Khazaren.

Wir werden diese Arbeit hier nicht durchgehen, sondern auf interessante Punkte hinweisen.

Jüdische Quellen

Eldad HaDani, selbst ein Khazar, sagte, die Khazaren stammten von Simeon und Manasse ab.

Der Schecter-Text

Der Schecter-Text ist interessant, da er von einem Khazar geschrieben wurde und Ansprüche auf israelitischen Ursprung mit einigen nichtjüdischen Vorfahren zu verbinden scheint:
Der Schecter-Text erwähnt einen Ursprung von Simeon.

Akton De Mar Yaakov

Diese midraschisch-rabbinische Quelle besagt, dass sich Juden aus dem Stamm Simeon unter den Khazaren niedergelassen haben. Sie kehrten später zu ihrem jüdischen Glauben zurück und brachten ihre Khazaren-Nachbarn mit. Diese Quelle spiegelt in zusammengefasster Form die Darstellung des Schecter-Textes wider.

## Während die Söhne Gomers Götzendiener wurden, stand ihr Bruder Kuzar auf und tadelte sie. Sagte der Allmächtige zu ihm: Bei deinem Leben! Ich werde dich belohnen! Sofort wurde Kuzar von seinen Brüdern getrennt und ging in das Land Kuzaria. Der Allmächtige ordnete die Bewandtnisse so, dass die Kinder von Simeon in sein Land kommen sollten. Seine Kinder [die von Kuzar] verheirateten sich mit den Söhnen Jakobs, sie wurden rechtschaffene Konvertiten, und ihr Ruhm ging in die Welt hinaus. ##

Der  Midrash “The Ten Exiles” sagt, dass sie von Simeon kamen

Auch in den mittelalterlichen Chroniken von Jerahmeel werden khazarische Ursprünge aus Juda und Simeon und von Issachar, Ephraim, Manasse und Sebulon erwähnt

Die Cochin-Schriftrolle gibt den Ursprung der Khasaren von Simeon und Manasse [abstammend; Einf. RMH] an. Historische Details aus der Cochin-Schriftrolle knüpfen an die Geographie des Ptolemäus an, in der Stämme mit Namen israelitischer Clans aus Simeon und Manasse in Gebieten aufgeführt sind, in denen die Schriftrolle dies vorschreibt, an den Ufern des Kaspischen Meeres usw.

Die Cochin-Schriftrolle sagt uns, dass sich einige [der Stämme; Einf. RMH] Simeon und Manasse im Khazaren-Königreich westlich und östlich des Kaspischen Meeres niedergelassen haben. Andere der zehn Stämme wanderten nach Osten aus. Mitglieder der Stämme von Simeon, Ephraim und Manasse besiedelten das Gebiet von Margiana (d. h. Merw, nördlich von Hara) östlich des Kaspischen Meeres.

Einzelheiten finden Sie in unserem Buch “The Tribes“.

Ein Brief von König Joseph von Khazaria besagt, dass die Khazaren von Togarma, dem Sohn von Gomer, dem Sohn von Japhet, dem Sohn Noahs, abstammen. Togarma repräsentiert die Türken. Wir haben gezeigt, dass dieser Satz im Brief von König Joseph eine Interpolation ist, d. h. eine spätere Einfügung.

Nichtjüdische Quellen

Arabische Quellen (Ibn Fadlan, Maquadasisi, Ibn Hawkal, Masudi) identifizieren die Khazaren als Juden.

Die russische Chronik und die russische Volkskunde identifizieren Khazaren auch als Hebräer oder als Juden [Das am häufigsten verwendete Wort im mittelalterlichen Russisch für Juden war “Hebräisch”].

Die Khazaren wurden in Deutschland mit den Roten Juden identifiziert, was die Verlorenen Zehn Stämme bedeutet.

Die Khazaren befanden sich in Gebieten, in die die Verlorenen Zehn Stämme verbannt worden waren.

Das herrschende Haus der Khazaren wurde auf Arabisch das Haus von Jesse genannt, d. h. von David, dem Sohn von Jesse. Es war dieselbe Dynastie, die über die Parther und Goten herrschte. “Yishai” (d.h. Jesse) war der Vater von David (Ruth 4:17), und der Ausdruck “Sohn von Jesse” ist ein allgemeines Synonym für David und / oder die Linie Davids (z. B. 1. Könige 12:16,  2. Chronik 10:16, 2. Samuel 20:1). Wenn die Khazaren-Monarchen von David abstammen, dann auch die Herrscher über Parthien und die Könige der Goten. Die arsakidischen Herrscher von Parthien wurden “Ansis” (9. Altheim)1Davidiy bezieht sich hier offensichtlich auf den Autor Franz Altheim (s. https://www.degruyter.com/document/doi/10.1515/9783110865479-008/html) und die Herrscher der Goten “Ansa” (10 Jordanes) genannt. Diese wiederum waren mit den verschiedenen Königen über die Stämme von Skythen verwandt. Die Könige der israelitischen Nationen in Skythien brachten die Könige der Völker des Westens wie die Angeln, Sachsen und Juten und verwandte Nationen hervor.

Geografische Identifikationen

Wir können auch unsere Liste der Quellen ergänzen, die einen israelitischen Ursprung für die Khazaren-Identifikationen der Khazaren-Gebiete bestätigen, die jene der Verlorenen Zehn Stämme sind. Nach jüdischer Tradition befinden sich die Verlorenenen Zehn Stämme in Gebieten jenseits des und neben dem Fluss Sambation in den Bergen der Dunkelheit, den Bergen des Schnees usw. In diesen Regionen befanden sich normalerweise die Khazaren. Der Fluss Sambation war der Don oder in einer Version der benachbarte Fluss Dnister . Die Berge der Dunkelheit und die Berge des Schnees waren Begriffe, die auf die Kaukasusregion angewendet wurden. Adiabene war ein Ort gewesen, an den die Assyrer Israeliten gebracht hatten. Alle diese Gebiete waren Ursprungsorte der Khazaren-Völker.

Khazare mit Juden gleichgesetzt

Avraham N. Polak wies darauf hin, dass der Name “Chuzariah” (“Khazariah”) hauptsächlich von Außenstehenden verwendet wurde. Nach ihrer Bekehrung bezeichneten sich die Khazaren als Juden. Populäre russische Epen verwendeten nicht die Bezeichnung “Khazariah”, sondern “Land der Hebräer [Juden]”. Die jüdische (und frühere europäische) Tradition kannte sie auch nicht als Khazaren, sondern als “Rote Juden”. Polak weist darauf hin, dass der Name Khazaria (und wir finden ihn normalerweise eher von Außenstehenden als von den Menschen selbst) ohne Unterschied für alle Juden (einheimische Khazaren oder jüdische Einwanderer) verwendet wird. Der Begriff Khazar wurde häufig mit dem einfachen Begriff “Jude” oder “Hebräisch” ausgetauscht. [Tatsächlich ist eine mögliche Bedeutung des Begriffs “Khazar” “Wanderer”, d. h. Dasselbe wie “Hebräer”.]

See also:
The Khazars, Manasseh, and the USA.

Die Khazaren waren Teil der Verlorenen Stämme.

Siehe auch:
The Khazars and Scotts: List of Articles on the Khazars.

So hören Sie einen Vortrag basierend auf dem Text:
Die Khazaren waren Hebräer!
Ca. 10 Minuten
Der Vortrag enthält Punkte, die im Text nicht erwähnt werden.

Noch einmal zum Thema Khazaren

  • Roland M. Horn

Das Reich der Chasaren im 9. Jahrhundert
CC BY-SA 3.0,
https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Chasaren.jpg

Ich habe bereits in einem anderen Artikel und in meinen Büchern Blauer Stern auf weißem Grund – Die Wahrheit über Israel und Freimaurer im Weltraum darauf hingewiesen, dass die von modernen Antisemiten (“Antizionisten”) gerne vorgebrachte Behauptung, dass die Aschkenasim (“die Ostjuden”) vom Turkvolk der Khazaren in Asien abstammen und ihre Vorfahren nie das Gelobte Land gesehen hätten, falsch ist. (Diese Behauptung wird gerne vorgebracht, um zu “beweisen”, dass die Juden kein Anrecht auf einen Staat in Eretz Israel haben. Lesen Sie nachfolgend weitere Informationen zum Thema.

Ungefähre Ausdehnung des Partherreichs
https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Parther_reich.jpg
public domain

Der Autor und Forscher Steven M. Collins stellt fest, dass zahlreiche Juden im Partherreich lebten und viele von ihnen nach dem Fall dieses Reichs durch die Kaukasischen Berge Richtung Europa und ins Territorium nördlich des Schwarzen Meers wanderten. Dabei kamen sie auch durch das Reich der Khazaren. Man muss dazu sagen, dass Collins explizit zwischen “Juden” und “Israeliten” unterscheidet. Das ursprüngliche geeinte Reich Israel zerfiel damals in zwei Reiche: das Nordreich – oder “Haus Israel” – und das Südreich (Haus Juda). Der moderne Staat Israel wird von Juden bewohnt; die Israeliten des Nordreichs gelten als verschollen. Collins bezweifelt in seinem Artikel The Khazars and the Modern Jews, dass die Khazaren von vornherein alle Nichtjuden waren, da sich hier auch Flüchtlinge aus Parthien auf ihrem Weg niedergelassen haben müssten – und diese stammten ursprünglich aus dem Heiligen Land, bevor sie in Parthien Zwischenstation machten!

Die Bibel berichtet, dass sich das Königreich Israel nach dem Tode Salomos (um 926 v. Chr.) in das von Jerobeam I. regierte Nordreich Israel mit der Hauptstadt Samaria (das blau gefärbte Areal) und das Herrschaftsgebiet Rehabeams, des Königs von Juda, um die Hauptstadt Jerusalem (das ocker gefärbte Areal im Süden) auflöste.
https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Kingdoms_of_Israel_and_Judah_map_830.svg
https://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/b/bd/Kingdoms_of_Israel_and_Judah_map_830.svg
Oldtidens_Israel_&_Judea.svg: FinnWikiNoderivative work: Richardprins, CC BY-SA 3.0 <https://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0>, via Wikimedia Commons

Insgesamt, so betont Collins, waren die Khazaren eine Mischung aus verschiedenen Völkern und ethnischen Gruppen. Unter Bezugnahme auf die Encyclopedia Britannica1Collins nach: Encyclopaedia Britannica, 1943 Ed., Vol. 13, unter Khazars, S. 362 hält er fest, dass einige Khazaren erstmal 198 n. Chr. in Armenien wahrgenommen wurden –28 Jahre vor dem Fall von Parthien. Auch die zehn angeblich verlorenen Stämme Israels hätten in Parthien gelebt, und die Flüchtlinge von dort seien es gewesen, die schließlich die Bevölkerungsmehrheit in Parthien stellten. Die khazarischen Herrscher konvertierten zum Judentum.

Doch auch jüdische Flüchtlinge hatten sich in dem Gebiet angesiedelt, dass später das Khazarenreich werden sollte. Collins zitiert aus The Universal Jewish Encyclopedia:

 “Vakhushtis Geschichte Georgiens informiert uns darüber, dass einer jüdischen Gesandtschaft, die nach der Zerstörung des Ersten Tempels in Jerusalem (586 v. Chr.) an den Prinzen von Mzchet appelliert hatte, die Erlaubnis erteilt wurde, sich am Stadtrand von Mzcheta niederzulassen.”2Collins nach: The Universal Jewish Encyclopedia, Vol. 8, unter “Mountain Jews,” S. 26

Verwaltungskarte des Südkaukasus (Transkaukasus). Links Schwarzes, rechts Kaspisches Meer.
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https://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/0/0b/Soviet_Caucasus_map.svg
Caucasiamapussr.gif: The original uploader was Artaxiad at English Wikipedia.Converting to SVG: Hellerick, CC BY-SA 3.0 <http://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0/>, via Wikimedia Commons,

Der Stamm Juda (Die Nachkommen von Juda, dem biblischen Sohn Jakobs, der der Thora zufolge später Israel genannt wurde)  begann sich demzufolge im Transkaukasus niederzulassen, seit Jerusalem an die Babylonier gefallen war, wie Collins feststellt. Die gleiche Quelle berichtet über viele weitere Wellen jüdischer Migration in diese Region, wie er weiter zu berichten weiß:

„Ein weiterer Zustrom jüdischer Flüchtlinge in verschiedene transkaukasische Regionen fand nach der Zerstörung des Zweiten Tempels in Jerusalem (70 n. Chr.) statt. Der Höhepunkt des Zustroms in den ersten Jahrhunderten des Christentums wird vom Chronisten Faustus von Byzanz (4. Jh. n. Chr.) bestätigt, der berichtet, dass die Perser unter König Sapor II (360 n. Chr.) in Armenien einmarschierten und mehr als 75.000 jüdische Gefangene – die Nachkommen derer, die zuvor aus Palästina in den Transkaukasus gekommen waren – mit sich nach Südpersien nahmen.“3Collins nach: The Universal Jewish Encyclopedia, Vol. 8, unter “Mountain Jews,” S. 26

Satellitenaufnahme des Kaukasus: im Norden Großer Kaukasus, im Süden Kleiner Kaukasus
https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Kaukasus.jpg
https://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/1/19/Kaukasus.jpg
NASA/MODIS – Jacques Descloitres, MODIS Land Rapid Response Team, Public domain, via Wikimedia Commons

Collins zufolge bemerkten die Juden, dass die Kaukasus-Region jahrhundertelang eine gastfreundliche Zuflucht waren, und viele von ihnen siedelten sich dort an. Von 700 v. Chr. bis mindestens zum 5. Jh. nach Chr. wurde es von zahlreichen Nachkommen der zehn Stämme Israels bewohnt, zu denen Collins auch Skythen, Iberer, Sacae und Goten zählt. Collins betont, dass die Juden, die dort lebten, aus Eretz Israel stammten; um anschließend wieder aus der Universal Jewish Encyclopedia zu zitieren:

“Anschließend schlossen sich ihnen [transkaukasischen Juden] andere Juden aus westlicheren Regionen an; aus Kleinasien, der Krimhalbinsel und insbesondere aus Byzanz (um den schweren Verfolgungen zu entkommen, die Kaiser Justinian im 6. Jh. n. Chr. erlitten hatte). Es ist offensichtlich … dass die jüdische Einwanderung in den Kaukasus nicht nur zu unterschiedlichen Zeiten, sondern auch aus unterschiedlichen Richtungen erfolgte. “4Collins nach: The Universal Jewish Encyclopedia, Vol. 8, unter “Mountain Jews,” S. 26

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Das Khazaren-Märchen

* von Roland M. Horn

Die „Khazaren“ oder „Chasaren“ waren ein Turkvolk aus der Krim, das Legenden zufolge zum Judentum übergetreten sind. So beruft sich zum Beispiel der Autor Jan van Helsing in seinem Buch Geheimgesellschaften Teil 21Heute nur noch im Internet einsehbar: http://members.kfs.at/kingralf/ufo/buch/buch2/10.html auf den Autor Des Griffin. Der habe in seinem Buch „Anti-Semitism and the Babylonian Connection“ auf S. 11 geschrieben: „Es ist eine historisch belegte Tatsache, dass etwa 90% des modernen Judentums NICHT semitischer Abstammung sind.“ Weiter beruft sich van Helsing auf jüdischen Geschichtsforscher Arthur Koestler, der gesagt habe (Der 13. Stamm, S. 210), dass die Juden Europas und Amerikas zwei Hauptgruppen angehörten: Sephardim und Ashkenazim. Genauer untermauerte van Helsing diese Aussage mit der Aussagen eines gewissen Jack Bernstein, der van Helsing zufolge sagte:

„Es gibt zwei verschiedene Gruppen von Juden auf der Welt, und sie kommen von zwei verschiedenen Gegenden der Welt: Die sephardischen Juden vom Mittleren Osten und Nordafrika, während die aschkenasischen Juden aus Osteuropa kommen. Die sephardische ist die älteste Gruppe, und sie ist es, wenn überhaupt eine, die die in der Bibel beschriebenen Juden sind, weil sie in dem Gebiet wohnten, das in der Bibel beschrieben wird. Sie sind blutsverwandt mit den Arabern – der einzige Unterschied zwischen ihnen ist die Religion.“  (Jack Bernstein in seinem Buch “Das Leben eines amerikanischen Juden im rassistischen, marxistischen Israel, S. 23; zit. n. van Helsing)

Kurz und knapp: Nach van Helsing und seinen Quellen sind die Khazaren ein Volk türkischer Abstammung, deren Leben und Entstehen der jüdischen Geschichte mit Russland verflochten sind. Im 6. Jahrhundert hätten sich die Khazaren im Süden Russlands niedergelassen und sich dort stets im Krieg befunden. Das Reich dieser Khazaren habe sich über weite Gebiete vom Schwarzen bis zum Kaspischen Meer erstreckt. Der Knackpunkt, um den es geht, soll hier knapp zitiert werden: „Ende des 8. Jahrhunderts traten der Chagan, der König der Khasaren, seine Herren und ein großer Teil seines Volkes der jüdischen Religion bei. Van Helsing nennt in einem langen Zitat, das er dem jüdischen Lexikon (The Jewish Encyclopedia) entnahm, den Grund, doch der soll uns an dieser Stelle nicht interessieren, weil er für unsere Betrachtung nicht wichtig ist. Schließlich soll das Khazarenreich zerschlagen worden und die Khazaren nach Westen gewandert sein und die Basis des heutigen „Ostjudentums“ gebildet haben. Van Helsing nennt noch andere Quellen (z.B.  H. Graetz), doch die genannten sollen an dieser Stelle genügen. Die Familie Rothschild, die einer der Drahtzieher der Verschwörung sein soll, […], soll von den Khazaren abstammen.

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