„Die Achse“ gegen die Juden von Judäa und Samaria

Die psychologische Kriegsführung unterscheidet sich in ihrer Gestaltung nicht allzu sehr von der kinetischen Kriegsführung. Es gibt Feldzüge und Ziele. In jüngster Zeit besteht das Ziel unserer Feinde – der arabisch-europäischen Achse des Antisemitismus – darin, die Legitimität der jüdischen Präsenz in Judäa und Samaria zu zerstören. Die Angriffe kommen aus verschiedenen Richtungen, doch das Ziel ist dasselbe: In den Köpfen der Zielgruppen, zu denen Israelis, Europäer und Amerikaner gehören, soll der Gedanke verankert werden, dass das Leben von Juden in den Gebieten illegal, unmoralisch und der Aussicht auf Frieden in der Region abträglich ist, und ihre Ausweisung soll erzwungen werden.

Zu den Maßnahmen gehört auch die Forderung der EU nach einer speziellen Kennzeichnung von Produkten, die von Juden in Judäa und Samaria hergestellt werden. Der Beschluss wurde 2015 gefasst, doch die Schwierigkeit, ihn umzusetzen, ohne offen antisemitisch zu wirken, scheint viele Länder davon abgehalten zu haben, ihm zu folgen. Im Jahr 2019 bestätigte der Europäische Gerichtshof das Urteil, aber einige Länder haben noch immer Gewissensbisse.

Eine neuere Operation war die “Siedlergewalt”-Kampagne der letzten Wochen, die von verschiedenen europäisch finanzierten NGOs (z. B. B’Tselem und anderen) geführt wurde, die  Behauptungen über gewalttätige Belästigungen arabischer Einwohner durch jüdische “Siedler” mit Duldung der IDF melden. Abgesehen von dem enormen Ungleichgewicht zwischen der Anzahl und Schwere der Vorfälle, die Juden zugeschrieben werden können, und den täglichen Mordversuchen von Arabern, handelt es sich bei der “Siedlergewalt” oft um Selbstverteidigung, die durch arabische Angriffe provoziert und dann von israelischen und europäischen NGO-Aktivisten “dokumentiert” wird, die zufällig mit ihren Videokameras in der Gegend sind. Dennoch zeigen die tatsächlichen Daten, dass die antiarabischen Aktivitäten von Juden in letzter Zeit tatsächlich zurückgegangen sind:

…die von der israelischen Polizei zur Verfügung gestellten Daten weisen auf etwas Bemerkenswertes hin – die Zahl der Vorfälle jüdischer Gewalt ist rückläufig. Von 2019 bis 2021 gab es einen Rückgang von 61,1 % bei den sogenannten “Price tag”-Angriffen. Außerdem hat sich die Zahl der Anklagen gegen jüdische Extremisten im vergangenen Jahr von 16 auf 32 verdoppelt. Das ist nicht das Bild, das die pro-palästinensischen Gruppen Ihnen vermitteln wollen.

Die Begriffe “Besatzung”, “Siedlungen” und “Siedler” spielen auch eine wichtige Rolle in der von den NGOs initiierten Kampagne, Israel zu einem “Apartheid”-Staat zu erklären. Die Auferlegung von Apartheid wird als schweres Verbrechen angesehen, basierend auf dem prominenten Beispiel des ehemaligen südafrikanischen Regimes, das, wie fast alle zugeben, die Menschenrechte seiner Untertanen brutal verletzte. Da es jedoch keine Ähnlichkeit zwischen Israel und dem südafrikanischen Apartheidregime gibt, mussten Israels Ankläger (z. B. Human Rights Watch (HRW)) ihre eigene Definition von “Apartheid” erfinden, um sie auf Israel anzuwenden. Das Römische Statut, mit dem der Internationale Strafgerichtshof gegründet wurde, definiert “Apartheid” als ein Verbrechen gegen die Menschlichkeit, einschließlich

… unmenschliche Handlungen ähnlicher Art wie [Mord, Versklavung, Ausrottung, Deportation, Folter, Vergewaltigung usw. usf.], die im Rahmen eines institutionalisierten Regimes systematischer Unterdrückung und Herrschaft einer rassischen Gruppe über eine andere rassische Gruppe oder andere rassische Gruppen begangen werden und in der Absicht begangen werden, dieses Regime aufrechtzuerhalten; …

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Die UNO erklärt Israel den Krieg

* von Abu Yehuda / Victor Rosenthal

Würde Algerien eine Resolution einbringen, in der erklärt wird, dass die Erde flach ist und Israel sie platt gemacht hat, würde sie mit 164 zu 13 Stimmen bei 26 Enthaltungen angenommen.
– Abba Eban

“Ab mit dem Kopf!”, schrie die Königin lauthals. Niemand rührt sich.
“Wer kümmert sich schon um euch”, sagte Alice (sie war inzwischen zu ihrer vollen Größe herangewachsen), “ihr seid nichts als ein Kartenspiel!”
– Lewis Carroll, Alices Abenteuer im Wunderland

Die so genannten “Vereinten Nationen” haben einen neuen Tiefpunkt in ihrem Abstieg von einer idealistischen Organisation, die sich der Vermenschlichung des Verhaltens der Nationen verschrieben hat, zu einer massiven Betrugsorganisation erreicht, deren einziges durchgängiges Ziel, abgesehen von der Bereicherung ihrer Mitarbeiter, die Zerstörung des jüdischen Staates ist.

In einer E-Mail vom 24. Dezember schrieb die langjährige UN-Beobachterin Anne Bayefsky,

Vor zweieinhalb Stunden hat der Haushaltsausschuss der UN-Generalversammlung (ein Ausschuss des Ganzen, d.h. bestehend aus allen 193 Mitgliedsstaaten) beschlossen, eine neue “Untersuchungskommission” zu finanzieren, die vom UN-Menschenrechtsrat eingerichtet wurde und den Staat Israel entmannen soll. Ohne Übertreibung handelt es sich um das feindseligste und gefährlichste Anti-Israel-Gremium, das die UNO je geschaffen hat. Es wird beschließen, dass Israel sich der Apartheid schuldig gemacht hat, es wird die strafrechtliche Verfolgung von Israelis bestätigen und entfesseln, es wird den Druck auf “Drittstaaten” und “Wirtschaftsunternehmen” erheblich verstärken, sich an BDS zu beteiligen, und es wird auf einem Waffenembargo gegen Israel bestehen. Es ist auf Dauer angelegt. Es wird 18 ständige UN-Mitarbeiter haben, die aus dem regulären Haushalt finanziert werden – was bedeutet, dass 22% davon von den amerikanischen Steuerzahlern kommen werden, und es wird ein internes juristisches Büro einrichten, um strafrechtliche Anklagen gegen Mitglieder der IDF und der höchsten Ränge der israelischen Regierung zu erheben (“Befehlsverantwortung”). Die drei Mitglieder der “Untersuchung” sind bereits ernannt worden – und alle haben öffentlich bekannt, dass sie extrem israelfeindlich sind. Die ehemalige UN-Hochkommissarin für Menschenrechte Navi Pillay, eine notorische Befürworterin von Durban und dem Goldstone-Bericht, ist die Vorsitzende. Der erste Bericht der “Untersuchung” soll im Juni 2022 vorgelegt werden.

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Die Palästinenser sagen, sie betrachten die UNRWA als Mittel Israel zu vernichten, nicht als Hilfsorganisation (UNRWA widerspricht nicht)

* Elder of Zion, 28. Oktober 2021
Übernommen von Abseits vom Mainstream – HEPLEV

Al-Quds berichtet über das Treffen eines ranghohen Palästinenservertreters mit dem Leiter der UNRWA gestern in Ramallah.

Ahmed Majdalani ist Mitglied des Exekutivkomitees der PLO und Generalsekretär der Palästinensischen Volkskampffront. Er traf sich mit UNRWA-Generalkommissar Philip Lazzarini, angeblich um die Bemühungen der UNRWA zu unterstützen mehr Spender zu gewinnen, damit die Organisation weiterarbeiten kann.

Aber Majdalani ist egal, dass die UNRWA Leuten hilft, die sie als „Flüchtlinge“ bezeichnet. Für ihn – wie für alle Palästinenserführer – dient sie einem ganz anderen Zweck: der Hilfe bei der Vernichtung des jüdischen Staats.

Nach Angaben des Artikels sagte er Lazzarini, dass er UNWRA nicht als Institution unterstützt, die palästinensischen Flüchtlingen Dienstleistungen bietet, sondern weil sie eine politische Basis für das „Rückkehrrecht“ repräsentiert: Millionen Palästinenser, die Israel fluten und aus ihm einen weiteren arabischen Staat machen sollen.

Um zu helfen das zu erreichen, sagte Majdalani, sei er dagegen, dass die USA darauf bestehen, dass die UNRWA lehrt, Israel habe das Recht zu existieren und dass sie keine Aufstachelung lehren soll. Er ist heftig gegen die Vereinbarung der UNRWA mit den USA, über die Objektivität als Vorbedingung für Gelder sichergestellt werden soll; dazu sagte er: „Wir betrachten diese Vereinbarung als riskant, sie zielt gegen und bedroht die Flüchtlingsfrage, um diese zu untergraben und aufzulösen. Sie definiert zudem Flüchtlinge um und das wird als für uns in der Palästinensischen Befreiungsorganisation gefährlich betrachtet.“

Er spricht nicht nur für sich selbst, sondern für die ganze PLO.

UNRWA gibt vor eine unpolitische, objektive Organisation zu sein, aber natürlich ist sie das nicht. Sie sagt, es müsse sie geben, bis es eine Lösung für die „Flüchtlingsfrage“ gibt; und da die Palästinenser keine Lösung akzeptieren, mit der Israel nicht vernichtet wird, stimmt die UNRWA Majdalani und der PLO im Wesentlichen zu.

Bei dem Treffen sagte Lazzarini offensichtlich kein Wort gegen Majdalanis Darstellung der Organisation; stattdessen lobte er Majdalani für dessen Worte zur Unterstützung der Ziele der UNRWA weitere Gelder zu bekommen.

Sein Schweigen ist Zustimmung. UNWRA wird das nicht laut sagen, aber auch sie betrachtet sich selbst als entscheidendes Mittel bei der etwaigen Vernichtung Israels.

Israel-Hass verstehen

* von Victor Rosenthal/Abu Yehuda

Den Staat Israel gibt es erst seit 73 Jahren. Das zionistische Projekt gibt es schon etwas länger, nämlich seit dem 19. Jahrhundert. Seit 1860 haben etwa 116.000 Juden und Araber ihr Leben in Kriegen, Terrorismus und Pogromen im Zusammenhang mit dem arabisch-jüdischen Konflikt in Eretz Israel verloren. In den Annalen des jüngsten menschlichen Blutvergießens ist dies nicht der Rede wert; in den Kongo-Kriegen von 1996-2001 und den Völkermorden, die ihnen unmittelbar vorausgingen und folgten, wurden bis zu 5,4 Millionen Menschen getötet. Der syrische Bürgerkrieg, der immer noch andauert, hat 500-600.000 Opfer gefordert. Und dennoch ist unser Konflikt von mehr diplomatischer und medialer Aktivität umgeben als jeder andere seit dem Kalten Krieg. Warum sind wir etwas Besonderes?

Israel wird regelmäßig des Völkermordes beschuldigt. Nach Angaben der UNO beläuft sich die Zahl seiner angeblichen Opfer, der Araber in Judäa/Samaria/Gaza und Ost-Jerusalem, die 1970 etwa 1,1 Millionen betrug, heute auf 5,2 Millionen. Völkermord? Selbst wenn diese Zahl übertrieben ist, ist die Anschuldigung einfach verrückt.

Israel wird regelmäßig der Apartheid bezichtigt, obwohl arabische und jüdische Bürger Israels sowohl de jure als auch de facto die gleichen Rechte haben. Es gibt keine getrennten Einrichtungen, keine separaten Strände, Toiletten oder Mittagstische (obwohl es Juden verboten ist, aus Wasserhähnen auf dem Tempelberg zu trinken). Die Araber in den umstrittenen Gebieten sind aufgrund international anerkannter Abkommen Bürger der Palästinensischen Autonomiebehörde und können, sofern die Autonomiebehörde Wahlen abhält, an diesen teilnehmen. Das historische Phänomen der Apartheid hat keine Ähnlichkeit mit dem, was man in Israel oder den Gebieten vorfindet, trotz der Versuche israelfeindlicher Gruppen, Definitionen zu verdrehen, um es so aussehen zu lassen.

In den wenigen Jahrzehnten seines Bestehens wurde der moderne Staat Israel von Soldaten aus Ägypten, Syrien, Jordanien, dem Irak und Saudi-Arabien angegriffen; zu den anderen Kriegsparteien gehören die Hisbollah, die Hamas, die PLO und zahlreiche andere Terrorgruppen wie der Palästinensische Islamische Dschihad und die Volksfront zur Befreiung Palästinas (PFLP). Er wurde mit Raketen, Mörsergranaten, Ballons und Drohnen aus dem Libanon, Syrien, Gaza und Irak beschossen. Er wurde unzählige Male von Terroristen infiltriert, unter anderem mit Hilfe von Gummibooten und Drachenfliegern. Gegenwärtig ist Israel das Ziel von Vernichtungsdrohungen aus dem Iran, der seine Stellvertreter im Libanon, in Syrien und im Gazastreifen mit großen Geld- und Waffenmengen versorgt und Atomwaffen sowie die Mittel zu deren Einsatz entwickelt. Die iranische Führung hat Israel als “Krebsgeschwür” bezeichnet, das aus der Welt geschafft werden muss. Ich glaube nicht, dass es in der jüngeren Geschichte irgendeine andere Nation gibt, deren Existenz auf ähnliche Weise in Frage gestellt wird.

Die Hamas, die 2007 in einem Staatsstreich gegen die Palästinensische Autonomiebehörde die Kontrolle über den Gazastreifen übernahm, zwei Jahre nachdem der letzte israelische Soldat und Zivilist den Streifen verlassen hatte, führt regelmäßig Kriege gegen Israel und führt gleichzeitig eine ständige Terrorkampagne gegen die Bewohner des südlichen Israels. Der Gazastreifen erhält millionenschwere Hilfsgelder von den Vereinten Nationen und der EU sowie große Geldsummen aus Katar, die angeblich für humanitäre Zwecke bestimmt sind. Die Hamas nutzt sie, um sich auf den nächsten Krieg vorzubereiten und ihre kleptokratischen Führer märchenhaft reich zu machen, während der Rest der Bevölkerung leidet. Doch Israel wird beschuldigt, den Gazastreifen zu “besetzen” und seine Bevölkerung zu verarmen.

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Was „jeder weiß“

Warum fügen vermeintlich “pro-israelische” Stimmen ihren Äußerungen so oft einen Haftungsauschluss hinzu, als ob es ihnen peinlich wäre, von ganzem Herzen Gutes über uns zu sagen?

In einem Artikel, der für Ben und Jerrys und andere Boykotte verheerend ist, hält Alan Dershowitz es dennoch für notwendig zu erwähnen, dass er manchmal “mit der israelischen Politik nicht einverstanden ist” und dass er “inbrünstig hofft, dass die israelische Regierung und die palästinensische Führung an den Verhandlungstisch zurückkehren werden”, was bedeutet, dass es sogar teilweise Israels Schuld ist, dass der Konflikt anhält.

Mit welcher Politik genau ist er nicht einverstanden? Israel befindet sich seit dem 15. Mai 1948 im Krieg, und die Juden in Eretz Israel wurden lange zuvor belagert. Der Krieg weht heiß und kalt, aber er ist nie zu Ende gegangen. Heute wird Israel von iranischen Stellvertretern im Norden und Süden angegriffen und führt in Judäa und Samaria einen zunehmend blutigen Guerillakrieg gegen Terroristen, die mit der Hamas und der PLO in Verbindung stehen. Am Freitag feuerte die Hisbollah neunzehn Katjuscha-Raketen auf Israel ab. Die Tatsache, dass sie alle entweder von Iron Dome abgefangen wurden oder in unbewohnten Gebieten gefallen sind, ändert nichts an der Tatsache, dass sie töten sollten. Die Hamas, ungezügelt von den Schlägen, die sie im jüngsten Minikrieg erlitten hat, schickt weiterhin Spreng- und Brandballons in den Süden Israels, um Felder und Wälder zu entzünden.

An so genannten “Demonstrationen” in Judäa und Samaria nehmen Hunderte von palästinensisch-arabischen Guerillas mit improvisierten, aber oft tödlichen Waffen wie Molotow-Cocktails und Schleudern teil, die (vorsichtig geschätzt) Steine mit einer Geschwindigkeit von mehr als 60 m/s oder 216 km/h (134 mph) schleudern können. In städtischen Gebieten werfen die Guerillas häufig Betonblöcke von den Dächern von Gebäuden, wodurch behelmte Soldaten getötet werden können und auch schon wurden. Guerillas in städtischen Gebieten lassen oft Betonblöcke von den Dächern von Gebäuden fallen, die behelmte Soldaten töten können und haben.

Also ja, manchmal werden einige dieser Guerillas getötet. Wenn Sie das nächste Mal lesen, dass die IDF “ein unschuldiges palästinensisches Kind ermordet” hat, denken Sie an die Möglichkeit, dass das Kind 16 oder 17 Jahre alt ist und gerade eine Brandbombe geworfen hat, die jemanden zu Tode verbrennen sollte. Und ja, manchmal passieren mitten im Kriegsgebiet Unfälle, bei denen ein wirklich Unschuldiger getötet wird. Die palästinensische Führung ist sich dieser Möglichkeit durchaus bewusst, und jeder dieser Vorfälle wird bis zum Äußersten ausgenutzt. Es ist Teil des Vorgangs, vielleicht der wichtigste Teil.

Eines der berühmtesten Beispiele für “israelische Brutalität” war der “Große Marsch der Rückkehr” am Grenzzaun zum Gazastreifen, bei dem während der 42-wöchigen “Proteste” im Zeitraum 2018-2019 etwa 180-220 Palästinenser getötet und Tausende verletzt wurden. Am 14. Mai 2018 sollen 62 Menschen getötet worden sein. Entsetzlich? Die Schießereien waren eine Reaktion auf den Versuch,  den Zaun zu durchbrechen und die nahe gelegenen jüdischen Gemeinden zu stürmen. Zweifelt irgendjemand an dem Blutbad, das sich ereignet hätte, wenn es ihnen gelungen wäre, den Zaun zu überwinden? Es wurden verschiedene nicht-tödliche Abschreckungsmethoden angewandt, aber an dem Punkt, an dem ein potenzieller Mörder den Zaun überquert, gibt es keine andere praktische Möglichkeit, ihn zu stoppen, außer mit scharfen Waffen.

Inzwischen gibt es den anhaltenden und nicht gemeldeten Terrorismus auf den Straßen, insbesondere in Judäa und Samaria, aber auch innerhalb der Grenzen vor 1967, bei denen Terroristen Steine ​​​​und Brandbomben auf jüdische Autos werfen und abwerfen und und sogar aus dem Hinterhalt auf sie schießen. Es gibt Rammattacken, bei denen arabische Fahrer in Gruppen von wartenden Juden an Bushaltestellen rasen, wobei der Fahrer manchmal aussteigt und jeden, der den Unfall überlebt hat, niedersticht. Wie gesagt, es weht heiß und kalt, aber es hört nie auf.

Wir befinden uns im Krieg, wir waren schon immer im Krieg, und unsere Feinde haben kein Interesse an Frieden (zumindest nicht, wenn dieser Frieden noch einen Rest jüdischer Souveränität zwischen dem Fluss und dem Meer hinterlässt). Wenn Palästinenser sagen, dass sie eine “Zweistaatenlösung” befürworten, meinen sie eine, die die “Rückkehr” von Millionen von „Flüchtlingen“ nach Israel beinhaltet und nicht einen, sondern zwei arabische Staaten zwischen Fluss und Meer schafft. Das ist der Grund, warum alle Landangebote Israels von den Palästinensern abgelehnt wurden und warum sich niemand “an den Verhandlungstisch setzt”, wie Dershowitz “inständig hofft”.

Es gibt also eigentlich nur sehr wenig zu “kritisieren”, außer vielleicht, dass unsere Führung zu zaghaft ist, um die harten Maßnahmen zu ergreifen, die notwendig sind, um unser Überleben zu sichern. Israel sieht sich militärischen Bedrohungen von außen und terroristischen Bedrohungen durch seine eigene arabische Bevölkerung ausgesetzt – auf beiden Seiten der Grünen Linie, wie die jüngsten “Unruhen” in unseren Städten mit gemischter Bevölkerung, die zu anderen Zeiten und an anderen Orten als Pogrome bezeichnet werden könnten, gezeigt haben. Diese Bedrohungen sind so ernst wie eh und je. Obwohl unsere militärische Stärke im Laufe der Jahre gewachsen ist, sind unsere Feinde sowohl stärker als auch raffinierter geworden. Und unsere strategische Tiefe ist heute viel geringer als nach dem Krieg von 1967.

Neben den direkten physischen Bedrohungen gibt es auch den beispiellosen massiven Angriff auf unsere Legitimität, der über alle Arten von Medien, insbesondere auch über soziale Medien, stattfindet. Die Idee, dass wir nicht hierher (oder nirgendwohin) gehören, wird von einer überraschenden Vielfalt von Menschen und Institutionen auf der ganzen Welt angenommen. Während uns 1948 vor allem die arabischen Staaten widersetzten, gibt es heute in der ganzen Welt misozionistische Bewegungen, auch in den am weitesten entwickelten Ländern wie den USA, Großbritannien und den EU-Mitgliedern. Unsere Freunde sind weniger denn je, und einige der Freunde sind weniger standhaft als zuvor.

Und das ist das Problem. Sogar unsere Freunde glauben in ihrem Herzen, dass wir nicht hier sein sollten, nicht in Ariel, nicht in Jerusalem und nicht in Tel Aviv (naja, vielleicht geben sie uns Tel Aviv). Sie glauben in ihrem Herzen, obwohl sie uns lieben, dass wir Palästinenser ohne triftigen Grund brutalisieren. Sie glauben in ihrem Herzen, dass wir zu viele Zivilisten töten, wenn wir uns gegen Raketenangriffe aus Gaza wehren. Nichts davon ist wahr, doch die verschiedenen Medien haben so gute Arbeit geleistet, dass sich die palästinensische Erzählung sowohl über aktuelle Ereignisse als auch über die Geschichte der Region überall eingeschlichen hat. Es ist zu einem Teil dessen geworden, was “jeder weiß”.

Fügen Sie dem nichts hinzu. Wenn Sie etwas Nettes über Israel sagen möchten, sagen Sie es bitte ohne den Haftungsausschluss. Es ist gar nicht so kompliziert: Israel, die Heimat des jüdischen Volkes, kämpft seit 73 Jahren trotz schwieriger Widrigkeiten um ihr Leben und braucht jede Unterstützung, die sie bekommen kann.

 

Was wir dagegen tun können

Ich habe erklärt, wie sie es gemacht haben, wie die Feinde Israels – die Araber, die Sowjets, die internationale Linke und andere – einen Großteil des Westens gegen uns aufgebracht haben. Was können wir dagegen tun?

Ich habe mich auf die „weicheren“ Aspekte der kognitiven Kriegsführung wie die Infiltration der höheren Bildung und internationaler Organisationen wie NGOs und UNO-Agenturen, Konzerne, die Verwendung sozialer Medien, die Ausbeutung von Minderheiten mit Gründen zu Klage und die Unterstützung öffentlicher Antisemiten (z.B. Ilhan Omar) konzentriert. Aber wir sollten im Hinterkopf behalten, dass auch weiteres kinetisches Handeln primär kognitive Ziele haben kann. Der europäische Terrorismus der PLO in den 1970-ern ebnete den Weg für seine Umwandlung von einer Bande widerwärtiger Terroristen in ein Mitglied der UNO und dass der Mörder und Dieb Yassir Arafat zu einem „Staatsmann“ wurde. Die Anschläge vom 9/11 gegen die USA veränderten die Darstellung der arabischen und muslimischen Bürger Amerikas in den Medien von „Milliardären, Bombern und Bauchtänzern“ in hart arbeitende Bürger, die Ziele islamophoben Hasses sind (das ist bei den Juden nicht der Fall, trotz der Tatsache, dass Juden heute viel eher Opfer von Hassverbrechen werden).

Terrorismus arbeite auf verschiedenen Ebenen, aber auf der tiefsten, der instinktiven schafft er lähmende Angst, die der Verstand – immer noch unterbewusst – versucht rational wegzuerklären, indem man sich von den Opfern distanziert und mit den Terroristen identifiziert. „Töte mich nicht, ich bin auf deiner Seite!“, ruft der terrorisierte Geist. „Ich bin einer der Guten!“ (z.B. ein „Jude für Palästina“)

Der Gegenangriff muss geplant, koordiniert und besonders in alle Arenen gezielt werden, weich und hart, in denen kognitiver Krieg gegen uns geführt wird. Das ist etwas, das der Staat Israel nicht einmal ansatzweise tut. Unsere Bemühungen öffentlicher Diplomatie sind oft am großzügigsten als schlechter Witz beschrieben worden, wie die Kampagne für Israel als Ziel schwuler Touristen zu werben („Kommt nach Israel! Wir haben schöne Strände und werden euch nicht erhängen!“). Wir sind bestenfalls reaktiv, reagieren auf bösartige Anschuldigungen von Kriegsverbrechen, Apartheid und anderen Schlechtigkeiten, in der Regel lange nachdem der Schaden angerichtet worden ist. Und oft ignorieren wir die kognitiven Auswirkungen unseres Tuns bzw. dessen Fehlens.

Es wird nicht einfach sein. Organisierte Unterstützung für israelfeindliche Organisationen (einschließlich derer, die mit Terrorismus verbunden sind) ist seit Jahrzehnten im Gang; Millionen Dollar fließen jedes Jahr aus Quellen wir den Organisationen des George Soros und der Europäischen Union. Besonders die sozialen Medien verändern sich ständig und fast täglich tun sich neue Schlachtfelder auf. Überall, wo man hinsieht (z.B. Wikipedia), gibt es israelfeindliche Einseitigkeit. Und für jeden proisraelischen Aktivisten gibt es zehn oder hundert, die uns angreifen.

Ein effektiver kognitiver Gegenangriff muss zwei Teile aufweisen: Wie wir zur Welt sprechen und – am wichtigsten – wie wir handeln. Lassen Sie mich den zweiten Teil zuerst angehen.

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Die PA-Propagandamaschine läuft auf Hochtouren

Die Fakten stützen das palästinensische Narrativ nicht, also müssen neue „Fakten“ produziert werden.

Ein Anhänger des palästinensischen Jihad gegen Israel twitterte am Donnerstag: „Israel setzt jetzt weißen Phosphor gegen die Stadt Beit Hanoun in Palästina ein! Er kann menschliches Fleisch bis auf die Knochen verbrennen. Weißer Phosphor ist weltweit verboten und wird als Kriegsverbrechen betrachtet!“ Dazu wurde ein grausiges Foto einer Frau geliefert, deren Haar zum Teil weggebrannt und deren Gesicht auch schwer verbrannt war. Es gab nur ein kleines Detail, das in dem Tweet ausgelassen wurde: Das Foto war nicht aus Gaza im Mai 2021, sondern aus Afghanistan 2009.

Wenn die Israelischen Verteidigungskräfte (IDF) wirklich so brutal und unmenschlich wären, wie die internationalen Medien und Anhänger des palästinensischen Jihad (einen merklichen Unterschied zwischen diesen beiden Gruppen gibt es allerdings nicht) behaupten, dann sollten Beweise für israelische Gräueltaten leicht zu finden sein. Stattdessen sind die Ungeheuerlichkeiten vor Ort derart dünn, dass sie erfunden werden müssen, um den (bestenfalls) dürftigen Anspruch der Palästinenser auf Opferstatus zu stützen.

Das ist auch keineswegs neu. Es ist seit Jahren im Gang. Israellycool berichtete im Februar 2020, dass der palästinensische „Journalist“ Mustafa Batnain ein „herzzerreißendes Foto aus Gaza“ twitterte, auf dem ein Baby in einem Pappkarton zu sehen war, mutmaßlich der einzige Schutzraum des kleinen Kindes inmitten tobender, barbarischer, brutaler IDF-Soldaten. Einmal mehr gab es einen Haken: Das Foto war tatsächlich gar nicht aus Gaza, sondern aus Idomeni in Griechenland. Für die palästinensische Fabrik der israelischen Gräueltaten ist das nichts Besonderes.

Das Foto war nur das jüngste der zahllosen Beispiele für die Täuschung, die von palästinensischen Propagandisten in industriellem Ausmaß verbrochen wird, um Israel wie eine unterdrückerische Besatzungsmacht aussehen zu lassen. Das Buch The Palestinian Delusion: The Catastrophic History of the Middle East Peace Process beschreibt die Bandbreite und Raffinesse dieser Irreführung ausführlich.

Israellycool berichtete vor einen Monat zudem über eine Anhängerin des palästinensischen Jihad gegen Israel namens Sarah Hassan, die auf Twitter das Foto eines Jungen postete, der unter einem von Schnee umgebenen Karren kauerte und versuchte sich warm zu halten. „Gaza … Armut … Kälte!“, schrieb Hassen, aber Israellycool hob hervor, dass „es in diesem Zeitraum im Gazastreifen nie kälter als 6 Grad Celsius wurde“ – also konnte sich dort nirgendwo Schnee auftürmen. Außerdem kam dieses Foto, wie das von Batain, gar nicht aus dem Gazastreifen, es wurde 2006 in Afghanistan aufgenommen.

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„Das Historische Palästina“ – ein irreführender Anachronismus

* von Aslo Aizenberg, HonestReporting, 29. März 2021
* Übernommen von Abseits vom Mainstream – HEPLEV

Das „historische Palästina“ ist ein landläufig verwendeter Begriff, wenn der arabisch-israelische Konflikt diskutiert wird. Die Wendung suggeriert, dass in der Vergangenheit eine als Palästina bekannte Nation existierte, wobei das Wort „historisch“ den Eindruck vermittelt, dass diese Nation in der Region tief verwurzelt ist und damit einen natürlichen Anspruch hat, in Form eines modernen Staats namens Palästina wiederbelebt zu werden. Indem auf das Land so ohne Erwähnung jüdischer Geschichte verwiesen wird, wird auch subtil angedeutet, dass jüdische Präsenz in der Region fremd ist.

Dieser Artikel diskutiert die Herkunft und Evolution der Verwendung von „Palästina“ als Ortsname und dass aktuelle Vorstellungen des „historischen Palästina“ allesamt auf einem falschen Verständnis der geografischen und politischen Historie der Region beruhen.

Das historische Palästina im heutigen Gebrauch bezieht sich auf das Territorium, das jetzt Israel, die Westbank und den Gazastreifen umfasst. Hier sind mehrere markante Beispiele der Verwendung des Begriffs.

  • Saeb Erekat, Chefunterhändler der palästinensischen Autonomiebehörde, erkärte in einem im Mai 2019 in der New York Times veröffentlichten Kommentarartikel, die Palästinenser würden Israel in den „Grenzen von 1967, gleichbedeutend mit 78 Prozent des historischen Palästina“ anerkennen.1Erekat, Saeb: Trump Doesn’t Want Peace. He Wants Palestinian Surrender. New York Times, 22. Mai 2019. https://www.nytimes.com/2019/05/22/opinion/trump-israel-palestinian-peace-plan.html Auf welches „historische Palästina“ bezog sich Erekat und umfasst Israel wirklich 78% dieses „historischen“ Territoriums?
  • Die Columbia Journalism Review veröffentlichte im Januar 2019 einen Artikel mit der Überschrift „Palstinensische Bürger Israels kämpfen darum ihre Geschichte zu erzählen“, in der der Autor behauptete: „Das historische Palästina unter osmanischer und britischer Kontrolle hatte eine blühende arabische Presse.“2Berger, Miriam: Palestinian citizens of Israel struggle to tell their stories. Columbia Journalism Review, 11. Januar 2019. https://www.cjr.org/analysis/palestinian-citizens-of-israel-musawa.php War Palästina jemals ein Territorium unter osmansicher Kontrolle?
  • Ein Artikel im The Washington Report vom Juni 2019 zu Nahost-Angelegenheiten über Trumps „Deal des Jahrhunderts“ für den Frieden im Nahen Osten erklärt, dass der Deal dem „neue Palästina“ die Verantwortung „über 12 Prozent des historischen Palästina“ überlassen könnte.3Cook, Jonathan: The ‘Deal of the Century’ Would Force Palestinians to Swallow a Bitter Pill. Washington Report on Middle East Affairs. Juni/Juli 2019, S. 8-10. https://www.wrmea.org/2019-june-july/the-deal-of-the-century-would-force-palestinians-to-swallow-a-bitter-pill.html Welches Gebiet des Landes wurde verwendet, um bei dieser Zahl anzugelangen?
  • Präsident Abbas stellte im November 2012 in seiner Rede vor den Vereinten Nationen Folgendes fest: „Die Zweistaatenlösung, d.h. der an der Seite des Staates Israel koexistierende Staat Palästina, repräsentiert den Geist und das Wesen des historischen Kompromisses, der in der Prinzipienerklärung von Oslo verkörpert wird, der vor 19 Jahren zwischen der Palästinenesischen Befreiungsorganisation (PLO) und der Regierung Israels unter der Schirmherrschaft der USA auf dem Rasen des Weißen Hauses unterschriebenen Vereinbarung, ein Kompromiss, bei dem das palästinensische Volk um des Friedensschlusses willen akzeptierte seinen Staat auf nur 22% des Territoriums des historischen Palästina zu gründen.“4(29. November 2012) Erklärung von Präsident Abbas vor der Verabschiedung der Resolution 67/19 zum Status Palästinas bei den Vereinten Nationen. http://palestineun.org/29-november-2012-statement-of-president-abbas-before-the-adoption-of-resolution-6719-on-the-status-of-palestine-in-the-united-nations/ Ist diese Zahl von 22% akkurat?

Geografische Geschichte des Heiligen Landes

Palästina, oder offiziell „Provinica Syria Palaestina“, war ein von den Römern 135 n.Chr. erfundener Name als Ersatz für „Judäa“, im Versuch, nach der Niederlage Bar Kohbas bei der jüdischen Rebellion gegen das römische Reich alle Bezeichnungen des Judentums in der Region zu verdrängen. Ebenso wurde Jerusalem offiziell in Aelia Capitolina umbenannt. Im vierten Jahrhundert wurde die Provinz in drei kleinere Einheiten aufgeteilt: Palaestina Prima, Palaestina Secunda und Palaestina Tertia (s. Karte A). Beachten Sie, dass die neuen Provinzen horizontal organisiert waren und Gebiete auf beiden Seiten des Jordan umfassten.

Karte A. Das römische Palästina

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Unter Biden werden alte Fehler wieder neu

 * von Victor Rosenthal

Nachdem die Trump-Administration den ersten realitätsbezogenen Vorschlag zur Beendigung des israelisch-arabischen Konflikts seit der Resolution 242 des UN-Sicherheitsrates von 1967 vorgelegt hatte, dachte ich, ich müsste nie wieder einen Artikel wie diesen schreiben. Aber dank der geschlossenen Front pro palästinensischer Beamter der Biden-Regierung, von denen viele von Obama runderneuert werden, und ihrer Entschlossenheit, jede Initiative von Trump umzukehren, bin ich hier.

Letzte Woche wurde The National, einer englischsprachigen Zeitung in Abu Dhabi, ein Memo zugesandt, in dem die Position des stellvertretenden stellvertretenden Außenministers für israelisch-palästinensische Angelegenheiten, Hady Amr, beschrieben wurde. Plötzlich haben wir wieder 2009, als Barak Obama seine versöhnliche Rede vor der muslimischen Welt in Kairo, Ägypten, hielt.

Das Memo fordert eine Zwei-Staaten-Lösung “basierend auf den Linien von 1967 mit einvernehmlich vereinbarten Landtauschgeschäften und Vereinbarungen über Sicherheit und Flüchtlinge”. Man fragt sich, ob sie in all dieser Zeit nichts gelernt haben.

Obamas Leute sagten immer, ihre Ideen seien nicht neu, sie seien eine Fortsetzung der traditionellen amerikanischen Politik bezüglich des Konflikts. Ich bin sicher, Bidens Team wird dasselbe sagen. Dies ist jedoch falsch und es lohnt sich, einige historische Fakten zu betrachten, bevor wir die Politik der Biden-Administration aufgreifen.

1949 unterzeichnete Israel Waffenstillstandsabkommen mit Ägypten und Jordanien. In beiden Fällen machten die Araber deutlich, dass sie den Staat Israel innerhalb keiner Grenzen anerkannten und dass die Waffenstillstandslinien keine Grenzen waren; in der Tat hatten sie keine politische Bedeutung. Beide Abkommen enthalten eine Sprache wie diese (aus dem Abkommen mit Ägypten):

Es wird betont, dass es nicht das Ziel dieses Abkommens ist, territoriale, Aufsichts- oder andere Rechte, Ansprüche oder Interessen, die von einer der Vertragsparteien im Gebiet Palästinas oder eines Teils oder Gegenden davon, die unter dieses Abkommen fallen, geltend machen können, zu schaffen, anzuerkennen, zu stärken oder in irgendeiner Weise zu schwächen oder zunichte zu machen…

Schneller Vorlauf bis 1967. Nach dem Krieg verabschiedete der UN-Sicherheitsrat die Resolution 242, die diesen bekannten Text enthielt:

Abzug der israelischen Streitkräfte aus den im jüngsten Konflikt besetzten Gebieten;

Beendigung aller Ansprüche oder kriegerischen Zustände sowie Achtung und Anerkennung der Souveränität, territorialen Integrität und politischen Unabhängigkeit jedes Staates in der Region und seines Rechts, in Frieden innerhalb sicherer und anerkannter Grenzen zu leben, die frei von Bedrohungen oder Gewalttaten sind;

Als Kapitel-VI-Entschließung war es unverbindlich; aber es wurde von beiden Seiten akzeptiert (aufgrund einiger bewusster Unklarheiten: Es wurde nicht angegeben, wie viel der „besetzten“ Gebiete zurückgegeben werden mussten). Dennoch wurde vom britischen UN-Botschafter Lord Caradon, dessen Entwurf zur offiziellen Fassung wurde, klargestellt, dass kein israelischer Rückzug in die Waffenstillstandslinien erforderlich ist. In der Tat gaben sogar die Sowjets zu, dass dies der Fall war. Und der amerikanische UN-Botschafter Arthur Goldberg erklärte ebenfalls, dass die Position der USA im Einklang mit den Waffenstillstandsabkommen stehe: Die Waffenstillstandslinien sind nicht die in der Resolution vorgesehenen „sicheren und anerkannten Grenzen“.

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Die Täuschung „fünf millionen palästinensische Flüchtlinge“

* von Hugh Fitzgerald, Jihad Watch, 6. Februar 2021
Übernommen von Abseits vom Mainstram – HEPLEV

Mitchell Bard hat hier einen gründlichen Blick auf die Daten geworfen, die die Behauptungen zum Flüchtlingsstatus von fünf Millionen „palästinensischen Flüchtlingen“ umgeben: „The Palestinian refugee hoax“, Israel HaYom, 31. Januar 2021.

Das PLO-Ministerium für Verhandlungensangelegenheiten twitterte am 15. Mai 2020: ‘Jeden Nakba-Gedenktag begehen wir die Katastrophe, die 1948 über unser Volk hereinbrach, als 957.000 Palästinenser zu Flüchtlingen wurden.’ Die Wahrheit lautet, dass diese Zahl ausgeheckt worden ist, so wie die aktuelle Zahl von 5,7 Millionen, die von der UN Relief and Works Agency (UNRWA) verwendet wird. Die tatsächliche Zahl beträgt vermutlich weniger als 30.000.

Die Palästinenser behaupten üblicherweise, zwischen 1947 und 1949 seien 800.000 bis 1.000.000 Palästinenser zu Flüchtlingen geworden. Die letzte Volkszählung fand 1945 statt. Ich fand nur 756.000 permanente arabische Einwohner in Israel. Am 30. November 1947, dem Datum, an dem die Vereinten Nationen für die Teilung stimmten, betrug ihre Gesamtzahl 809.100. Die Regierung Israels zählte 1949 bei einer Volkszählung 160.000 nach dem Krieg im Land lebende Araber, was bedeutet, dass nicht mehr als 650.000 palästinensische Araber hatten Flüchtlinge werden können. Ein Bericht des UNO-Vermittlers für Palästina (vom September 1948) kam zu einer noch niedrigeren Zahl: 360.000. Die Schätzung der CIA betrug 330.000. 2011 analysierte der Historiker Efraim Karsh die Zahl der Flüchtlinge für jede Stadt und kam zu einer Schätzung von 583.000 bis 609.000.

Als die UNO die UNRWA schuf um den Palästinensern zu helfen, wurde ein Flüchtling definiert als „eine bedürftige Person, die als Ergebnis des Kriegs in Palästina sein Heim und seine Mittel zum Lebensunterhalt verloren hat“.

Die Palästinenser behaupten, es habe mehrere hunderttausend mehr Araber gegeben, die das Mandatsgebiet Palästina/Israel verließen, als vor dem Krieg tatsächlich in dem gesamten Territorium existierten. Wie konnten zwischen 800.000 und 1.000.000 Araber zu Flüchtlingen werden, wenn die arabische Gesamtbevölkerung dieses Gebiets – nach Angaben der Araber und niemandem sonst – 810.000 betrug und nach der Flucht 160.000 Araber immer noch im Land lebten? Das würde bedeuten, dass es maximal 650.000 Flüchtlinge gegeben haben konnte. Aber Bard vermerkt, dass andere mit viel niedrigeren Zahlen aufwarteten: Das Büro des UNO-Mediators für Palästina (kaum eine Brutstätte des Zionismus) berichtete, dass es nur 360.000 arabische „Flüchtlinge“ gab. Die Schätzung der CIA war noch niedriger: 330.000. Es wäre interessant zu wissen, wie sowohl der UNO-Mediator als auch die CIA in ihren Schätzungen so eng bei einander liegen konnten und so sehr weit weg von dem, was die Araber behaupteten. Halten Sie fest, dass diese Schätzungen kurz nach dem Ende des Kriegs 1949 gemacht wurden und bevor die Reihen der Flüchtlinge durch große Anzahlen anderer Araber aus Jordanien, Syrien, dem Libanon und sogar weiter weg liegenden arabischen Staaten aufgeblasen wurden, die als Flüchtlinge aus „Palästina“ durchgehen wollten, um die großzügigen Leistungen zu erhalten, die von der UNRWA verteilt wurden. Wir haben immer noch keine Vorstellung davon, wie viele dieser „palästinensisch-arabischen Flüchtlinge“ schlicht Araber aus anderen Ländern waren. Bard erwähnt dieses Phänomen nicht, aber es untermauert sein allgemeines Argument.

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