Spezial: Rechnen Sie mit den Opfern in Gaza

* von Victor Rosenthal / Abu Yehuda

„Sie waren nur Kinder“, weinte die New York Times in ihrem herzzerreißenden Appell um Mitgefühl für die Bewohner von Gaza, angeblich unter „wahllosen und unverhältnismäßigen“ Bombardements durch die IDF.

Stimmt es, dass Israel bei seiner Reaktion auf Raketenangriffe aus Gaza fahrlässig Kinder (oder irgendjemanden) ermordet hat? Schauen wir uns die Zahlen an und folgen wir dem unerschrockenen Nevet Basker.

Etwa 4.350 Raketen wurden von Hamas und anderen Terrorgruppen im Gazastreifen auf Städte und Gemeinden in Israel abgefeuert. Von diesen wurden etwa 1.400 von Iron Dome abgefangen. 680 von ihnen griffen zu kurz und landeten in Gaza.

Iron Dome fängt nur Raketen ab, die eine Chance haben, bewohnte Gebiete zu treffen, und hatte eine Erfolgsquote von 90% beim Abschuss dieser. 1400 sind 90 % von 1555, was bedeutet, dass etwa 155 der Hamas-Raketen in bewohnten Gebieten Israels gelandet sind.

Diese 155 Raketen, die Granatsplitter über einen weiten Bereich versprühen sollen, um Menschen zu töten und zu verletzen, forderten in Israel 12 Todesopfer.

Denken Sie jetzt daran, dass Israel Luftschutzbunker für Zivilisten hat (in Gaza haben nur Soldaten und Bomben Unterstände) und ein ausgeklügeltes feinkörniges Warnsystem. Denken Sie daran, dass sich militärische Ziele in Gaza, einschließlich Raketenwerfer, absichtlich in zivilen Gebieten befinden.

Wie viele Gazaner wurden von diesen 680 Raketen getötet oder verstümmelt, die zu kurz griffen? Selbst wenn wir den besseren Schutz der Israelis ignorieren, sollten wir proportional mit etwa 52 Toten in Gaza durch ihre eigenen Raketen rechnen. Ich werde diese Zahl auf 30 reduzieren, denn trotz allem, was Anti-Israel-Leute gerne sagen, ist Gaza nicht „der am dichtesten besiedelte Ort der Erde“ und es gibt leere Landeplätze für Raketen.

Laut Hamas wurden insgesamt 256 Gazaner getötet. Die IDF schätzt, dass 225 Kämpfer getötet wurden. Lassen Sie uns im Zweifelsfall zugunsten der Hamas entscheiden und ihre Zahl akzeptieren. Und um noch großzügiger zu sein, sagen wir, die IDF hat ein bisschen übertrieben und nur 200 der Toten waren Hamas-Kämpfer.

Das fordert 56 zivile Opfer. Mindestens 30 von ihnen wurden durch das „freundliche“ Feuer der Hamas und des palästinensischen Islamischen Dschihad getötet, 26 davon sind auf die Bombardierung militärischer Ziele durch die IDF zurückzuführen.

Hier ist also ein 10-tägiger Luftfeldzug in einer dichten städtischen Umgebung – die, wie ich Sie erinnere, in Notwehr nach dem Angriff auf Israel durchgeführt wurde, bei dem es nur 26 zivile Opfer gab.

Dies ist ein Rekord, den keine andere Militärmacht in der Geschichte, nicht einmal die fortschrittlichsten westlichen Armeen, erreichen kann.

„Willkürlich und unverhältnismäßig?“ Ich denke nicht.

Israel weiter mit Hamas-Raketen plus Raketen aus dem Libanon beschossen und weitere Krawalle im Heiligen Land

Die ICEJ schreibt am 18.05.2021:

“O Jerusalem, ich habe Wächter über deine Mauern bestellt, die den ganzen Tag und die ganze Nacht nicht mehr schweigen sollen. Die ihr den HERRN erinnern sollt, ohne euch Ruhe zu gönnen, lasst ihm keine Ruhe, bis er Jerusalem wieder aufrichte und es setze zum Lobpreis auf Erden! Jesaja 62,6-7″ (Lutherbibel 2017)”

Israel: Hamas-Raketenbeschuss dauert an

Zerstörtes Haus in Petach Tikwa, 13.05.2021

Foto: IDF, Armeesprecher Jonathan Conricus vor einem von einer Rakete zerstörten Haus in Petach Tikwa, 13.05.2021

Der Raketenterror aus dem von der islamistischen Terrororganisation Hamas beherrschten Gazastreifen dauert den neunten Tag in Folge an. Bei einem Angriff von Hamas-Terroristen auf Südisrael sind am heutigen Dienstag zwei ausländische Arbeitskräfte durch Mörsergranaten getötet worden. Bei weiteren Angriffen auf die Grenzübergänge Erez und Kerem Schalom wurde ein israelischer Soldat leicht verletzt, als er die Einfuhr von Hilfslieferungen in den Gazastreifen koordinierte. Insgesamt haben die Hamas und andere im Gazastreifen agierende Terrorgruppen seit Montag letzter Woche über 3.150 Raketen auf Israel abgefeuert. Millionen Israelis müssen mehrmals täglich Schutzbunker aufsuchen. Rund 460 der Raketen schlugen innerhalb des Gazastreifens ein. Die israelische Armee hat eigenen Angaben zufolge mehr als 820 Stellungen der Hamas in der Enklave bombardiert und über 100 Kilometer ihres Terrortunnel-Netzwerks zerstört. Außerdem konnten 65 Mehrfachraketenwerfer zerstört werden. Die Armee vermutet, dass die Terroristen über viele weitere Raketenwerfer verfügen, auch für Langstreckenraketen. Angaben der Hamas zufolge sind rund 200 Palästinenser infolge israelischer Luftangriffe ums Leben gekommen. Israel geht davon aus, dass mindestens 150 der Getöteten Kämpfer der Hamas und anderer Terrororganisationen waren. Zudem seien mindestens 20 Palästinenser von fehlgeleiteten Hamas-Raketen getötet worden. Infolge des Hamas-Raketenterrors sind in Israel zwölf Personen ums Leben gekommen, hunderte wurden verletzt. Das jüngste Todesopfer ist ein fünfjähriger Junge aus Sderot. Er wurde tödlich verletzt, als Raketensplitter die Stahlverkleidung des Schutzraumes durchbohrten, in dem er mit seiner Familie Zuflucht gesucht hatte. Ersten Ermittlungen zufolge entsprach der Schutzraum nicht mehr den neuesten Sicherheitsstandards. Zwei weitere Israelis starben infolge von Verletzungen, die sie sich bei der Flucht in den Schutzbunker zugezogen hatten.

Krawalle in Israel: Weiteres Todesopfer, zahlreiche Verletzte

Grenzpolizisten in Lod

Foto: Israel Border Police, Grenzpolizisten in Lod, 11.05.2021

Die seit letzter Woche andauernden Krawalle durch jüdische und arabische Randalierer haben ein weiteres Todesopfer gefordert. Ein jüdischer Israeli (56), der vergangene Woche in der zentralisraelischen Stadt Lod durch einen Steinwurf schwer am Kopf verletzt wurde, erlag am Montag seinen Verletzungen. Letzte Woche war in der Stadt ein arabischer Israeli (32) erschossen worden. Vier jüdische Israelis wurden daraufhin festgenommen, sie behaupteten, aus Notwehr gehandelt zu haben. Viele israelische Städte mit sowohl jüdischen als auch arabischen Einwohnern werden seit vergangener Woche von den schwersten Krawallen seit Jahren erschüttert. Randalierer zerstören Wohnhäuser, Geschäfte und Autos. In Lod wurden acht Synagogen und ein muslimischer Friedhof in Brand gesteckt. Zahlreiche Menschen, Juden und Araber, wurden zum Teil schwer verletzt, einige erlitten Schussverletzungen.

Am Mittwoch wurde ein arabischer Autofahrer in Bat Jam, südlich von Tel Aviv, von jüdischen Randalierern aus seinem Auto gezerrt und zusammengeschlagen. Der Vater von vier Kindern wurde mit schweren Verletzungen in ein Krankenhaus gebracht, er ist inzwischen außer Lebensgefahr. Ein ähnliches Schicksal erlitt ein jüdischer Autofahrer, der im nordisraelischen Akko von arabischen Randalierern angegriffen und schwer verletzt wurde. Am Donnerstag wurden zwei Zivilisten und ein Polizist in Lod und Ramle von arabischen Randalierern angeschossen. In Jaffa wurde ein 19-jähriger Soldat verprügelt. Er wurde mit einer Schädelfraktur und Hirnblutungen in ein Krankenhaus eingeliefert. Am Freitagabend warfen Unbekannte Molotowcocktails durch das Fenster eines Wohnhauses in Jaffa. Ein 12-jähriger arabischer Junge erlitt schwere Brandverletzungen im Gesicht und am Oberkörper, seine zehnjährige Schwester wurde leicht verletzt. Ärzte des Sheba Medical Centers in Tel HaSchomer sagten, Gehirn, Herz und Lunge des Jungen, der sich weiterhin in einem künstlichen Koma befindet, seien nicht verletzt worden. Sie gehen davon aus, dass er sich mithilfe plastischer Chirurgie von den Verbrennungen „vollkommen erholen“ werde. Die Polizei nahm am Sonntag einen Verdächtigten fest, einen 20-jährigen arabischen Mann aus Jaffa. Am Freitag schaltete Israels Inlandsgeheimdienst Schin Bet sich in die Prävention und Aufklärung der Krawalle ein. Die Ausschreitungen seien „Terror in jeder Hinsicht“.

Israel zerstört Unterwasserdrohnen der Hamas

Israelische Marine beschießt Stellungen der Hamas

Foto: IDF, Israelische Marine beschießt Stellungen der Hamas, 17.05.2021

Die islamistische Terrororganisation Hamas hat am Montag versucht, israelische Ziele mit einer Unterwasserdrohne anzugreifen. Die israelische Armee zerstörte das autonome Unterwasserfahrzeug kurz nach dem Start und bombardierte die verantwortlichen Terroristen. Israel vermutet, dass die Hamas über zahlreiche Unterwasserdrohnen verfügt, die mittels GPS gesteuert werden und mit bis zu 30 Kilogramm Sprengstoff bestückt werden können. Damit könnten die Terroristen israelische Ziele an der Küste und auf See, wie z.B. Marineschiffe oder Bohrinseln, angreifen. Vergangene Woche hatte die Hamas mehrmals versucht, Raketen auf Israels Bohrinsel im Erdgasfeld „Tamar“ rund 23 Kilometer vor der Küstenstadt Aschkelon zu feuern. Die Raketen verfehlten jedoch ihr Ziel. Israels Bohrinseln sind u.a. mit dem Raketenabwehrsystem Iron Dome („Eisenkuppel“) ausgestattet. Als Vorsichtsmaßnahme ist die Förderung im Erdgasfeld Tamar zurzeit ausgesetzt.

Anschläge auf israelische Soldaten, Polizisten

Anschlag auf Grenzpolizei

Foto: Israel Border Police, Anschlag auf Grenzpolizei, Archivbild 2019

Am heutigen Dienstag hat ein Palästinenser in Hebron stationierte israelische Soldaten mit einer Maschinenpistole angegriffen. Als er anschließend eine Rohrbombe auf sie werfen wollte, wurde er von den Soldaten erschossen. Am Sonntag waren bei einem Terroranschlag in Ostjerusalem sieben israelische Grenzpolizisten verletzt worden. Der Terrorist rammte die Polizisten an der Nablus-Straße im Stadtteil Scheikh Jarrah mit seinem Auto und überfuhr einige von ihnen. Die Polizisten erschossen daraufhin den Angreifer, einen Araber aus Ostjerusalem. Bereits am Freitag und Samstag hatten Terroristen versucht, israelische Soldaten in Judäa und Samaria mit ihren Fahrzeugen zu rammen. Beide Angreifer wurden erschossen. Israelische Soldaten wurden nicht verletzt.

Libanon: Raketen auf Israel, Krawalle am Grenzzaun

Grenze Israel und Libanon

Foto: IDF, Israelisch-libanesische Grenze, Symbolbild

Terroristen im Südlibanon haben am Montagabend sechs Raketen auf Israel abgefeuert. Dabei handelte es sich offenbar um sowjetische Grad-Raketen. Alle Raketen schlugen noch auf der libanesischen Seite der Grenze ein. Die israelische Armee schoss daraufhin mit Artilleriefeuer auf die Angreifer. Der Raketenbeschuss löste in den israelischen Ortschaften im Grenzgebiet zum Libanon Luftalarm aus. Gemeinden im Umkreis von vier Kilometern entlang der libanesischen Grenze wurden angewiesen, Schutzbunker zu öffnen. Es ist das dritte Mal innerhalb weniger Tage, dass Raketen auf Nordisrael abgefeuert wurden. Am Donnerstag feuerten libanesische Terroristen drei Raketen in Richtung Israel, alle drei landeten im Mittelmeer. Am Freitag feuerten Terroristen aus Syrien drei Raketen, eine Rakete schlug auf syrischem Gebiet ein, die beiden anderen trafen unbewohntes Gelände im israelischen Teil der Golanhöhen.

Ebenfalls am Freitag drangen Unbekannte vom Libanon nach Israel ein, zerstörten Teile des Grenzzauns, legten Brände und versuchten, in die nordisraelische Stadt Metulla vorzudringen. Israelische Panzer feuerten Warnschüsse, dabei wurde libanesischen Angaben zufolge ein 21-jähriger Kämpfer der schiitisch-libanesischen Terrororganisation Hisbollah getötet. Israel geht davon aus, dass es sich bei dem wiederholten Raketenbeschuss nicht um Angriffe der Hisbollah handelte. Arabischen Medienberichten zufolge habe die Hisbollah „kein Interesse“ daran, den aktuellen Konflikt zwischen Israel und der islamistischen Terrororganisation Hamas auf den Libanon „auszudehnen“. Israel vermutet, dass die vom Iran unterstützte Hisbollah angesichts der andauernden politischen und wirtschaftlichen Krise im Libanon, die immer mehr in den Fokus der internationalen Gemeinschaft rückt, vermeiden will, dass ihr Raketenarsenal von über 150.000 Raketen Aufmerksamkeit auf sich zieht.

Unglück in Synagoge: Zwei Tote, 167 Verletzte

Synagoge in Givat Seev

Am Sonntagabend sind in Givat Seev (Judäa und Samaria) zwei Menschen ums Leben gekommen, als in einer Synagoge eine Tribüne einstürzte. 167 Personen wurden verletzt, fünf von ihnen schwer. Das Unglück ereignete sich kurz vor Beginn des jüdischen Feiertags Schawuot, zu dem hunderte ultraorthodoxe Juden zusammenkamen. Der obere Teil einer Tribüne stürzte ein und riss die darauf stehenden Gläubigen mit in die Tiefe. Bei den Todesopfern handelt es sich um einen zwölfjährigen Jungen und einen 40-jährigen Mann. Die Synagoge befindet sich in einem noch nicht fertiggestellten Neubau. Eine Nutzungsgenehmigung war noch nicht erteilt worden. Die Stadtverwaltung von Givat Seev und die israelische Polizei sollen vor dem Unglück Gottesdienste in dem noch unfertigen Gebäude explizit verboten haben.

Israel: Millionen europäischer Hilfsgelder flossen an PFLP

Eurobanknoten

Foto: Pixabay, Eurobanknoten, Symbolbild

Die palästinensische Terrororganisation Volksfront zur Befreiung Palästinas (PFLP) soll seit Jahren Hilfszahlungen aus Europa in Höhe von mehreren Millionen Euro in Terroraktivitäten investiert haben. Das gab Israels Inlandsgeheimdienst Schin Bet Anfang Mai bekannt. Vier Verdächtige seien festgenommen worden. Israels Außenministerium hat europäischen Diplomaten bereits entsprechende Beweise vorgelegt. Demnach soll die PFLP, die von der EU als Terrororganisation geführt wird, ihre Gesundheitsorganisation Health Work Committees (HWC) missbraucht haben, um mittels fiktiver Projekte, gefälschter und überhöhter Rechnungen und anderer Methoden europäische Hilfsorganisationen und Regierungen zu täuschen. Dem Schin Bet zufolge sollen die Gelder u.a. an Hinterbliebene getöteter Terroristen geflossen und in die Rekrutierung neuer Mitglieder investiert worden sein.

Die israelische Nichtregierungsorganisation „NGO Monitor“, die Hilfszahlungen an palästinensische Organisationen mit möglichen Verbindungen zu Terroristen beobachtet, schätzt, dass zwischen 2017 und 2020 über 6,6 Millionen Euro aus Europa an die HWC geflossen sind.

Terroristen feuern über 300 Raketen auf Israel

Unter diesem Titel schrieb die ICEJ am 11.05.2021:

Raketen über Aschkelon

Foto: IDF, Israels Abwehrsystem Iron Dome fängt Raketen über Aschkelon ab, 11.05.2021 (nach ICEJ-Nachrichten)

Terroristen im von der islamistischen Terrororganisation Hamas beherrschten Gazastreifen haben seit Montagabend mehr als 300 Raketen und Mörsergranaten auf Israel abgefeuert. Dabei wurden mindestens 41 Menschen verletzt, einer von ihnen schwer. Am Dienstagmittag wurden innerhalb weniger Minuten 40 Raketen auf die Küstenstädte Aschdod und Aschkelon gefeuert. Israel geht davon aus, dass die Terroristen damit versuchten, das Raketenabwehrsystem Iron Dome („Eisenkuppel“) zu „überfordern“. In Aschdod schlugen mindestens zwei Raketen ein, in Aschkelon sechs Raketen. Auch ein Schulgebäude wurde getroffen. Bereits am frühen Vormittag hatten Terroristen die Küstenstadt Aschkelon mit dutzenden Raketen beschossen. Die Hamas drohte, Aschkelon in eine „Hölle“ zu verwandeln. Zwei Raketen schlugen in Mehrfamilienhäuser ein. Dabei wurden sechs Israelis verletzt, einer von ihnen erlitt schwere Kopfverletzungen. Zahlreiche Menschen mussten im Krankenhaus behandelt werden, nachdem sie sich bei der Flucht in den Luftschutzbunker verletzt hatten. Sieben Menschen erlitten infolge des Raketenalarms Panikattacken. Der Bürgermeister Aschkelons warnte, rund 25% der Einwohner seien nicht ausreichend vor den Raketen geschützt. Auch Holocaustüberlebende sind von den Raketenangriffen betroffen. Die 90-jährige Auschwitz-Überlebende Eva Erben aus Aschkelon, mit der die ICEJ-Deutschland freundschaftlich sehr verbunden ist, berichtete heute Morgen bei einem Telefonat: „Mir geht es gut. Aber die Nacht war sehr turbulent, ständig sind Raketen geflogen. Ich konnte nur wenig schlafen und habe die meiste Zeit gelesen und alte Dokumente sortiert. Ich versuche so gut es geht weiterzuleben und mache ‚business as usual‘.“

Am Montag war eine Rakete in ein Haus in einer Ortschaft im Grenzgebiet zum Gazastreifen eingeschlagen, es entstand nur Sachschaden. Bei einem weiteren Angriff wurde ein Israeli durch Splitter im Gesicht verletzt, als Terroristen eine Antipanzerlenkrakete auf sein Auto feuerten. Erstmals seit dem Gaza-Krieg von 2014 waren am Montagabend auch in Jerusalem Sirenen zu hören, nachdem Terroristen sieben Raketen auf Israels Hauptstadt gefeuert hatten. Eine Rakete schlug in einem Vorort Jerusalems ein. Insgesamt soll das Abwehrsystem Iron Dome rund 90% aller auf bewohnte Gebiete zielenden Raketen abgefangen haben.

Gebetsanliegen: Bitte beten Sie mit uns für Schutz und Bewahrung der Menschen in Israel. Beten wir für ein Ende des Raketenterrors, dass die israelische Bevölkerung wieder in Frieden ihrem Alltag nachgehen kann und um Weisheit für die israelische Regierung und Militärführung bei allen anstehenden Entscheidungen. Lassen Sie uns auch für die Palästinenser im Gazastreifen beten, die unter der Herrschaft der dort agierenden Terrororganisationen leiden, dass sie eine Führung erhalten, die friedliche Koexistenz mit Israel anstrebt.

Israelische Armee „auf alles vorbereitet“

Die israelische Armee reagierte in der Nacht zum Dienstag mit Luftschlägen auf rund 130 Stellungen der Hamas im Gazastreifen, darunter zwei Terror-Angriffstunnel, die in Richtung Israel verliefen, Produktions- und Lagerstätten von Raketen, Raketenabschussrampen und Terroristen, die gerade Raketen auf Israel feuerten.

IDF-Sprecher

Foto: IDF/Screenshot, Jonathan Conricus, Sprecher der israelischen Armee für internationale Medien, vor einem beschädigten Haus in Aschkelon, 11.05.2021 (nach ICEJ-Nachrichten)

Angaben der Hamas zufolge wurden mindesten 23 Menschen getötet, darunter neun Minderjährige. Israels Armeesprecher Hidai Zilberman sagte, 15 der Getöteten seien Hamas-Kämpfer gewesen, die gerade Raketen auf Israel abfeuerten. Ein weiterer Teil der Getöteten, einschließlich drei Kinder, sei von fehlgeleiteten Raketen der Terroristen getroffen worden, nicht durch israelische Luftschläge. Die Armee geht davon aus, dass etwa ein Drittel der von den Terroristen abgefeuerten Raketen und Mörsergranaten innerhalb des Gazastreifens einschlugen. Zilberman betonte, Israel sei darum bemüht, palästinensische Zivilisten zu schützen. Jedoch agiere die Hamas absichtlich inmitten dicht besiedelter Gebiete, um die Bewohner des Gazastreifens als menschliche Schutzschilde zu missbrauchen.

Er gehe davon aus, dass die Kämpfe noch einige Tage andauern werden. Israel sei „auf alles vorbereitet“, einschließlich einer Bodenoffensive oder gezielter Tötungen von Terroristenführern.

Schulen geschlossen, städtische Bunker geöffnet

Die Stadtverwaltungen von Tel Aviv, Bnei Brak und anderen zentralisraelischen Städten ließen am Montag die städtischen Luftschutzbunker öffnen. Bisher hat es in Tel Aviv noch keinen Raketenalarm gegeben, die israelische Armee ist jedoch dabei, die Luftabwehr in der Metropolregion Tel Aviv, in der rund vier Millionen Menschen leben, zu verstärken. Israels Heimatfrontkommando hat alle Bildungseinrichtungen innerhalb eines 40 Kilometer-Radius um den Gazastreifen angewiesen zu schließen. Schulen und Geschäfte innerhalb eines Radius von bis zu 80 Kilometern, die über keinen ausreichenden Schutz vor Raketenangriffen verfügen, müssen heute ebenfalls geschlossen bleiben.

Die ICEJ hat in den letzten 15 Jahren rund 120 Luftschutzbunker in vom Raketenterror bedrohten israelischen Regionen aufstellen können. Bitte helfen Sie uns, weitere Bunker an israelische Schulen und Ortschaften, die nicht ausreichend vor Raketenbeschuss geschützt sind, zu liefern. Als Verwendungszweck bitte „Schutzbunker“ angeben, herzlichen Dank!

Zum Spendenportal

ICEJ Deutschland
IBAN: DE63 5206 0410 0004 0202 00
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ICEJ Österreich
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Über die Meldung stellte die ICEJ die folgende Bibelstelle:

“Er wird dich mit seinen Fittichen decken, und Zuflucht wirst du haben unter seinen Flügeln. Seine Wahrheit ist Schirm und Schild, dass du nicht erschrecken musst vor dem Grauen der Nacht, vor dem Pfeil, der des Tages fliegt.” (Psalm 91,4-5 n. Lutherbibel 2017)

Ich möchte noch hinzufügen:

“Und es soll geschehen an jenem Tage, dass ich Jerusalem zum Laststein für alle Völker machen werde; alle, die ihn heben wollen, werden sich daran wund reißen; und alle Nationen der Erde werden sich gegen sie versammeln.” (Sacharja 12,3 nach Schlachter-Übersetzung)

Raketen und Brandballons aus Gaza von der Terroroganisation Hamas abgefeuert [Video]

In den letzten Tagen haben Hamas-Terroristen Brandballons aus dem Gazastreifen abgefeuert und viele Brände verursacht. Auch wurden vermehrt Raketen aus Gaza abgeschossen. Worauf die IDF mit Panzern antwortet und Hamasstellungen zerstörte.

Raketen und Brandbalons aus Gaza von der Terroroganisation Hamas abgefeuert [Video]

Bildquelle: Screenshot durch HaOlam

Mindestens 40 Brände brachen seit Freitag aus, nachdem Terroristen aus Gaza Brandballons auf israelischem Territorium abgefeuert hatten.

Den Brandbekämpfungsteams, die mit der Natur- und Parkbehörde, der IDF, dem Sicherheitspersonal des Regionalrats von Eshkol und dem Jewish National Fund zusammenarbeiteten, gelang es, die Kontrolle über die Flammen zu erlangen.

Terroristen aus dem Gazastreifen schießen Raketen auf Aschkelon

Das Raketenabwehrsystem Iron Dome wurde aktiviert, nachdem Terroristen im Gazastreifen Raketen im Süden Israels abgefeuert hatten.

Die Spannungen an der südlichen Grenze Israels nehmen inmitten gewaltsamer Auseinandersetzungen in Jerusalem zu

Israelische Panzer zielten auf die Hamas im Gazastreifen als Reaktion auf Raketen, die von Militanten abgefeuert wurden, teilten die israelischen Verteidigungskräfte (IDF) am frühen Montag mit.

“IDF-Panzer haben kürzlich eine Reihe von Hamas-Terrorpositionen im Gazastreifen angegriffen”, twitterte die IDF, “als Reaktion auf Brand- und Sprengballons, die in den letzten Tagen abgefeuert wurden, und Raketen, die heute Abend aus dem Gazastreifen auf israelisches Territorium abgefeuert wurden.”

Zwei Raketen aus Gaza haben am Sonntagabend in Israels südlicher Stadt Aschkelon Sirenen abgefeuert, obwohl nach palästinensischen Berichten eine weitere vor dem Überqueren der Grenze abgestürzt war.

Das Raketenabwehrsystem Iron Dome hat eine der Raketen abgeschossen, bestätigte die IDF. Gegen Mitternacht wurden zwei weitere Raketen abgefeuert, die jedoch auch im Gazastreifen abstürzten.

Israel schloss die Fischereizonen im Gazastreifen als Reaktion auf Brandballons, die am Sonntag nach Israel abgefeuert wurden und mehr als 40 Brände verursachten.

Zu den Vorfällen im Süden gehörten auch Raketen, die am Wochenende abgefeuert wurden, und ein israelischer Luftangriff als Vergeltung am frühen Sonntag.

Auch wurden bereits heute wieder mehrere Raketen aus Gaza abgefeuert.

Plan Z

Im Herbst 2012 hatten Bibi Netanyahu und der damalige Verteidigungsminister Ehud Barak einen Plan, die Fähigkeit des Iran zur Herstellung von Atomwaffen zu zerstören. Der Plan wurde nicht ausgeführt, weil das Kabinett, das israelische Sicherheitsinstitut und natürlich die Obama-Administration Widerstand leisteten, die vor einer Wahl standen und heimlich mit dem Iran über die künftige JCPOA verhandelten.

Das letztendlich 2015 unterzeichnete „Atomabkommen“ versorgte den Iran mit Bargeld für seine Hisbollah-Terroristen und seine Expansion in den Irak und nach Syrien und legitimierte das iranische Atomprojekt in 10 bis 15 Jahren vollständig. Bereits zuvor fehlten der JCPOA angemessene Sicherheitsvorkehrungen, um Betrug zu verhindern, und der Iran nutzte die Lücken, um die Entwicklung von Uran- und Plutoniumbomben voranzutreiben.

Die Obama-Administration folgte einer Leitlinie, die – teilweise von Berater Ben Rhodes – im Irak-Studienbericht 2006 entwickelt wurde und darauf abzielte, die USA aus dem Irak herauszuziehen und durch Beruhigung und Stärkung des Iran und Syriens auf Kosten Israels allgemeine Stabilität in der Region zu erreichen (es gab noch immer ein unabhängiges Syrien). Damals und heute schien es mir, dass die negativen Konsequenzen des Plans für Israel nicht nur ein unglückliches Nebenprodukt waren, sondern ein gewünschtes Ergebnis.

Präsident Trump ging den umgekehrten Weg und beschloss, den Iran zu schwächen und die traditionellen Verbündeten Amerikas in der Region, in Israel und in den sunnitisch-arabischen Staaten zu stärken. Er nahm die USA aus der JCPOA heraus, verhängte erneut Sanktionen gegen den Iran, erkannte Israels Souveränität im Golan und in Jerusalem an (der Plan von 2006 sah vor, dass Israel den Golan nach Syrien transferiert) und ermutigte ein Bündnis zwischen Israel und den sunnitisch-arabischen Staaten.

Wenn Trumps Politik, eine starke Gegenmacht aufzubauen und gleichzeitig den Iran zu schwächen und zu isolieren, fortgesetzt würde, könnte es möglich sein, den Iran zu zwingen, seine nuklearen Träume ohne militärische Maßnahmen aufzugeben. Aber wenn, wie es scheint, Joe Biden am 20. Januar 2021 sein Amt als Präsident der USA antritt, kann sich alles ändern.

Das Folgende ist reine Fantasie. Ich weiß nicht, was der Premierminister von Israel denkt, ich kenne niemanden in der Trump-Administration, im Biden-Team oder im israelischen Verteidigungsunternehmen und ich habe kein Insiderwissen über irgendetwas.

Mit Chanukka 5781 [10. Dezember 2020] wurde dem israelischen Premierminister klar, dass der gewählte Präsident Biden, obwohl er persönlich nicht besonders antiisraelisch ist, ein Team zusammenstellte, das aus Personen bestand, die weniger als wohlwollend gegenüber unserem Standpunkt waren, wie Susan Rice, Jake Sullivan und Daniel Benaim. Biden hatte Verabredungen getroffen, die Zugeständnisse an den extrem linken Flügel der Demokratischen Partei waren, die ihn im Rennen um die Nominierung fast besiegt hatten. Geheimdienstberichte zeigten einen kontinuierlichen Kommunikationsfluss zwischen Biden und dem Hauptquartier der Gruppe unter der Leitung von Barack Obama, das sich nur etwa 3 km entfernt vom Weißen Haus befindet.

Der Premierminister von Israel war besorgt. Biden hatte bereits seine Absicht angekündigt, sich erneut mit dem Iran zu arrangieren, was wahrscheinlich eine Lockerung der Sanktionen bedeuten würde. Der Premierminister wusste, dass die Iraner kürzlich bedeutende Fortschritte bei der Entwicklung eines nuklearen Arsenals erzielt hatten. Er hatte kein Vertrauen, dass die Biden-Administration gewillt sein würde, sie aufzuhalten; er konnte sich eine Wiederholung des JCPOA-Prozesses vorstellen, bei dem der Iran die US-Unterhändler zum Narren hielt.

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